Technologie

Formify verspricht: Maßgeschneiderte Computermaus aus dem 3D-Drucker

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Formify
geschrieben von Felix Baumann

Jeder Mensch ist einzigartig und weist folglich auch eine andere Anatomie auf. Das kanadische Unternehmen Formify hat das erkannt und verkauft nun eine maßgeschneiderter Computermaus aus dem 3D-Drucker

In den vergangenen Jahren gewann das Thema Ergonomie zunehmend Aufmerksamkeit. Denn die Corona-Pandemie zwang viele Menschen ins Homeoffice. In der Folge nahm auch die Nachfrage an ergonomischer Büroausstattung zu. Doch wem die verfügbaren Geräte und Möbel nicht genügen, der kann sich nun eine Computermaus maßunfertigen lassen.

Die Idee stammt von dem kanadischen Unternehmen Formify. Dahinter steht die Überzeugung, dass eine auf den jeweiligen Menschen zugeschnittene Maus entscheidend sein kann. Denn ist etwa die Geschwindigkeit, mit der man sich über den Bildschirm bewegt, bei Excel-Tabellen egal, so kann es etwa bei Profi-Gamern über Gewinn oder Verlust entscheiden.


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Formify produziert eine maßgeschneiderte Computermaus

Damit geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter als andere Hersteller. Zwar lassen sich viele Computermäuse bereits anpassen, die Form bleibt dabei aber überwiegend die gleiche. Die Herstellung einer perfekten Maus erscheint für den User dabei relativ einfach.

Formify benötigt lediglich ein Foto eurer Hand. Die Handfläche sollte aber sichtbar sein und die Finger nach außen gestreckt. Anschließend übernimmt ein Machine Learning Algorithmus. Dieser misst die perfekten Maße anhand des Bildes aus und sendet eine einzigartige Bauanleitung an einen 3D-Drucker.

Der Drucker druckt dann Schicht für Schicht die perfekte Form. Nachdem der Hersteller die Elektronik verbaut hat, ist das System relativ zeitnah einsetzbar.

Auf euch angepasste Maus kostet bis zu 160 Euro

Die Technische Daten umfassen einen optischen Sensor, der mit 26.000 DPI auflöst und eine Batterie mit einer Laufzeit von zwei Wochen. Die Maus wiegt je nach Form um die 55 Gramm und kostet bei Verfügbarkeit wahrscheinlich zwischen 130 Euro und 160 Euro. Finanziert wird das Projekt über die Plattform Kickstarter.

Sammelt das Unternehmen rund 27.000 Euro bis Ende Mai ein, so können sich die Unterstützer über eine Auslieferung im Dezember freuen. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob Formify auch pünktlich abliefert. Denn vergangene Kampagnen zeigten immer wieder, dass selbst bei einem Finanzierungserfolg eine Auslieferung nicht garantiert ist.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.