Meta, kostenpflichtige Funktionen, Instagram, WhatsApp, Facebook

Meta will Instagram und Facebook teilweise kostenpflichtig machen

Fabian Peters
Meta

Anzeige

Berichten zufolge arbeitet Meta an neuen Funktionen, um seine Dienste Instagram, WhatsApp und Facebook  teilweise kostenpflichtig zu machen. Der US-Konzern habe dafür sogar eine eigene Abteilung gegründet. Der Schritt erfolgte offenbar als Reaktion auf Apples neue App-Tracking-Regeln in iOS-Apps.

Meta hat offenbar eine neue Abteilung gegründet, um kostenpflichtige Funktionen für WhatsApp, Instagram und Facebook einzuführen. Wie das Tech-Magazin The Verge berichtet, geht das aus einem internen Memo hervor, das der US-Konzern kürzlich seinen Angestellten zukommen ließ.

Demnach erfolgte der Gründung der Abteilung als Reaktion auf Apples neue App-Tracking-Regeln. Denn das Online-Anzeigengeschäft des US-Konzerns hätte daraufhin einen finanziellen Rückschlag erlebt. Neue, kostenpflichtige Funktionen auf Instagram, WhatsApp und Facebook sollen die Einnahmen künftig aber offenbar wieder ankurbeln.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Führt Meta kostenpflichtige Funktionen für Instagram, WhatsApp und Facebook ein?

John Hegeman, Leiter des Anzeigengeschäfts bei Meta, äußerte gegenüber The Verge wiederum, dass das Unternehmen nach wie vor bestrebt sei, sein Anzeigengeschäft auszuweiten. Außerdem bestätigte er, dass es Pläne gebe, User für bestimmte Dienste bezahlen zu lassen:

Ich denke, wir sehen Möglichkeiten, neue Arten von Produkten, Funktionen und Erlebnissen zu entwickeln, für die die Leute bereit wären zu zahlen und für die sie gerne zahlen würden.

Hegeman lehnte es jedoch ab, mögliche kostenpflichtige Funktionen genauer zu erklären. Er spielte die Bedeutung einer solchen Einnahmequelle außerdem herunter. Allerdings sagte er auch, dass „auf der anderen Seite, ich denke, wenn es Möglichkeiten gibt, sowohl neuen Wert und bedeutsame Einnahmequellen zu schaffen, als auch eine gewisse Diversifizierung zu bieten, wird das natürlich etwas sein, das attraktiv ist“.

Mehr Einnahmen durch kostenpflichtige Funktionen?

Meta erzielt einen Großteil seiner Einnahmen aus Werbeanzeigen. Obwohl der US-Konzern bereits über einige kostenpflichtige Funktionen auf seinen Diensten Instagram, WhatsApp und Facebook verfügt, waren die Einnahmen in diesem Bereich bislang eher gering.

Langfristig könnten kostenpflichtige Funktionen jedoch einen erheblichen Teil der Einnahmen ausmachen. John Hegeman äußerte dazu:

Auf einen Zeithorizont von fünf Jahren glaube ich, dass es wirklich die Nadel bewegen und einen ziemlich bedeutenden Unterschied machen kann.

Meta ist jedoch nicht der einzige Social-Media-Konzern, der solche Pläne verfolgt. Auch die Konkurrenz um TikTok und Twitter führt immer mehr kostenpflichtige Features ein – beispielsweise den die werbefreie Version Twitter Blue. Telegram und Snapchat haben kürzlich ebenfalls Bezahlabos eingeführt.

Auch interessant: 

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen:
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).