Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
Solarzellen, Stadt, urban, Solarenergie
GREEN

Neues Verfahren für Solarzellen mit 100 Prozent recyceltem Silizium

Marinela Potor
Aktualisiert: 16. Februar 2022
von Marinela Potor
Unsplash.com / CHUTTERSNAP
Teilen

Silizium ist der Hauptbestandteil von gängigen Solarzellen. Bislang gibt es in Deutschland aber kein Verfahren, um das Halbmetall aus alten Modulen im industrielle wiederaufzubereiten. Nun hat ein Forschungsteam dafür eine Lösung gefunden und ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Silizium zu 100 Prozent recyceln lässt.  

Silizium ist ein Stoff, der elementar wichtig ist, um Solarzellen herzustellen. Daher ist es umso ärgerlicher, dass das Halbmetall aus alten Modulen hierzulande bislang nicht recycelt wird. So landen in Deutschland jedes Jahr rund zehntausend Tonnen Silizium in Form von alten Fotovoltaik-Modulen auf dem Recyclingmarkt.

Ab 2029 wird dieser Wert vermutlich sogar bei hunderttausend Tonnen pro Jahr liegen. Bislang werden von den Alt-Modulen jedoch lediglich Aluminium, Glas und Kupfer recycelt. Nun hat ein Forschungsteam am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, ISE, erstmals ein Verfahren entwickelt, mit dem sich das Silizium zu 100 Prozent wiederaufbereiten lässt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

100 Prozent Wiederverwertung, geringerer Wirkungsgrad

So konnten die Forschenden gemeinsam mit dem Recycling-Unternehmen Reiling das Silizium alter Module erneut nutzbar machen, und zwar im industriellen Maßstab.

Dazu trennte und sammelte das Forschungsteam zunächst über einen maschinellen Aufbereitungsprozess die Solarzellenbruchstücke. In einem nächsten Schritt wurden dann die Bruchstücke von 0,1 bis einem Millimeter in einem Sortierverfahren von Glas und Kunststoff befreit.

Durch nasschemisches Ätzen war es möglich, weitere Bestandteile vom Silizium zu trennen und am Ende bereinigtes Silizium zu erhalten. Dieses wiederum verarbeitete das Team zu Wafern, mit denen es dann neue PERC-Solarzellen herstellen konnte.

Die neuen Zellen bestanden demnach zu 100 Prozent aus recyceltem Silizium. Allerdings: Der Wirkungsgrad war mit 19,7 Prozent etwas geringer als bei neuen PERC-Zellen. Hier liegt der Wirkungsgrad bei 22,2 Prozent. Das sei dennoch besser als der Wirkungsgrad aussortierter Module, sagt Projektleiter Peter Dold.

Positiv ist aber, dass es möglich war, sämtliche Fotovoltaik-Zellen, unabhängig von Hersteller und Herkunft, zu recyceln. Diese Skalierbarkeit ist wichtig. Andernfalls wäre es zu aufwändig und zu teuer, Silizium zu recyceln.

Silizium recyceln: Verfahren kommt zur richtigen Zeit

Das Verfahren kommt genau zur richtigen Zeit. Denn ab 2029 erwarten Expert:innen eine größere Entsorgungswelle von Modulen. Das liegt daran, dass zu diesem Zeitpunkt die 20-jährige Einspeisevergütung der ersten Solarzellen-Welle von 2009 bis 2011 endet.

„Es müssen daher im Vorfeld vernünftige Prozesse und Verfahren zur Rückgewinnung des Siliziums aus ausgedienten Modulen aufgebaut werden“, sagt Andreas Bett, Institutsleiter am Fraunhofer ISE. Mit dem ISE-Prozess könnten entsprechend zahlreiche alte Fotovoltaik-Module erneut in den Energiekreislauf geschickt werden.

2021 lag die Menge von installierten Modulen in Deutschland bei rund fünf Millionen Tonnen. Der Silizium-Anteil lag bei 150.000 Tonnen. Ein Recycling-Verfahren für das Halbmetall würde damit Kosten und Ressourcen sparen.

Auch interessant: 

  • Solarzellen-Sensation: Können wir bald alles per Solarenergie laden?
  • Deutsche Universität entwickelt Super-Solarzellen mit tausendfacher Power
  • Elektroautos: Diese Solarhülle lädt dein Auto und hält es auch noch sauber
  • Sonnenstunden: Die sonnigsten Städte der Welt

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Content Creator – Video / Social Media ...
Ergotopia GmbH in Köln
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Digital Marketing Operations Lead (m/w/d)
SSI SCHÄFER GMBH & CO KG in Neunkirchen, Giebelstadt...
THEMEN:NachhaltigkeitWissenschaft
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonMarinela Potor
Folgen:
Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

EMPFEHLUNG
Samsung Galaxy S25 Ultra
Android-Special bei o2: Samsung Galaxy S25 Ultra & Tab S10 für nur 7 Euro Anzahlung
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Wärme-Batterie Ziegelsteine Erneuerbare Energien Energiewende
GREEN

Wärme-Batterie: Diese Ziegelsteine speichern Strom – und ersetzen Erdgas

meistverkauften Autos USA beleibtesten Autos
GREENMONEY

Die besten elektrischen Kompakt-SUV im Jahr 2026

Feststoffbatterie
GREENTECH

Silber-Keramik-Trick könnte Feststoffbatterien stabilisieren

Alternativen Tierversuche künstliche Organe Chips digitale Zwillinge
TECH

Alternativen zu Tierversuchen: Künstliche Organe auf Computerchips

Beste Greentech Newsletter Nachhaltigkeit Green Tech
GREENTECH

Das sind die 6 besten Greentech-Newsletter

CO2 Treibstoff Mangan-Katalysator
GREENTECH

Mangan-Katalysator verwandelt CO2 in Treibstoff-Quelle

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

NIBC Tagesgeld-Deal: 2,75 % Zinsen + 25 Euro geschenkt!

50 Euro

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?