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Mit elektromagnetischen Fahrzeugen: Unternehmen plant Aufzug in den Weltraum

Maria Gramsch
Obayashi Corporation

Wird hier Science Fiction Wirklichkeit? Ein japanisches Unternehmen will einen Aufzug in den Weltraum bauen. Helfen sollen dabei elektromagnetische Fahrzeuge.

Mit dem Fahrstuhl zum Mars – das klingt eher wie der Plot aus einem Science-Fiction-Film. Doch die japanische Obayashi Corporation möchte genau das Wirklichkeit werden lassen.

Wie das Portal Forschung und Wissen schreibt, planen die Entwickler:innen einen Aufzug in den Weltraum. Dieser soll von der Erde aus „in Rekordzeit“ den Mars erreichen. Kosten soll das Projekt rund 100 Milliarden US-Dollar.

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Fahren wir bald mit dem Aufzug in den Weltraum?

Bereits seit 2014 arbeitet das japanische Unternehmen an der Technologie hinter dem Weltraumfahrstuhl. Im kommenden Jahr will die Firma mit der konkreten Planung des kostspieligen Vorhabens beginnen. Bis 2050 soll der Aufzug in den Weltraum dann fertiggestellt sein, wie es auf der Projektseite heißt.

Wäre der Fahrstuhl einmal fertiggestellt, könnten Astronaut:innen in Rekordzeit zum Mars gebracht werden. Laut dem Unternehmen wären auch die Kosten deutlich geringer als für Raketen oder Raumschiffe.

Laut den Berechnungen wäre der Aufzug nur maximal vier Monate im Weltraum unterwegs und würde dann bereits den Mars erreichen. Mit einer herkömmlichen Rakete dauert das derweil rund sieben Monate.

Elektromagnetische Fahrzeuge sollen mit Solarantrieb laufen

Für ihr Vorhaben will die Obayashi Corporation elektromagnetische Fahrzeuge zum Einsatz bringen. Diese sogenannten „Climber“ sollen dann entweder mit Solarenergie oder Mikrowellen angetrieben werden. Treibstoff wäre demzufolge nicht notwendig.

Allerdings sei laut dem Unternehmen noch viel Forschung notwendig, um das Projekt tatsächlich umzusetzen. Schon alleine der enorme Materialbedarf könnte das Projekt zum Scheitern bringen.

Da eine Konstruktion aus Stahl aufgrund der benötigten Menge nicht möglich wäre, könnten laut den Forschenden der Obayashi Corporation eher Kohlenstoffnanoröhren zum Einsatz kommen. Allerdings gibt es diese bisher nicht in der erforderlichen Länge.

Auch die äußerlichen Einflüsse könnten dem Aufzug Probleme machen. Denn durch die Länge wäre er sehr anfällig für Wettereinflüsse auf der Erde.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.