App Store: Bezahlung über Drittanbieter-Dienste kommt doch erst später

Felix Baumann

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Die vergangenen 15 Monate waren in der App-Branche von einem großen Konflikt überschattet: Apple entfernte im August 2020 das beliebte Spiel Fortnite aus dem App Store, Grund war das Umgehen des offiziellen Bezahlsystems des Unternehmens. Kein Wunder, steckt sich Apple bei jeder Transaktion knapp 30 Prozent in die Tasche, der App Store ist für den Konzern ein wichtiges finanzielles Standbein geworden.

Was folgte, war ein bis heute andauernder Streit zwischen Epic Games und Apple, der bisher schon so einige interessante Entscheidungen zutage brachte. Zwar wurde die Anschuldigung abgewiesen, dass Apple ein unfaires Monopol gebildet hat, trotzdem verstoßen die aktuellen Regelungen gegen lokale Gesetze in Kalifornien.

In einem ersten Schritt sollte Apple daher Entwicklern ermöglichen, Links zu Drittanbieter-Bezahldiensten in ihre Apps zu implementieren. Dann könnte der Nutzer etwa ein Spotify- oder Netflix-Abo abschließen, ohne dass das jeweilige Unternehmen eine Provision an Apple abführen muss. Die Frist zur Implementierung dieser neuen Praxis lief gestern, 9. Dezember 2021, aus.

Bezahlungen über Drittanbieter kommen nun doch erst später.

Passiert ist bisher noch nichts. Apple hat einen Tag vor Ablauf der Frist eine Verlängerung ebendieser zugesprochen bekommen. Konkret kann sich das Unternehmen jetzt so lange vor der Umsetzung drücken, als dass Berufungsverfahren gegen die Entscheidung laufen. Und wie ihr euch schon denken könnt, kann das einige Zeit in Anspruch nehmen.

Konkret könnte es um eine Verlängerung über ein ganzes Jahr gehen, bis dahin werden wohl noch einige interessante Entscheidungen im Kampf zwischen Apple und Epic Games fallen. Beide Seiten haben ihre Argumente und stehen natürlich nicht nur für ihre Nutzer ein.

Während es bei Apple heißt, dass eine Öffnung des App Stores zu mehr Privatsphäre- und Sicherheitsproblemen führen kann, dürfte höchstwahrscheinlich die Profitgier auch eine Rolle spielen. Ähnlich ist es bei Epic Games, das In-App-Käufe günstiger anbieten könnte, andererseits sich aber wahrscheinlich selbst mehr Geld in die Tasche stecken wird.

Via Gizmodo

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.