Azure OpenAI Service, Microsoft Cloud, ChatGPT, Dall-E

Azure OpenAI Service: Microsoft integriert ChatGPT und Dall-E in Cloud

Fabian Peters
OpenAI

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Microsoft hat die KI-Programme ChatGPT und Dall-E in seine Cloud integriert. Mit dem sogenannten Azure OpenAi Service können andere Unternehmen damit ab sofort Zugriff auf die Künstlichen Intelligenzen beantragen, um sie für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. 

ChatGPT sorgt derzeit für Furore. Denn der KI-Chatbot kann Texte schreiben, die sich von menschlichen kaum noch unterscheiden lassen. Die Künstliche Intelligenz gilt deshalb durchaus als umstritten. Microsoft kündigte nun jedoch an, dass das Unternehmen unter anderem sowohl die OpenAI-Dienste ChatGPT als auch Dall-E in seine Cloud integriert hat.

Cloud: Microsoft integriert ChatGPT und Dall-E in Azure OpenAI Service

Das kündigte der Softwarekonzern nun in einem offiziellen Blogpost an. Die Cloud „Azure OpenAI Service“ steht anderen Unternehmen demnach ab sofort zur Verfügung. Diese haben künftig die Möglichkeit, einen Zugang zu den KI-Programmen zu beantragen, um sie für ihre eignen Zwecke zu nutzen. Microsoft schreibt dazu:

Kunden aller Größen und Branchen nutzen den Azure OpenAI Service, um mit weniger Aufwand mehr zu erreichen, das Erlebnis für die Endnutzer zu verbessern und die interne Betriebseffizienz zu steigern.

Das Softwareunternehmen OpenAI hat seine KI-Tools ChatGPT, Dall-E und Codex zuvor als Open-Source-Software zur Verfügung gestellt. Das heißt, dass Dritte den Quelltext der Programme öffentlich einsehen und verändern konnten.

Microsoft intensiviert Partnerschaft mit OpenAI

Für die Integration in seinen Cloud-Dienst Azure OpenAI Service hat Microsoft nun wiederum seine Partnerschaft mit OpenAI intensiviert. Dem Vernehmen nach will der Windows-Konzern sogar mit einem Investment in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar bei OpenAI einsteigen.

Im Gegensatz zur Open-Source-Software würden die KI-Tools in der Azure-Cloud laut Microsoft allerdings „zuverlässige und unternehmensspezifische Funktionen (zum Beispiel Compliance und Sicherheit)“ enthalten. Die Cloud-Version von ChatGPT würde außerdem auf GPT 3.5, einer verbesserten Version der bisherigen GPT-3 Software, basieren.

Preise der Microsoft-Cloud Azure OpenAi Service

Microsoft vertritt derweil den Standpunkt, dass KI-Tools wie ChatGPT, Dall-E und Codex künftig eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielen. Das Unternehmen stellt die Dienste deshalb stündlich oder per Zahlung via Token über ein Azure-Konto bereit. Der Windows-Konzern hat dazu eine Preisübersicht erstellt.

Microsoft kündigte zwar an, dass man verantwortungsvoll mit dem Thema Künstliche Intelligenz umgehen wolle. Allerdings bemängeln Kritiker, dass die KI-Tools durchaus bedenklich sind.

Die Stadt New York hat beispielsweise kürzlich den Einsatz von Chat GPT an öffentlichen Schulen verboten, da man negative Auswirkungen auf das Lernen befürchtet. Das Online-Magazin CNET ließ seine Finanzartikel derweil von der KI schreiben und erzielte damit – entgegen den Versprechungen der Suchmaschine – gute Google-Ergebnisse.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).