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S-Pedelecs: Rebike bietet nun auch schnelle E-Bikes im Abo

Stromer S-Pedelec ST3, Rebike, E-Bike
Rebike bietet nun auch S-Pedelecs im Abo an. (Foto: Rebike)
geschrieben von Marinela Potor

S-Pedelecs könnte man als die schnellen Schwestern der E-Bikes bezeichnen. Das Unternehmen Rebike bietet die Raser-Räder nun auch im Abo.

Du liebst es, in die Pedale zu treten, ein E-Bike ist dir aber zu langsam? Dann sind S-Pedelecs möglicherweise etwas für dich. Sie sind schließlich so etwas wie die Raser-Variante der E-Bikes.

S-Pedelecs fahren in der Spitze nämlich bis zu 45 Kilometer pro Stunde. Anders als bei einem Mofa musst du aber auch hier noch mit Tretkraft arbeiten.

Interessanterweise sind die S-Pedelecs trotz E-Bike-Boom in Deutschland noch nicht so verbreitet. Doch das könnte sich ändern. Das Start-up Rebike bietet jetzt nämlich auch S-Pedelecs im Abo an.

E-Bikes boomen in Deutschland

Bislang setzt Rebike auf klassischen Verleih und E-Bike-Abos, die wir auch bereits getestet haben. Das Geschäft läuft gut. Rebike konnte im ersten Jahr bereits 1.000 Abonnenten verzeichnen. Warum also ausgerechnet jetzt das Angebot erweitern?

Denn in Zeiten, in denen die Weltwirtschaft stagniert, mag es etwas seltsam klingen, wenn ein Unternehmen plötzlich beschließt, eine neue Geschäftssparte auszuprobieren.

Doch tatsächlich hat die E-Bike-Branche wie kaum eine andere Branche von der Corona-Pandemie profitiert. E-Bikes waren auch schon vorher in Deutschland sehr beliebt. 2019 wurden hierzulande 1,4 Millionen E-Bikes verkauft. 2020 konnte der Markt mit zwei Millionen verkauften E-Bikes dann nochmals deutlich zulegen.

Der Wunsch nach einem sicheren sowie umweltfreundlichen Transportmittel abseits von vollen Bahnen und Bussen hat den Verkauf von E-Bikes weiter angetrieben.

Insbesondere bei weiteren Pendelstrecken bieten sich E-Bikes an – oder eben S-Pedelecs. Doch diese sind bei Preisen von bis zu 8.000 Euro nicht gerade erschwinglich – vor allem, wenn man sie nur ausprobieren will. Genau hier setzt das S-Pedelec-Abo von Rebike an.

So funktioniert das Rebike-Abo für S-Pedelecs

Derzeit bietet Rebike zwei S-Pedelec-Modelle im Abo an: den Stromer ST1 Sport 2020 deep red 618 Wh sowie den Stromer ST1 Comfort 2020 deep red 618 Wh. Beide Modelle kannst du über das Portal von Rebike buchen. Sie kosten 189 Euro pro Monat mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.

Buchst du die Räder allerdings nur für sechs Monate, liegt der Preis bei 249 Euro im Monat. Günstiger wird es wiederum mit 149 Euro monatlich ab einer Laufzeit von 18 Monaten. Dieser Preis beinhaltet einen Versicherungsschutz für den Verschleiß sowie Diebstahlschutz.

Rebike liefert die Räder nach der Bestellung innerhalb von sieben bis zehn Tagen zu dir nach Hause. Die beiden S-Pedelecs bieten Reichweiten von etwa 120 Kilometern, was für ein Pendelfahrzeug definitiv ausreichen sollte.

Was du beim Fahren von S-Pedelecs beachten musst

Anders als E-Bikes werden S-Pedelecs in Deutschland als Kleinkraftrad klassifiziert. Daher gilt es fürs Fahren einige besondere Regeln zu beachten.

  • Du brauchst eine entsprechende Fahrerlaubnis (mindestens Klasse AM).
  • Es besteht Helmpflicht.
  • Du darfst mit den S-Pedelecs nicht auf dem Bürgersteig oder Radwegen fahren, sondern musst auf der Straße fahren. Ausnahme sind Wege, die speziell mit dem Schild „S-Pedelec frei“ gekennzeichnet sind.

Weitere Anforderung: S-Pedelec-Fahrer brauchen ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis. Im Fall von Rebike ist dies aber im Abo mit dabei. Rebike muss allerdings vor der Buchung deinen Führerschein prüfen.

Rebike ist übrigens nicht das einzige Unternehmen in Deutschland, das S-Pedelecs im Abo anbietet. Auch der ADAC hat die schnelleren Modelle in seinen Abo-Optionen dabei und Ride bietet ebenfalls S-Pedelecs im Monatsabo an.

Wir könnten also in diesem Frühjahr und Sommer durchaus mehr S-Pedelecs auf den Straßen sehen.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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