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Digitale Autoschlüssel: Ist das die Zukunft oder ein Sicherheitsrisiko?

Felix Baumann
BMW

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Seit einigen Jahren verbauen immer mehr Automobilhersteller Systeme für digitale Autoschlüssel. Doch: Ist die Technologie zukunftssicher oder gar ein Sicherheitsrisiko?

Die Digitalisierung hat auch unsere Fahrzeuge stark verändert. Während es vor einigen Jahrzehnten noch analoge Instrumente, CD-Laufwerke und ausschließlich Spiegel gab, gibt es mittlerweile digitale Anzeigen, Apple CarPlay, Android-Auto sowie Einparkassistenten. Doch auch das Entriegeln von Autos funktioniert inzwischen einfacher. Denn ein Schlüssel in der Hand ist nicht mehr zwangsläufig nötig.

Einerseits gibts es die Funktion, dass ein Schlüssel lediglich in Reichweite sein muss. Dabei ist nur das Anfassen des Türgriffs erforderlich. Andererseits stellen einige Autohersteller bereits Autoschlüssel über das Smartphone zur Verfügung. Die Autobauer setzen dabei auf unterschiedliche Technologien wie Near Field Communication (NFC) und Bluetooth. Aber sind solche Systeme wirklich sicher?

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Digitale Autoschlüssel: CCC erarbeitet herstellerunabhängige Lösung

In einem Interview mit The Verge verriet Daniel Knobloch, Vorstandsmitglied des CCC, wie es mit den digitalen Alternativen weitergehen könnte. Das CCC (Car Connectivity Consortium) ist ein Zusammenschluss von Smartphone- und Fahrzeughersteller. Es erarbeitet derzeit Standards für Systeme ohne physische Schlüssel. Dabei spielt auch die Sicherheit eine entscheidende Rolle.

Schließlich lassen sich Sicherheitssysteme einfacher implementieren, wenn beide Seiten (Smartphone- und Auto-Unternehmen) an einer Lösung arbeiten. Unterschiedliche Protokolle für unterschiedliche Fahrzeuge möchte das Konsortium auf diesem Weg vermeiden.

Auf dem Smartphone berechnet ein Chip mithilfe eines kryptographischen Schlüssels dabei die Zugangscodes für das Auto. Diesen sendet das Gerät dann an das Fahrzeug.

Smartphone-Akku leer? Keine Problem für NFC

Der Transport ist ebenfalls verschlüsselt und bietet zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Verschaffen sich etwas Hacker Zugriff auf das Gerät und senden den Befehl zum Öffnen des Autos, dann berechnet das System den Abstand von Smartphone zu Fahrzeug anhand der Antwortzeit. Überschreitet dieser einen kritischen Wert, so ist die Entriegelung nicht erfolgreich.

Sollte das Gerät einmal den Geist aufgeben, besteht kein Anlass zur Sorge. Denn als Alternative greift immer NFC. Es ist lediglich notwendig, dass der Eigentümer sein Handy an den Türgriffs hält. Durch die Nutzung der Technologie stellen Autohersteller auch sicher, dass alte Smartphones als Schlüssel dienen können.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.