Künstliche Intelligenz, Wie funktioniert Klarna, Zahlung, Payment, App, Geld, Shopping, Einkauf

Mit Künstlicher Intelligenz: So treibt Klarna seine Kunden in die Schuldenfalle

Felix Baumann
Klarna

Zahlungsanbieter Klarna hat kürzlich eine neue KI-Funktion für seine App präsentiert. Damit können Kunden per Kamera favorisierte Produkte finden und später zahlen. Die eigene Verschuldung dürfte damit weiter zunehmen. 

In den vergangenen Jahren verschob sich der Einkauf von vielen Menschen ins Internet. Durch die Schließung von Geschäften wichen viele Käufer auf Online-Shops aus. Doch auch nach der Pandemie blieb die Begeisterung für die digitalen Shoppingtour. In einer Umfrage gaben kürzlich 51 Prozent der Bundesbürger an, dass künftig wahrscheinlich weiterhin im Internet einkaufen wollen.

Das hat mehrere Gründe. Denn aufgrund der enormen Konkurrenz im Netz lassen sich viele Schnäppchen ergattern. Außerdem ist der Zugriff auf vergleichbare Produkte zur Inspiration so einfach wie nie. Das hat auch der schwedische Zahlungsanbieter Klarna erkannt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Klarna empfiehlt Produkte mithilfe von Künstlicher Intelligenz

Dazu veröffentlichte das Unternehmen eine neue Foto-Funktion für seine App. Kunden haben damit die Möglichkeit, Produkte zu finden, die sie ansprechen könnten. Hierfür müssen sie ihr Smartphone auf ein Kleidungsstück oder Elektronikartikel richten und sehen in der App dann andere Produkte, die diesen ähneln. Zudem zeigt Klarna direkt Preise an, die möglicherweise unter denen der Einzelhändler liegen.

Die Empfehlung basiert auf einem KI-Algorithmus, der anhand bisheriger Käufe und der Historie kalkuliert, welche Produkte beim Kunden Anklang finden könnten. An sich ist das nicht neues, die neue Funktion kann für viele aber einen Schritt in die Schuldenfalle bedeuten. Denn Klarna wirbt mit dem Slogan „jetzt kaufen, später zahlen“.

Schulden werden für junge Menschen zum Problem

Folglich ist es so einfach wie nie, Produkte schnell in den Händen zu halten, obwohl vielleicht nicht genug Geld auf dem Konto ist. Bereits Anfang des Jahres kursierte auf TikTok ein Trend, bei dem Jugendliche ihre Klarna-Schulden miteinander verglichen. Schließlich verlangt Klarna für die angebotene Zahlungsoption nichtmal eine Kreditkarte.

Gleichzeitig ermöglicht das Unternehmen auch Menschen mit relativ geringer Bonität den Zugang. Eine KI-Empfehlung für Produkte kann daher zwar Zeit sparen, sollte aber dennoch skeptisch betrachtet werden. Schließlich gibt es hierzulande bereits knapp sechs Millionen Privatpersonen, die überschuldet sind.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Werkstudent (m/w/d) YouTube, Wedium & Com...
Landesanstalt für Medien NRW in Düsseldorf
Social-Media-Redakteur (m/w/d) mit Tiktok- un...
WWF Deutschland in Berlin
Social Media Expert (m/w/d)
Gabor Shoes GmbH in Rosenheim
Werkstudent Online Marketing Social Media (w|...
zeb in Münster
Datenschutzmanager (m/w/d) im Gesundheitswese...
Vitos gGmbH in Kassel
Social Media Redakteur (m/w/d)
IHK - Industrie- und Handelskammer Dresden in Dresden
Praktikum Digitale Distribution & Online ...
LEONINE Holding GmbH in München
Mitarbeiter Marketing (m/w/d) Schwerpunkt Onl...
KLAIBER Sonnen- u. Wetterschutztechnik GmbH in Forst
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.