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World Wide Wind: Dieses neuartige Windrad hat zwei vertikale Turbinen

Felix Baumann
World Wide Wind

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Das futuristisch aussehende Windrad stammt aus Norwegen und soll auf kleinerer Fläche mehr Leistung generieren. Ein erster Prototyp entsteht bis 2026.

Der Anteil an erneuerbaren Energien am Strommix nimmt weiterhin zu. Stand heute beziehen wir etwa 52 Prozent unseres Bedarfs aus nachhaltigen Energiequellen, darunter Solar-, Wasser- und Windkraft. Was Windkraftanlagen angeht, gibt es jedoch einen entscheidenden Nachteil. Denn Windräder beeinflussen den Luftstrom. Deshalb stehen sie meist weit auseinander.

Ein neues Konzept aus Norwegen verfolgt nun einen etwas anderen Ansatz. Denn das norwegische Unternehmen World Wide Wind präsentierte ein neuartiges Windrad, das über zwei vertikale Rotoren verfügt.

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Neben einem relativ hohen Energieertrag können die Anlagen auf engstem Raum zusammenstehen. Pro Quadratmeter ist die Ausbeute deshalb deutlich höher als bei bisherigen Windräder.

World Wide Wind: Zwei Rotoren treiben neuartiges Windrad an

Aber wie ist das System aufgebaut? An der Spitze des Mastes befindet sich ein Rotor. Ein weiterer ist ungefähr bei der Hälfte des Mastes angebracht. Während der obere Rotor an einer Welle befestigt ist, die sich innerhalb des Windrads erstreckt, befindet sich der untere Rotor direkt am Mast.

Der Generator und der Ballast zur Stabilisierung der Konstruktion befinden sich am Fuße der Anlage. Wenn Wind aufkommt, soll sich das Windrad mit seinen Rotoren wiederum in alle mögliche Richtungen bewegen. Die an der Konstruktion rüttelnden Kräfte wandelt der Generator dann in Strom um. Unterseekabel leiten diesen dann an Land weiter.

Windenergie: Neue Konstruktion ermöglicht die 2,5-fache Leistung

Das System profitiert dabei vor allem von seiner Leistung. Außerdem soll es möglich sein Windräder mit einer Höhe von bis zu 400 Metern zu bauen, um eine Leistung von circa 40 Megawatt zu erreichen. Zum Vergleich: Klassische Windräder schaffen heutzutage maximal 14 bis 16 Megawatt.

Da die neuartigen Windräder kein Getriebe benötigen, ist der Aufbau einfacher und die Wartung kostengünstiger. Bislang handelt es sich jedoch nur um ein Konzept. World Wide Wind möchte das Windrad bis 2026 entwickeln und einen ersten Prototypen bauen. Dieser erreicht voraussichtlich eine Leistung von bis zu drei Megawatt.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.