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BMW Wingsuit: Geht mit 300 km/h ab wie Schmidts Katze

Marinela Potor
Der neue BMW Wingsuit geht ganz schön ab. (Foto: BMW)

BMW hat einen Wingsuit entwickelt, der erstmals mit einem Elektroantrieb ausgestattet, Geschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde erreicht. 

Aus tausend Metern Höhe aus einem Flugzeug springen und dann per Wingsuit durch die Luft gleiten? Das ist für einen erfahrenen Wingsuit-Piloten wie Peter Salzmann normalerweise nichts Besonderes mehr.

Denn der 33 Jahre alte Österreicher ist Fallschirmsprung-Trainer und verdient mit Basejumping, Wingsuit-Fliegen und Filmstunts sein Geld. Doch der neue BMW Wingsuit dürfte selbst Salzmann bei seinem Testflug ganz schön eingeheizt haben.

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BMW Wingsuit: Drei Jahre Entwicklung

Der BMW Wingsuit erreicht nämlich eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 300 Kilometer pro Stunde.

Möglich macht es der Elektroantrieb, mit dem BMW i und das Tochterunternehmen Designworks den Wingsuit ausgestattet haben. Angeblich hat das vor ihnen noch nie jemand geschafft.

Grund dafür seien das das „innovative Antriebsmodul“ und der „völlig neugestaltete Flügelanzug“, sagt BMW.

In der Tat ist das Elektrifizieren von Flugobjekten eine größere Herausforderung als bei Boden-Fahrzeugen, weil hier die schweren Akkus besonders ins Gewicht fallen.

Darum ist der BMW Wingsuit auch eine Art Kompetenzbeweis, mit dem der Autobauer aus Ingolstadt seine hohe  ist der BMW Wingsuit auch eine Art Kompetenzbeweis, mit dem der Autobauer aus Ingolstadt seine hohe Ingenieurskunst im Bereich der Elektromobilität zeigen will.

Kern der „Fly Unit“ sind dabei zwei ummantelte Carbon-Propeller mit einer Leistung von 7,5 Kilowatt und einer Drehzahl von 25.000 Umdrehungen pro Minute. Damit kann der BMW Wingsuit kurzzeitig (fünf Minuten lang) eine Leistung von 15 Kilowatt abrufen und so mit über 300 Kilometer pro Stunde durch die Luft jagen.

Die Entwicklung des Wingsuits hat drei Jahre gedauert und feierte jetzt in den österreichischen Alpen Premiere.

E-Antrieb lässt Piloten höher fliegen

Der Demonstrationsfilm, der im Vorfeld der #NEXTGen 2020 zu sehen sein wird, zeigt dabei, wie Peter Salzmann und zwei weitere Wingsuit-Piloten gleichzeitig aus einem Helikopter aus 3.000 Meter Höhe in Richtung eines Bergmassivs abspringen.

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Peter Salzmann vor dem Abflug aus 3.000 Meter Höhe. (Foto: BMW)

Anders als seine Begleiter kann Salzmann mit dem elektrifizierten BMW Wingsuit stärker beschleunigen und so über den Gipfel hinausfliegen. Die anderen beiden Piloten fliegen ohne den Extra-Auftrieb dagegen lediglich um den Berg herum.

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Der BMW Wingsuit verleiht Peter Salzmann zusätzlichen Antrieb. (Foto: BMW)

Salzmann und BMW wollen den Wingsuit nun weiterentwickeln.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.