Pomeloschalen als Stromquelle

Als Stromquelle: Forscher entwickeln Nanogenerator aus Pomeloschalen

Felix Baumann
College of ACES

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Forscher haben einen Nanogenerator entwickelt, der aus Pomeloschalen Strom erzeugt. Das Gerät soll LEDs, Sensoren und kleine elektronische Geräte mit Energie versorgen. 

Essen landet oft im Müll und mit ihm gehen wertvolle Ressourcen verloren. Doch kürzlich entwickelten Forscher eine neuartige Lösung, die zeigt, wie aus Abfall saubere Energie gewonnen werden kann. Sie entdeckten, dass sich Pomeloschalen als Stromquelle nutzen lassen. Ihre Ergebnisse dokumentierten sie im Rahmen einer aktuellen Studie.

Durch die Herstellung sogenannter triboelektrischer Nanogeneratoren (TENGs) gelang es den Forschern, Strom aus Bewegungen zu erzeugen. Die Pomeloschalen spielten dabei die Hauptrolle. Ihre poröse Struktur eignet sich offenbar ideal, um als natürlicher Bestandteil dieser Generatoren zu dienen.

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Pomeloschalen als Stromquelle treiben LEDs und Sensoren an

Die besonderen Eigenschaften der Schalen sorgen dafür, dass sie selbst auf kleinste Bewegungen reagieren. Im Test lieferten die TENGs mit Pomeloschalen eine Spannung von 58 Volt und eine Leistung von fast 255 Milliwatt pro Quadratmeter. Damit sind sie stark genug, um LEDs oder kleine elektronische Geräte zu betreiben.

Laut Studie eignen sich Pomeloschalen zudem als Stromquelle für innovative Bewegungssensoren. Dazu nutzten die Forscher die TENGs, um menschliche Bewegungen wie Gelenkbeugungen, Nackenbewegungen und Schritte präzise zu registrieren. Vor allem in der Gesundheitsüberwachung und Rehabilitation könnten solche biologisch abbaubaren Sensoren zum Einsatz kommen.

Auch wenn sich die Technologie noch im Forschungsstadium befindet, scheint der aktuelle Stand vielversprechend. Als Stromquelle könnten Pomeloschalen dabei helfen, Lebensmittelabfälle sinnvoll zu nutzen und gleichzeitig grüne Energie bereitzustellen. Von smarten Verpackungen bis zu tragbaren Geräten eröffnen sich zahlreiche Anwendungsgebiete.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.