Solarzellen kühlen bewässern

Durch Gravitation: Solarzellen können sich selbst kühlen und bewässern

Felix Baumann
2024 KAUST

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Forscher haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich Solarzellen selbstständig bewässern und kühlen können. Das soll einen Einsatz an fast jedem Ort der Welt ermöglichen. 

Forscher aus Saudi-Arabien haben eine neue Technologie entwickelt, um gleich mehrere Probleme zu lösen. Sie birgt das Potenzial, die Nutzung von Solarenergie in heißen und trockenen Gebieten zu verändern. Solarpanels sollen sich künftig nämlich selbst kühlen und sogar Wasser aus der Luft gewinnen können – ohne dabei Strom zu verbrauchen.

Der Hintergrund: Herkömmliche Solarpanels überhitzen oft bei intensiver Sonneneinstrahlung. Deshalb erfordert es zusätzliche Kühlsysteme, die wiederum Energie verbrauchen. Das System der Forscher nutzt jedoch die Schwerkraft, um Wasser aus der Luft zu sammeln und die Solarpanels zu kühlen. Das Besondere daran ist, dass dafür keine zusätzliche Energie benötigt wird.

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Solarzellen kühlen und bewässern sich über spezielle Beschichtung

Stattdessen verwendete das Forscherteam einen speziellen Beschichtungsstoff, der verhindert, dass Wassertropfen an der Oberfläche haften bleiben. Diese Tropfen sammeln sich im Laufe der Zeit durch die Schwerkraft an. Das gesammelte Wasser kann dann für andere Zwecke wie die Bewässerung oder die Gebäudekühlung zum Einsatz kommen.

Der Ansatz funktioniert, da in der Atmosphäre etwa sechsmal mehr Wasser enthalten ist als in allen Flüssen der Erde. Verschiedene Systeme können diese Wassermengen aus der Luft holen. Bisher war das in sehr trockenen Regionen wie Saudi-Arabien allerdings problematisch, da Ingenieure dafür oft Strom benötigten. Mit der neuen Technologie, die komplett ohne Strom auskommt, wird es aber möglich, Wasser in großen Mengen auch in abgelegenen und stromarmen Gebieten zu gewinnen.

Technologie ist nachhaltig und kostengünstig einsetzbar

Neben den offensichtlichen ökologischen Vorteilen bietet diese Technologie auch wirtschaftliche Vorteile. Da kein Strom und keine mechanischen Teile wie Lüfter oder Kompressoren nötig sind, reduzieren sich die Betriebskosten erheblich. Die Wartung ist zudem minimal, was die langfristigen Kosten weiter senkt.

Die Entwicklung könnte künftig deshalb eine bedeutende Rolle spielen. Denn das nachhaltige Generieren von Elektrizität und die gleichzeitige Absorption von Wasser ermöglichen deutlich mehr Komfort – und das an fast jedem Ort auf der Erde.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.