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Facebook und AFP starten Faktencheck via WhatsApp

Fabian Peters
Screenshot: AFP

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Der deutsche Ableger der französischen Nachrichtenagentur AFP und Facebook erweitern ihre Kooperation im Kampf gegen Fehlinformationen. Mithilfe eines Chatbots können User ab sofort einen Faktencheck via WhatsApp durchführen, um falsche Informationen ausfindig zu machen. 

Rund vier Wochen vor der Bundestagswahl am 26. September 2021 forciert die französische Nachrichtenagentur Agence France-Press (AFP) ihren Kampf gegen Fehlinformationen.

In Kooperation mit Facebook weiten die Faktenchecker der AFP-Redaktionen in Berlin und Wien ihre Tätigkeiten auf WhatsApp aus. Mithilfe eines Chatbots können Nutzer:innen ab sofort Faktenchecks via Messenger durchführen.

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Faktencheck via WhatsApp: Wie funktioniert das?

Noch vor Frankreich bietet die deutschsprachige Redaktion des AFP-Faktencheck-Netzwerks als erstes Team in Europa einen Faktencheck via WhatsApp an. In Kooperation mit Facebook haben die Redakteur:innen dafür eine eigene Rufnummer eingerichtet.

Unter der Nummer 0172 / 252 4054 können WhatsApp-User dabei via Chat Informationen prüfen lassen und Falschmeldungen ausfindig machen. Ein Chatbot leitet das Gespräch.

Im Eingangsdialog haben Nutzer:innen dabei verschiedene Möglichkeiten. Per Zifferneingabe (Eingabe: 1) können User im weiteren Verlauf so beispielsweise eine Frage stellen, Links, Fotos, Videos oder Audiodateien einsenden. Die AFP-Redaktion würde die Informationen anschließend je nach Möglichkeit auf ihren Wahrheitsgehalt hin prüfen.

Durch die Eingabe der Ziffer „2“ können zudem die neusten Faktenchecks der Redaktion angefordert werden. Der Chatbot verlinkt dann wiederum zu den entsprechenden Inhalten.

Für die Betreuung des WhatsApp-Faktenchecks hat AFP laut eigenen Angaben einen zusätzlichen Redakteur eingestellt.

AFP-Faktencheck: Eigener Blog gegen Desinformation

Bereits im Jahr 2017 hat AFP seinen Faktencheck-Service in Frankreich an den Start gebracht. Seit September 2020 gibt es auch ein deutschsprachiges Angebot.

Neben dem neuen WhatsApp-Service betreibt das deutsche AFP-Team, das aus drei Redakteur:innen besteht, seitdem auch einen eigenen Blog. Als Teil eines weltweiten Netzwerks von rund 130 Faktencheckern, veröffentlichen sie dort regelmäßig Faktenchecks zu verschiedenen Themen.

Sie unterteilen ihre Beurteilung der verbreiteten Fehlinformationen in verschiedene Kategorien, wie „unbelegt“, „irreführend“, „ungenau“ oder auch „falsch.“

Die AFP-Redaktion gehört zudem dem internationalen Faktenprüfungsnetzwerk von Facebook an. Wenn die Redakteur:innen Inhalte auf Facebook oder Instagram als „falsch“, „verändert“ oder „teilweise falsch“ einstufen, werden sie in den Instagram- und Facebook-Feeds sowie in den Stories heruntergestuft und aus dem Explore-Feed von Instagram herausgefiltert, sodass sie weniger User erreichen.

Zu einer Löschung würden die Überprüfungen der Redaktion jedoch nicht führen, so AFP.

Fazit: Der WhatsApp-Faktencheck von AFP

Der WhatsApp-Service der AFP-Faktencheck-Redaktion ist bewusst einfach gehalten. Umfangreiche Dialoge oder individuelle Antworten gibt es (zunächst) nicht. Mithilfe des Blogs können User womöglich jedoch bereits erste Fragen klären und Inhalte überprüfen.

Der Service bietet zudem die Möglichkeit Fragen direkt an die Redaktion zu richten. Der Chatbot dient dabei in erster Linie einer unkomplizierten Kontaktaufnahme und soll den Redakteur:innen dabei helfen, Anfragen zu koordinieren, um schneller reagieren zu können.

Auch wir von BASIC thinking haben einen Artikel, der unserer Meinung nach zwielichtige Informationen beinhaltet, zur Überprüfung eingesendet. Sobald wir eine Antwort erhalten, folgt an dieser Stelle ein Update.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).