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„Lime Aid“-Initiative, neue Uber-Dienstleistungen und autonomes Voyage

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

Guten Morgen! Es ist Mittwoch, der 22. April 2020. Bevor die Hälfte der Woche geschafft ist, gibt es eine weitere Ausgabe der Kurzmeldungen zum Thema Mobilität. Heute reaktiviert Lime teilweise seine Flotte an eScootern, Uber bietet neue Dienstleistungen an und Voyage sendet die eigenen autonomen Fahrzeuge auf die Straße.

Lime reaktiviert eScooter

Die aktuelle Coronavirus-Pandemie sorgt für teils starke Einschränkungen auf dem Markt mit Mobilitätsdienstleistungen. Lime, das normalerweise eScooter an seine Kunden vermietet, hat das auch zu spüren bekommen und die eigene Flotte in vielen Städten stillgelegt. Jetzt dürfen die ersten Menschen aber wieder durch die Gegend flitzen, wie The Verge berichtet.

[mg_blockquote cite=“Lime“]Micromobility plays a critical role in moving people seamlessly through cities, and as an individual form of transportation, scooters can help fill an integral transportation gap at this important time[/mg_blockquote]

Grund ist die „Lime Aid“-Initiative, die zum Ziel hat, Angestellte des Gesundheitswesens und der Vollzugsbehörden an ihr Ziel zu bringen. Qualifizierte Personen dürfen dann 30 Minuten pro Fahrt kostenfrei die eScooter des Unternehmens nutzen. Die Vorteile gibt es zunächst in Austin, Baltimore, Columbus, Dallas, Nashville, Norfolk, Oklahoma City, Salt Lake City und Washington D. C. (USA), in Berlin und Köln (Deutschland), Paris (Frankreich), Rimini (Italien) und Tel Aviv (Israel).

Neue Dienstleistungen bei Uber

Auch Uber ist durch COVID-19 stark betroffen. Viele Dienstleistungen, wie das Teilen von Fahrten mit mehreren Personen, sind vielerorts verboten oder wurden eingestellt. Neben Uber Eats, das als Lieferdienst fungiert und Gerichte von Restaurants ausliefert, bietet man ab sofort zwei weitere Dienste an: Uber Direct und Uber Connect. Das berichtet Business Insider.

[mg_blockquote cite=“Uber“][We want] to help drivers find essential work today[/mg_blockquote]

Uber Direct kann dabei am ehesten mit Amazon Logistics verglichen werden. Hier werden Pakete von registrierten Geschäften an Kunden versendet und somit eine lokale Auslieferung am gleichen Tag ermöglicht. Uber Connect fokussiert sich mehr auf private Haushalte. Hier können Privatpersonen Pakete oder andere kleine Gegenstände an Freunde und Verwandte ausliefern lassen. Verfügbar sind die Dienste bisher in 25 Städten in Australien, Mexiko und den Vereinigten Staaten.

Autonome Fahrzeuge von Voyage zugelassen

Vielerorts wurden zwar Taxidienste eingeschränkt oder Ridesharing-Angebote verboten, trotzdem sammeln autonome Fahrzeuge weltweit auch in diesen Tagen wertvolle Erfahrungen im Straßenverkehr. Hier stellt sich weiterhin die Frage, welches Unternehmen als erstes ein vollkommen selbstfahrendes Auto vorstellen und auf den Markt bringen wird. Voyage ist eines dieser Unternehmen, das jetzt eine Zulassung für öffentliche Straßen erhalten hat. Das berichtet TechCrunch.

Autonome Fahrzeuge, wie die von Waymo, könnten die Zukunft sein

Konkret geht es um Amerika und die rechtliche Zulassung, Personen auf öffentlichen Straßen von Kalifornien autonom zu transportieren. Neben Aurora, AutoX, Cruise, Pony.ai, Zook und Waymo kommen mit Voyage nun weitere Fahrzeugmodelle in den Alltag. Bisher hatte sich das Unternehmen ausschließlich auf private Straßenzüge in San Jose (Kalifornien) fokussiert.

Kommt gut in den Tag!

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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