Grün Wirtschaft

Weder BYD noch Tesla: Das ist das meistverkaufte E-Auto in Japan

Nissan, Elektroauto, Sakura, Elektrofahrzeug
Nissan
geschrieben von Felix Baumann

Der Nissan Sakura ist das meistverkaufte Elektroauto in Japan. Damit schlägt das Modell sogar Hersteller wie Tesla und BYD. Denn jedes zweite E-Auto in Japan stammt von dem Hersteller.

Ein Blick auf die Straßen zeigt: Der Anteil an Elektrofahrzeugen nimmt stetig zu. Spätestens seit der Einführung der Kaufprämie für E-Autos nahm die Beliebtheit rapide zu. Neben VW und Tesla stammen einige der neue Fahrzeuge auch aus Japan. Trotzdem führt weltweit gesehen weiterhin Tesla die Verkaufsliste für Elektroautos an.

In Japan selbst sieht das aber anders aus. Denn dort scheint Tesla gegenüber einem Konkurrenten fast machtlos. Die Rede ist nicht von Toyota, einem der weltweit größten Autobauer, sondern von Nissan. Der Nissan Sakura ist mit seinen 3,4 Metern Länge nämlich das meistverkaufte Auto in dem asiatischen Land. Dabei handelt es sich um einen sogenanntes Kei-Auto.


Neue Stellenangebote

Growth Marketing Manager:in – Social Media
GOhiring GmbH in Homeoffice
Studentische Unterstützung für Content Creation / Social Media (m|w|d)
envia Mitteldeutsche Energie AG in Chemnitz
Studentische Unterstützung für Content Creation / Social Media (m|w|d)
envia Mitteldeutsche Energie AG in Markkleeberg

Alle Stellenanzeigen


Nissan Sakura bietet Elektroauto für 12.200 Euro an

Diese Fahrzeugklasse bietet auf relativ schmalen Raum genügend Platz für Fahrer und Einkäufe. Außerdem liegt der Preis mit 12.200 Euro deutlich unter den aufgerufenen Preisen von Tesla und Co. Es schein also kein Wunder zu sein, dass laut Bloomberg die Hälfte aller neu zugelassenen Elektrofahrzeuge in Japan Variationen des Nissan Sakura sind.

Der Stadtflitzer erreicht bis zu 130 Kilometer pro Stunde und bietet mit einer Reichweite von 180 Kilometern genügend Spielraum für die tägliche Fahrt durch Stadt und Umland. Das ist auch ein Grund, weshalb die Fahrzeuge immer beliebter in westlichen Ländern werden. Kleine Truck-Versionen des Kei kosten in den USA sogar nur 4.700 Euro.

In Deutschland noch kein Markt

In Europa und Deutschland haben Kei-Autos noch keinen Markt. Denn bisher sehen die Hersteller kein Potenzial für die hierzulande bestehenden Bedürfnisse. Doch langfristig dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis der Trend auch städtische und ländliche Regionen in Deutschland erreicht.

Mit dem Elektroauto Sakura erzielte Nissan nämlich großen Erfolg im Heimatland. Japan ist aber immer noch dabei, beim Thema Elektromobilität Fuß zu fassen. Denn nur ein kleiner einstelliger Prozentsatz der Neuzulassungen fährt vollelektrisch. Für die Erreichung der Klimaziele dürfte sich das aber in absehbarer Zeit ändern.

Auch interessant:

Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.