BT

Motorola plant wohl einen Nachfolger für das faltbare Razr-Smartphone

geschrieben von Felix Baumann

In den letzten zehn Jahren haben unsere Endgeräte einen Designwandel vollzogen. Hatten die ersten Smartphones noch viele Tasten und einen dicken Bildschirmrand, erfreuen wir uns heute bei den meisten Android- und iOS-Geräten über große Bildschirme und schnelle Prozessoren mit 5G. Auch faltbare Endgeräte scheinen inzwischen einen Markt gefunden haben.

Zwar sah es 2019 noch danach aus, als würden die wenigsten Nutzer:innen das mögliche Falten als Kaufkriterium sehen. In einer Umfrage gaben gerade einmal 20 Prozent an, dass sie sich solch ein Feature wünschen. Trotzdem sehen wir mehr und mehr Prototypen oder Gerätegenerationen dieser Art, Samsung lässt uns längs oder quer falten, Microsoft macht ein eigenes Ding mit zwei Bildschirmen und dann wäre da noch Motorola, das mit seinem neuen Razr Schlagzeilen machte.

Die ersten beiden Generationen des Klapphandys kamen dabei eher weniger an, zu teuer und zu fragil war das Gerät. Jetzt entdeckte das Magazin Android Authority aber einen Beitrag von Chen Jin auf Weibo, der ein neues Modell wahrscheinlich macht. Der Manager der Lenovo Mobile Business Group (Muttergesellschaft von Motorola) beschreibt darin, dass man an einer Erweiterung der faltbaren Produktlinie arbeite.

Übersicht der gewünschten Features für Smartphones

Die meisten Menschen wünschen sich größere Akkus, nicht zwangsläufig faltbare Geräte (Bild: Statista)

Das neue Gerät soll demnach einen besseren Prozessor, ein übersichtliches und komfortables Interface und ein neues Erscheinungsbild erhalten. Zu genaueren Details äußerte sich Jin nicht, auch ist unklar, in welchem Preissegment und Markt ein neues Smartphone angesiedelt sein würde.

Eine mögliche Übersetzung, die dem Onlinemagazin The Verge vorliegt, lässt den Schluss zu, dass das Gerät zunächst nur in China erscheinen wird. Daher scheint eine Ankündigung ausschließlich auf Weibo gar nicht mal so abwegig, trotzdem sind wir gespannt auf neue Informationen, die in den nächsten Monaten wohl verfügbar sein werden.

Bis dahin steht dem Markt wohl ein großes Wachstum bevor. 2019 wurden gerade einmal knapp 3 Millionen faltbare Smartphones verschifft, diese Nummer könnte bis nächstes Jahr auf knapp 50,1 Millionen steigen (Quelle [Paywall]). Ich persönlich bin von faltbaren Geräten noch nicht überzeugt, vielleicht ändere ich mit mehr Anwendungsfällen aber meine Meinung in absehbarer Zukunft.

Via The Verge

Werbung


Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.