Vertikale Solarmodule, Agrivoltaik, Landwirtschaft, Solaranlage, Solarpanel, Solarpark

Agrivoltaik: Vertikale Solarmodule könnten Landwirtschaft revolutionieren

Felix Baumann
iSun

Anzeige

Im Rahmen eines sogenannten Agrivoltaik-Projekts untersuchen die Unternehmen iSun und Next2Sun den Einsatz von vertikalen Solarmodulen. Davon könnte vor allem die Landwirtschaft profitieren.

In den vergangenen Jahren entwickelten sich Solarpanels zu einer Alternative zu fossilen Brennstoffen. Während viele Module zu Beginn noch eine geringe Effizienz aufwiesen, erreichen aktuelle Modelle einen Wirkungsgrad von rund 25 Prozent. Doch die gestiegene Nachfrage führt auch zu einem nie dagewesenen Flächenverbrauch.

Das sehen auch immer mehr Unternehmen aus der Solarbranche so und entwickeln ihre daher Ansätze kontinuierlich weiter. Das US-amerikanische Solarunternehmen iSun und der deutsche Agrivoltaik-Pionier Next2Sun arbeiten deshalb bereits seit Anfang 2023 zusammen. Ziel ist das Etablieren eines vertikalen Agrivoltaik-Systems von Next2Sun in den USA.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Vertikale Solarmodule für die Landwirtschaft

Der Bau der ersten Agrivoltaik-Anlage mit dem Next2Sun-System soll Anfang 2024 in Vermont beginnen. Die beiden Unternehmen möchten dabei ein System anbieten, von dem Energieunternehmen und die Landwirtschaft profitierten sollen. Das Grundkonzept der vertikal installierten, bifazialen Solarmodule verschiebt die Solarstromproduktion in Zeiten geringer Verfügbarkeit und vermeidet die Überbauung landwirtschaftlicher Flächen.

Im ersten gemeinsamen Agrivoltaik-Projekt von Next2Sun und iSun installieren die Projektpartner 69 vertikale Stützen, jede mit zwei bifazialen Solarmodulen und einem Abstand von etwa neun Metern. Auf einer Fläche von 3,7 Hektar sollen Landwirte nebenbei Gemüse wie Karotten, Rote Bete und Safran anpflanzen können.

Bundesregierung unterstützt Agrivoltaik-Projekte

iSun-CEO Jeffrey Peck sieht das Next2Sun-System als eine Ergänzung für klassische Solarparks. Dank der vertikalen Montage der Module und der Anpassungsfähigkeit der Installation an die Bedürfnisse der Landwirte sollen. wertvolle Flächen fast vollständig für die Landwirtschaft erhalten bleiben. Auch die Bundesregierung sieht Potenzial in dem System.

Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt das Projekt deshalb. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen des Programms „Renewable Energy Solutions“ der Deutschen Energie-Agentur. Denn Agrivoltaik-Systeme können einen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und effizienteren Nutzung von Solarenergie darstellen.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.