Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
E-Fuels, Verbrenner-Aus, EU, Elektromobilität
MONEYTECH

Paradox: Wie eine neue Technologie den Fortschritt verhindert

Gerold Wolfarth
Aktualisiert: 13. März 2023
von Gerold Wolfarth
Adobe Stock/ NWM
Teilen

Im Februar hat das EU-Parlament das „Verbrenner-Verbot“ für Neuwagen ab 2035 beschlossen. Eigentlich hätte am 7. März 2023 das endgültige Votum der Mitgliedsstaaten stattfinden sollen. Doch was als Formsache galt, wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Denn einige der Länder wollten dem Vorschlag nicht zustimmen. Darunter – wie könnte es anders sein – auch Deutschland. Nun sollen E-Fuels den Fortschritt verschleppen. 

Verkehrsminister Volker Wissing hatte bereits angekündigt, dass er dem Entschluss des EU-Parlaments nicht zustimmen könne. Er forderte stattdessen einen Kompromiss, nämlich dass Verbrenner auch nach 2035 erlaubt bleiben sollen, solange sie mit synthetischen Kraftstoffen, den sogenannten E-Fuels, betrieben werden.

Was sind E-Fuels?

Aus Wasser und CO2 wird mit Hilfe von Strom – natürlich aus regenerativen Energien – synthetischer Kraftstoff hergestellt. Verbrennt dieser Kraftstoff, setzt er nur das CO2 wieder frei, das vorher auch aus der Atmosphäre verwendet wurde. Somit gilt er als klimaneutral.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Weitere Vorteile: Die E-Fuels funktionieren in Bestandsautos, an Bestandstankstellen und mit Bestandstechnik. Klingt erstmal gut, oder?

E-Fuels: Es ist nicht alles Sprit was glänzt

Leider ist das alles aber gar nicht so einfach wie es klingt. Die Herstellung der E-Fuels benötigt nämlich sehr viel Strom. So viel Strom, dass in Deutschland gar nicht ausreichend erneuerbare Energien erzeugt werden können, um den Brennstoff klimaneutral herzustellen. Die Produktion müsste also in anderen Ländern, zum Beispiel Südamerika, stattfinden.

Die Wirkungsverluste der E-Fuels sind ebenfalls groß. Von der im Prozess eingesetzten Energie bleiben in der „Well-to-Wheel“-Betrachtung am Ende nur zehn bis 15 Prozent übrig. Im Elektroauto kommen 70 bis 80 Prozent der Ausgangs-Energie am Rad an, schreibt der ADAC.

Die ewige Diskussion

Was uns wirklich blockt, ist die ewige Diskussion zu diesem Thema. Wenn wir eins können, dann ist das eben diskutieren. Und zwar jahrelang über das gleiche Thema ohne Ergebnisse.

Ich bin wirklich für Entwicklung und fortschrittliche Technologien, aber wenn wir beginnen, bestehende Chancen für eine umweltfreundlichere Mobilität zu blocken, mit dem Argument, in ein paar Jahren etwas zu haben, das dann noch besser funktionieren kann, dann ist das ein nicht nachvollziehbares Paradoxon.

Ich sage ja auch nicht, dieses Essen, das heute auf dem Tisch steht, esse ich nicht, denn in drei Wochen kommt meine Schwiegermutter. Die kocht so gut, das wird viel besser, als das Essen, das ich heute bekommen würde.

„Ich-Kann-Phase“ vs. „Ich-Muss-Phase“

Wir müssen lernen auch mal loszulassen und uns trauen, uns auf eine neue Technologie einzulassen. Nur weil der Klimawandel ein schleichender Prozess ist, bedeutet das nicht, dass es ihn nicht gibt. Er wiegt uns nur zu sehr in Sicherheit, weil wir ihn nicht jeden Tag bemerken.

Das bedeutet aber nicht, dass er die Zukunft von uns Menschen nicht beeinflussen wird. Noch können wir etwas tun. Wir sind in einer „Ich-Kann-Phase.“ Es zwingt uns niemand etwas zu tun und deshalb tun wir einfach zu wenig.

Doch eine „Ich-Muss-Phase“ wird es noch lange nicht geben und das ist unser Problem. Wir müssen jetzt endlich konsequent handeln und den nächsten Schritt gehen.

E-Mobilität: Unsere beste Option

Ich bin der festen Überzeugung, dass E-Mobilität die Technologie für die kommenden 20 Jahre sein wird, um im Mobilitätssektor CO2 einzusparen. Aber um das Potenzial voll auszuschöpfen, müssen wir es auch zulassen.

Und gleichzeitig darauf vertrauen, dass die nächste Technologie weiterentwickelt wird, die wiederum in der Lage ist, Herausforderungen und Probleme der Elektromobilität zu beheben. So war es immer, so wird es immer sein.

Aber wenn wir immer nur blocken, dann bekommen wir gar nichts und verhindern damit die notwendige konsequente Weiterentwicklung der E-Mobilität in allen Bereichen.

Auch interessant: 

  • Zerofy: Mit dieser App kannst du deinen CO2-Fußabdruck verringern
  • Häuser aus Gras: So will Plantd Materials den Hausbau revolutionieren
  • Digital, nachhaltig, fair: Nürnberg zeigt, wie die Zukunft des ÖPNV aussieht
  • Dieser Solarzaun soll Autobahnen und Landwirtschaft revolutionieren

🤝 Pünktlich zum Start in 2026!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Flexgeld-Konto und erhalte bis zu 2,20 Prozent Zinsen auf dein Geld! So startest du in 2026 auch finanziell richtig durch!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Inside Sales Berater – Spanisch / CRM /...
Amigos de la Cultura e.V. in Dresden
Werkstudent:in Social Media Content Creator (...
BZKI Bildungszentrum für künstliche Intell... in Kempen
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Junior Communication Manager mit Schwerpunkt ...
REWE in Henstedt-Ulzburg
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
THEMEN:Elektromobilität
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonGerold Wolfarth
Folgen:
Gerold Wolfarth ist Gründer und CEO der bk Group AG, dem Marktführer im Bereich Ladenbau und technisches Facility Management. Als Gründer und CEO der bk World Holding GmbH revolutioniert er das Langstreckenreisen mit dem Elektroauto. Seine Themen sind Innovationen, Nachhaltigkeit und Visionen. Zudem ist er Autor des Buches „Gewinn ist nur ein Nebenprodukt“.
WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
Samsung Galaxy S25 Ultra
Android-Special bei o2: Samsung Galaxy S25 Ultra & Tab S10 für nur 7 Euro Anzahlung
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

reFuels
GREENMONEY

reFuels: Pilotanlage in Mannheim mischt neuen Öko-Sprit

Grönland Tech-Milliardäre Rohstoffe Jeff Bezos
BREAK/THE NEWSMONEY

Griff nach Grönland: Das Millionen-Monopoly der Tech-Milliardäre

E-Autos Batterie Festkörperbatterie Elektroautos Elektromobilität Akku Energiewende
GREEN

Festkörperbatterie von Donut Lab: Revolution oder Schwindel?

Alternativen USA Technologie Produkte Europa
MONEYTECH

Alternativen zu US-Technologie: 10 Gründe für Europa

EU Huawei ZTE China 5G
BREAK/THE NEWSTECH

Digitale Festung: EU will China-Anbieter Huawei und ZTE verbannen

fliegende Windturbine China Windkraft Windenergie Erneuerbare Energien
GREENTECH

Fliegende Windturbine in China knackt Megawatt-Marke

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

NIBC Flexkonto eröffnen &
2,20 Prozent Zinsen sichern

50 Euro

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?