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Auf Trump-Kurs: So verändern sich Netflix, Disney Plus und Prime

Maria Gramsch
Adobe Stock/ onesand, Montage: BASIC shining

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Haben die großen Streamingdienste nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump ihren Kurs geändert? Bei Netflix, Disney Plus und Amazon Prime Video gibt es einige Anzeichen dafür.

Seit der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump Ende Januar 2025 befindet sich die US-Wirtschaft im Wandel. Viele Aktienkurse befindet sich seither auf Talfahrt. Tesla hat seit Dezember 2024 etwa mehr als 800 Milliarden US-Dollar an Börsenwert verloren.

Zahlreiche Unternehmen haben außerdem Kurskorrekturen vorgenommen. Facebook-Mutterkonzern Meta hat etwa seine Diversitätsprogramme zurückgefahren. Auch bei den großen Streaminganbietern zeichnet sich ein Kurswechsel ab.

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Denn sowohl bei Netflix, als auch bei Disney Plus und dem Amazon-Streamingdienst Prime Video findet offenbar ein Umdenken statt. Zahlreiche Indizien weisen darauf hin, dass sich die Plattformen ebenfalls auf Trump-Kurs begeben haben, um dem US-Präsidenten zu gefallen.

Trump-Inhalte auf Amazon Prime Video

Amazons Streamingdienst Prime Video hat beispielsweise angekündigt, die Reality-TV-Show „The Apprentice“ in sein Programm aufzunehmen. Die Serie wurde zwischen 2004 und 2017 gedreht und wurde von keinem Geringen als Trump höchstpersönlich moderiert.

In 14 Staffeln suchte Trump in der Show nach geeigneten Kandidaten für Jobs in seinen Unternehmen. Durch „The Apprentice“, das auf Deutsch etwa so viel wie „Lehrling“ heißt, wurde Trump als TV-Persönlichkeit bekannt. Gedreht wurde die Serie bis 2015 im Trump Tower in New York City. Auch an der Produktion war Donald Trump neben Mark Burnett beteiligt.

In diese Fußstapfen wird künftig auch seine Frau Melania treten. Denn sie wird als Executive Producer für eine Amazon-Doku über sich selbst auftreten. Das Amazon-Studio MGM hat die Dokumentation im Januar 2025 angekündigt. Noch in diesem Jahr soll sie in die Kinos kommen – und natürlich über Prime Video abrufbar sein.

Netflix nimmt Trump-nahen Komiker ins Programm

Bei einer Trump-Kundgebung im Oktober 2024 hat der Komiker Tony Hinchcliffe Puerto Rico als eine „schwimmende Müllinsel“ betitelt. Der Comedian ließ zudem weitere rassistische Entgleisungen vom Stapel.

Ab dem 7. April 2025 sollen drei exklusive Comedy-Specials von Hinchcliffe bei Netflix zu sehen sein. In seiner Ankündigung schreibt der Streamingdienst der Serie eine „rohe, ungefilterte Energie“ zu. Die Show „Kill Tony“ sei „für ihr unvorhersehbares Format, ihre aufstrebenden komödiantischen Talente und ihren unverblümten Humor bekannt“.

Auch Disney Plus knickt ein

Neben Netflix und Prime Video scheint es auch bei Disney Plus Anpassungen an den neuen politischen Kurs im Land zu geben. In den vergangenen Jahren hatten etwa Triggerwarnungen auf verstörende Inhalte hingewiesen.

Die bisherigen Warnhinweise: „Dieses Programm enthält negative Darstellungen und/oder eine nicht korrekte Behandlung von Menschen oder Kulturen. Diese Stereotype waren damals genauso falsch wie heute.“

Diese Triggerwarnungen sind bei Disney Plus vor Filmen nun nicht mehr aufzufinden. Stattdessen findet sich nur noch ein abgespeckter Hinweis in den Filmdetails: „Dieses Programm wird in seiner ursprünglichen Fassung präsentiert und kann Stereotype oder negative Darstellungen beinhalten.“

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.