KI-Batterie Stromspeicher ohne Solaranlage Stromhandel Börse PowerHarvester

Für Privathaushalte: KI-Batterie kauft Strom, wenn er besonders günstig ist

Felix Baumann
1KOMMA5°

Das Energie-Start-up 1KOMMA5° hat einen Stromspeicher für Privathaushalte vorgestellt, der ohne Solaranlage funktioniert. Die KI-Batterie kauft Strom automatisch dann ein, wenn er besonders günstig ist. 

Mit dem PowerHarvester hat das Energie-Start-up 1KOMMA5° einen Stromspeicher für Privathaushalte vorgestellt, der den Strompreis um bis zu 50 Prozent reduzieren können soll. Die Idee: Der intelligente Speicher soll Strom automatisch dann einkaufen, wenn er an der Börse besonders günstig oder sogar kostenlos ist. Wenn die Preise steigen, verbraucht oder verkauft das System den gespeicherten Strom. Eine KI namens Heartbeat AI analysiert dafür kontinuierlich, wann sich der Kauf oder der Verkauf lohnt.

Das Besondere: Diese Art der Optimierung war bisher nur in Verbindung mit einer Solaranlage möglich. Mit seinem neuen Stromspeicher will 1KOMMA5° auch Verbrauchern ohne Solaranlage den Stromhandel ermöglichen. Deutlich mehr Menschen könnten dadurch von günstigen Börsenstrompreisen profitieren und ihre Stromkosten senken.

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KI-Batterie: Stromspeicher für Stromhandel – ohne Solaranlage

Der PowerHarvester ist mit bestehenden Solaranlagen, Wärmepumpen und Wallboxen kompatibel, funktioniert aber auch vollkommen unabhängig davon. Vor allem bei einem hohen Stromverbrauch, etwa durch E-Autos oder Wärmepumpen, kann sich die Investition schnell lohnen. Nach circa sechs Jahren soll sich das System laut Herstellerangaben amortisieren.

Das Paket beinhaltet neben dem Speicher auch die Installation, ein Smart Meter und die nötige Software. Der Einstiegspreis liegt bei rund 8.900 Euro. Für die dynamische Stromhandelsfunktion fällt eine monatliche Gebühr an. Dafür gibt es eine automatische Preisoptimierung in Echtzeit.

Mit dem PowerHarvester will 1KOMMA5° zeigen, dass sich smarte Technologien und die Energiewende nicht nur auf Hausdächer beschränken müssen. Der Speicher könnte langfristig dabei helfen, das Stromnetz zu entlasten, indem er überschüssige Wind- und Sonnenenergie sinnvoll nutzt. Ein Export in andere Länder wäre dann nicht mehr nötig.

Gerade jetzt, wo der Ausbau erneuerbarer Energien voranschreitet, wird klar: Verbraucher müssen kein Stromproduzent sein, um aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Auch reine Stromverbraucher können intelligent handeln und die eigenen Kosten langfristig senken.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.