SpaceX, Satellit, Starlink

40 SpaceX-Satelliten von geomagnetischem Sturm zerstört

Beatrice Bode
unsplash.com/SpaceX

Durch einen Sonnensturm hat das amerikanische Weltraumunternehmen SpaceX circa 40 seiner Satelliten verloren. Diese traten erst am vergangenen Donnerstag ihren Weg ins Weltall an.

Am Mittwoch gab SpaceX bekannt, dass 40 der insgesamt 49 ausgesetzten Satelliten von einem magnetischen Sturm erfasst und schwer beschädigt worden seien.

Ausgebracht wurden die Satelliten als Teil von Elon Musks Internet-Projekt Starlink. Durch ein Netz von erdnahen Satelliten, die den gesamten Globus umfassen, soll es in Zukunft möglich sein die gesamte Welt mit Hochgeschwindigkeits-Internet zu versorgen.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

SpaceX-Satelliten kurz nach Raketenstart beschädigt

Die 49 Starlink-Satelliten sind erst am vergangenen Donnerstag mit einer Falcon-9-Rakete ins All geflogen. Laut SpaceX wurden sie wie geplant in etwa 210 Kilometern Entfernung ausgesetzt.

Medienberichten zufolge hätten die Satelliten dort ihre Solaranlagen entfalten und ihre kryptonbetriebenen Ionentriebwerke einschalten sollen. Anschließend sollten sie in einer Höhe von circa 540 Kilometern in ihre Betriebsumlaufbahn aufsteigen.

Bevor das allerdings geschehen konnte, seien die Satelliten bereits einen Tag nach Raketenstart von einem geomagnetischen Sturm erfasst und erheblich beschädigt worden, erklärte SpaceX.

„Diese Stürme führen dazu, dass sich die Atmosphäre erwärmt und die atmosphärische Dichte in unseren niedrigen Einsatzhöhen zunimmt.

Tatsächlich deutet das GPS an Bord darauf hin, dass die Eskalationsgeschwindigkeit und Schwere des Sturms dazu führten, dass der atmosphärische Luftwiderstand um bis zu 50 Prozent höher war als bei früheren Starts“, heißt es in der Erklärung weiter.

Sicherer Modus hindert Satelliten an Aufstieg in die Betriebslaufbahn

Das Starlink-Team habe den Satelliten deshalb befohlen sich in einen sicheren Modus zu begeben und den Luftwiderstand zu minimieren. Das habe den Satelliten den nötigen Schutz geboten.

SpaceX erklärte weiter, dass der erhöhte Luftwiderstand in niedriger Höhe die Satelliten daran hinderte, den abgesicherten Modus wieder zu verlassen. Daher konnten sie nicht in die angestrebte Umlaufbahn aufsteigen.

Kein Risiko durch zerstörte Satelliten

Die 40 betroffenen Satelliten werden demnach wieder in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen. Teilweise sei das bereits geschehen.

Es gäbe zudem kein Risiko, dass die verlorenen Erdtrabanten mit anderen Satelliten kollidieren könnten. Außerdem blieben keine Trümmer in der Erdumlaufbahn zurück, erklärt das Weltraumunternehmen.

Verlorene SpaceX-Satelliten sind keine Katastrophe für Elon Musk

Der Verlust von 40 Satelliten dürfte kein schwerer Schlag für das Weltraumunternehmen von Elon Musk darstellen. Medienberichten zufolge hat SpaceX seit 2019 in 35 Missionen fast 2000 Starlink-Satelliten erfolgreich ins All geschossen.

In der Vergangenheit sorgte Starlink immer wieder für Kritik. Demnach würden Elon Musks Satelliten Radiofrequenzen dominieren und das Weltall verstopfen.

Diese Vorwürfe wies Musk im vergangen Dezember allerdings zurück. Das Universum sei extrem groß und Satelliten seien sehr klein, so der Tesla-Chef in einem Interview mit der britischen Zeitung Financial Times. Wann SpaceX die nächste Starlink-Mission plant ist bisher nicht bekannt.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Social-Media- und Community-Manager Health (m...
MedicalContact AG in Essen
Praktikant*in E-Commerce / Online Marketing (...
Chantelle Lingerie GmbH in Düsseldorf
Online Marketing Manager*in (m/w/d)
diind GmbH in Hamburg
Werkstudent (m/w/d) E-Commerce und Onlinemark...
Protina Pharmazeutische GmbH in Ismaning
Werkstudent (m/w/d) Content Writer/ Content T...
pso vertriebsprogramme GmbH in Köln
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Referent (m/w/d) Social Media und Onlinekommu...
Würth Deutschland in Kuenzelsau
Social Media Marketing Praktikant:in
7NXT GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Folgen
Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.