Technologie

Kehrtwende: Elon Musk zahlt Starlink-Satelliten für Ukraine doch weiter

Starlink Satelliten, SpaceX, Raumfahrt, Weltraum, Internet
SpaceX
geschrieben von Maria Gramsch

Elon Musk hat sich mal wieder umentschieden. Sein Unternehmen SpaceX soll nun doch weiter Starlink-Satelliteninternet für die Ukraine zur Verfügung stellen. Ende vergangener Woche sah das wegen der hohen laufenden Kosten noch anders aus.

Elon Musk dürfte bei dem ein oder anderen schon für seine Entscheidungsfreudigkeit bekannt sein. Doch der Tesla-Chef entscheidet sich nicht nur gern sehr oft, er entscheidet sich offenbar auch besonders gern oft um.

So auch in Sachen Starlink-Internet für die Ukraine. Denn noch am Freitag erklärte Musk, er könne die Kosten für den Betrieb nicht länger tragen. Am Samstag sah das dann aber schon wieder ganz anders aus.

Musk bezahlt Starlink-Internet für Ukraine weiter

In einem Tweet schrieb Elon Musk am Samstag nun „Zum Teufel damit“. Er wolle die Regierung der Ukraine weiterhin kostenlos unterstützen.

Obwohl Starlink immer noch Geld verliert und andere Unternehmen Milliarden von Steuergeldern erhalten, werden wir die ukrainische Regierung weiterhin kostenlos finanzieren.

Warum wollte Musk die Unterstützung abbrechen?

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine stellt Elon Musk über seine Raumfahrtfirma SpaceX die Versorgung mit Starlink-Satelliteninternet. So soll auch in Gebieten, in denen die Infrastruktur zerstört ist, der Zugang zu Mobilfunk und Internet ermöglicht werden.

Das ist eine kostspielige Angelegenheit. Bisher haben die 20.000 Satelliten-Einheiten in der Ukraine das Musk-Unternehmen rund 80 Millionen US-Dollar gekostet, wie CNN ausgerechnet hat. Für die verbleibende Zeit des Jahres würden noch einmal rund 120 Millionen US-Dollar dazukommen, prognostiziert SpaceX.

In einem Brief an das Pentagon habe das Unternehmen darauf hingewiesen, dass seine Firma nicht in der Lage sei, die Satelliten in der Ukraine „für eine unbestimmte Zeit“ aus der eigenen Tasche zu finanzieren.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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