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Kein Feierabend mehr? Mit diesem Gerät könnten wir im Schlaf arbeiten

Fabian Peters
Prophetic

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Das Technologie-Start-up Prophetic hat ein Gerät namens „Halo“ entwickelt, mit dem Menschen im Schlaf arbeiten können sollen. Es wird wie eine Krone getragen und soll sogenannte Klarträume ermöglichen. 

Das Start-up Prophetic wurde erst Anfang 2023 gegründet. Doch das Unternehmen will bereits ein Gerät entwickelt haben, das luzide Träume – auch Klarträume genannt – herbeiführen soll. Die Technologie namens „Halo“ wird wie eine Krone getragen und soll es Menschen laut den Entwicklern sogar ermöglichen, im Schlaf zu arbeiten.

Prophetic: Dieses Gerät soll Klarträume ermöglichen

Laut einem Bericht der US-amerikanischen Magazins Fortune soll Halo rund 1.500 bis 2.000 US-Dollar pro Stück kosten. Unternehmensangaben zufolge nutzt das Gerät wiederum eine Kombination aus Ultraschall und maschinellen Lernmodellen, um Klarträume zu ermöglichen.

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Auf Grundlage von EEG- und fMRO-Daten soll es dabei erkennen können, wann sich ein Nutzer in der letzen Phase des Schlafzyklus, der sogenannten REM-Phase, befindet. Auf der Website heißt es dazu: „Gemeinsam werden wir den Antworten auf die großen Fragen des Lebens nachgehen.“

Luzides Träumen gilt als ein Schlafzustand, in denen Menschen sich bewusst sind, dass sie träumen. In diesem Zustande sei es möglich, die eignen Träume zu kontrollieren und zu manipulieren.

Im Schlaf arbeiten – geht das?

Rund 7o Prozent der Menschen haben mindestens einmal in ihrem Leben einen solchen Klartraum. Prophetic will luzides Träumen gezielt herbeiführen, um die Produktivität der Menschen zu steigern. Laut Fortune könnten Softwareentwickler im Schlaf sogar programmieren und damit einen Teil ihrer Arbeit verrichten.

„Halo“ basiert auf Forschungen des niederländischen Donders-Instituts, das bestimmte Gehirnbereiche und Ultraschallfrequenzen untersucht, um Klarträume gezielt auszulösen. Prophetic will im Frühjahr 2024 die Daten der Forscher präsentieren. Die ersten Geräte sollen im Frühjahr 2025 ausgeliefert werden.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).