Energie Fallschirm, SkySails, Windkraft, Windenergie

Windrad-Alternative: Hamburger Unternehmen erzeugt Energie mit einem Fallschirm

Maria Gramsch
Courtesy of the SkySails Group

Anzeige

Hat das gute, alte Windrad bald ausgedient? Ein Hamburger Unternehmen hat eine Alternative entwickelt und erzeugt Energie mit einem Fallschirm. Die Hintergründe. 

Die Windkraft ist eine der führenden Erneuerbaren Energien weltweit. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2023 rund 28 Prozent der gesamten Bruttostromerzeugung aus Windenergie gewonnen. Damit stammten rund 145 Terawattstunden Strom aus Windkraftanlagen.

Derzeit stammt die Windenergie vor allem von Windrädern. Doch ein Hamburger Unternehmen hat nun eine Alternative dazu entwickelt und erzeugt Energie mit einem Fallschirm.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Energie gewinnen mit einem Fallschirm

In vielen Regionen gehören Windräder inzwischen fest zur Landschaft dazu. Doch das Hamburger Unternehmen SkySails will nun auch in noch luftigeren Höhen Energie aus dem Wind gewinnen.

Das geschieht mit einem Fallschirm, der in mehreren hundert Metern Höhe Strom aus Windkraft erzeugen kann. Der Fallschirm, der an einen überdimensionalen Lenkdrachen erinnert, kann sogenannte Höhenwindenergie einfangen und in Strom umwandeln.

Dafür ist er an einer Leine befestigt. Diese zieht den Fallschirm über eine Winde am Boden in die Höhe. Hat er seine Maximalhöhe erreicht, fliegt der Fallschirm wieder zu Boden. Hier angekommen, startet das System erneut – der Fallschirm bewegt sich also wieder in die Höhe.

Das System befindet sich seit mehr als zwei Jahren im Test in der Gemeinde Klixbüll in Schleswig-Holstein. Nun wurde die Leistungsfähigkeit erstmals von Gutachtern nachgewiesen.

System verbraucht weniger Ressourcen

Der Fallschirm erzeugt so viel Strom, dass damit bis zu 200 Haushalte versorgt werden können, wie Firmenchef Stephan Wrage gegenüber dem NDR erklärt.

Dabei ist das System besonders im Vergleich zu anderen Windkraftanlagen besonders ressourcenschonend, wie Wrage erklärt: „Die Anlagen von SkySails Power wiegen 90 Prozent weniger als vergleichbare Technologien und sind nicht auf seltene Erden angewiesen; Höhenwindenergie wird daher in Zukunft zu den kostengünstigsten Energiequellen gehören.“

Das Unternehmen sieht in Deutschland ein Potenzial für 10.000 Fallschirme, um Höhenwindenergie zu gewinnen. Laut Wrage könnten diese Fallschirme doppelt so viel Energie erzeugen wie alle Offshore-Windräder in deutschen Gewässern aktuell produzieren.

Auch interessant:

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.