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Reskin: Facebook hat eine künstliche Haut für sein Metaverse entwickelt

Fabian Peters
Facebook

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In Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen der Carnegie Mellon University hat Facebook beziehungsweise Meta eine künstliche Haut für sein Metaverse entwickelt. Reskin soll die physische Interaktion zwischen der Realität und der virtuellen Parallelwelt erleichtern. 

Der Facebook-Konzern heißt jetzt Meta. Der neue Name soll laut Meta-CEO Mark Zuckerberg die neue Kursrichtung des Unternehmens vorgeben: das virtuelle Metaverse. Die sozialen Netzwerke WhatsApp, Instagram und Facebook behalten ihren Namen jedoch bei.

In Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen der Carnegie Mellon University hat die Forschungsabteilung von Meta nun eine neue Technologie entwickelt. Dabei handelt es sich um eine künstliche Haut mit dem Namen Reskin. Zuckerberg zufolge eigne sich das System grundsätzlich für eine Nutzung im Metaverse.

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Reskin: Eine künstliche Haut für physische Interaktionen im Metaverse

Laut einem offiziellen Blog-Beitrag besteht die Reskin aus einem zwei bis drei Millimeter dünnen, elastischen Kunststoff. Sie ist zudem mit zahlreichen Sensoren ausgestattet und beinhaltet Magnetpartikel. Das System ist dabei grundsätzlich als künstliche Haut für Roboter gedacht.

Meta-CEO Mark Zuckerberg verspricht sich von der Technologie jedoch auch weitere Fortschritte für das geplante Metaverse. Reskin soll die physische Interaktion zwischen virtueller und realer Welt demnach erleichtern. Mithilfe der Sensoren könne die Technologie magnetische Flussdichten messen.

Beim Kontakt mit anderen Objekten oder Oberflächen ändert die Reskin dabei ihr Magnetfeld. Über ein Manometer werden die Daten anschließend an eine Künstliche Intelligenz (KI) weitergeleitet, die die Informationen auswertet. Die KI ermittelt anhand des Magnetfeldes anschließend Berührungen und die aufgewendete Kraft.

Eine Roboterhaut für sechs US-Dollar

Mithilfe der Reskin sollen Roboter das Fühlen lernen. Die künstliche Haut eigne sich laut Meta dabei vor allem für Roboterhände und taktile Handschuhe. Das wiederum könnte auch für ein realistisches Feedback in einer virtuellen Welt wie dem Metaverse von Vorteil sein.

Die Reskin könne zudem mit anderen Sensoren ausgestattet werden, um Bild- und Tonsignale auszuwerten. Den KI-Forscher:innen zufolge könne die Technologie dabei Kräfte im Bereich von bis zu 0,1 Newton messen und einen Millimeter kleine Objekte erkennen. Sie eigne sich zudem für bis zu 50.000 Anwendungen.

Bei einer Menge von 100 Einheiten würde eine künstliche Haut nur rund sechs US-Dollar kosten. Ob, wann und inwieweit die Technologie im geplanten Metaverse zum Einsatz kommen soll, ist derzeit allerdings noch unklar.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).