Wirtschaft

Bestechung: Das sind die korruptesten Länder der Welt

Wie hoch ist der wahrgenommene Grad der Korruption im öffentlichen Sektor unter 180 Ländern und Territorien? Das beantwortet der Corruption Perceptions Index, der kürzlich für das Jahr 2023 erschienen ist. In unserem wöchentlichen Ranking zeigen wir dir die zehn korruptesten Länder der Welt. 

Die in Berlin ansässige internationale Nichtregierungsorganisation Transparency International hat den Corruption Perceptions Index (CPI) für 2023 veröffentlicht. Wer im Ranking oben landet, hat gut abgeschnitten, denn ein Score von 100 gilt als „sehr sauber“ und null als „sehr korrupt“.

Die korruptesten Länder der Welt

Mit einem Wert von 78 liegt Deutschland zusammen mit Luxemburg auf dem neunten Platz. Das laut CPI am wenigsten korrupte Land ist Dänemark mit einem Score von 90. Drei Punkte dahinter rangiert Finnland, dicht gefolgt von Neuseeland, das einen Wert von 85 erhielt.

Der Grad der Korruption ist auch ein Indikator für die Aufnahme in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, kurz OECD). Indonesien, das einen CPI-Score von nur 34 aufweist, hat jüngst Beitrittsgespräche aufgenommen, wie Statista berichtet.

Platz 10: Simbabwe, Libanon, Iran, Zentralafrikanische Republik und Bangladesch

Simbabwe hat sich gegenüber 2022 um einen Platz verbessert und zeigt seit 2012 generell einen Aufwärtstrend. Iran und Bangladesch sind um einen Platz gesunken und Libanon und die Zentralafrikanische Republik haben ihre Plätze gehalten.

Score: 24/100

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Auch auf Platz 10: Simbabwe. (Unsplash / Tatenda Mapigoti)

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Über den Autor

André Gabriel

André Gabriel schreibt seit Januar 2021 für BASIC thinking. Als freier Autor und Lektor arbeitet er mit verschiedenen Magazinen, Unternehmen und Privatpersonen zusammen. So entstehen journalistische Artikel, Ratgeber, Rezensionen und andere Texte – spezialisiert auf Entertainment, Digitalisierung, Freizeit und Ernährung. Nach dem Germanistikstudium begann er als Onlineredakteur und entwickelte sich vor der Selbständigkeit zum Head of Content.

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