Mikroplastik, Wasser 3.0, Tank, Start-up

Wasser 3.0: Deutsches Start-up sagt Mikroplastik den Kampf an

Felix Baumann
Wasser 3.0

Anzeige

Das deutsche Start-up Wasser 3.0 hat ein Gel entwickelt, mit dem sich Mikroplastik offenbar relativ einfach und kostengünstig aus Gewässern entfernen lässt. Das Verfahren soll dafür sorgen, dass das Plastik verklumpt, um es anschließend entfernen zu können. 

Mikroplastik ist und bleibt ein großes Problem für die Umwelt und unsere Gesundheit. Die Partikel mit einem Durchmesser von unter fünf Millimetern befinden sich inzwischen fast überall – sogar in unserem Blut. In der Umwelt sieht es derweil nicht besser aus, denn etwa 14 Millionen Tonnen Mikroplastik schwimmen allein in der Tiefsee.

Doch wie lässt sich das Problem lösen? Dieser Frage ist auch das deutsche Start-up Wasser 3.0 nachgegangen. Herausgekommen ist ein Gel, mit dem Namen Wasser 3.0 PE-X, das für Waschmaschinen geeignet ist. Im Zusammenspiel mit den Wirbeln, die beim Waschen entstehen, verklumpen Plastikpartikel, sodass sie sich anschließend entsorgen lassen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Prinzip lässt sich zur Entfernung von Mikroplastik im Meer einsetzen

Doch das Verfahren eignet sich nicht nur für die Waschmaschine. Im Gegenteil: Wasser 3.0 hofft mit der Methode unsere Gewässer reinigen zu können. Denn nach wie vor landet viel Mikroplastik in Flüssen und im Resultat auch im Meer. Dabei kommen selbst Kläranlagen an ihre Grenzen.

Gibt man hingegen Wasser 3.0 PE-X und Abwasser oder Seewasser in eine Maschine, so ließe sich nach und nach ein Großteil der Partikel entfernen. Das Mittel basiert dabei auf Silikon und soll nicht giftig sein. Es kann also offenbar ohne große Gefahr auch in die Umwelt gelangen.

Wasser 3.0 fokussiert sich nicht auf Gewinne

Ein erster Versuch dazu läuft bereits seit 2020 in einem Klärwerk in Landau-Mörlheim. Dabei standen die Verantwortlichen nicht schlecht, als sie nach rund zwölf Monaten etwa 272 Kilogramm Plastik aus den Gewässern entfernen konnten. Das Gel könnte also im Kampf gegen Mikroplastik zum Game-Changer werden.

Hinzu kommt, dass Wasser 3.0 laut eigenen Angaben nicht auf Profite aus ist. Das Unternehmen will sämtliche Einnahmen in die Forschung investieren, um das Gel stetig weiterzuentwickeln. Sollte das gelingen, landet künftig also vielleicht deutlich weniger Plastik in unseren Gewässern und in unseren Organismen.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.