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Deal oder Drama: Wie realistisch ist „Die Höhle der Löwen“ wirklich?

Carsten Lexa
Aktualisiert: 16. Mai 2025
von Carsten Lexa
RTL / Boris Breuer
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Schaust du gerne „Die Höhle der Löwen“? Dann bist du nicht allein. Denn die VOX-Show, in der Gründer ihre Ideen präsentieren und um Investments buhlen, hat sich seit 2014 zu einem TV-Hit entwickelt. Doch wie realistisch ist „Die Höhle der Löwen“ wirklich? 

In Gesprächen mit Gründern wird mir immer wieder die Frage gestellt, ob das, was bei „Die Höhle der Löwen“ passiert, echt ist beziehungsweise welche Elemente realitätsgetreu sind. Kommen die Deals wirklich zustande und bekommen Gründer für ihr Unternehmen wirklich das angekündigte Geld?

Oder scheitern Investments später doch – und wenn ja warum? Und: Wie unterscheidet sich die Show von echten Investorengesprächen? Genau diesen Fragen möchte ich ein Stück weit auf den Grund gehen.

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„Die Höhle der Löwen“: Wie realistisch ist die Show wirklich?

„Die Höhle der Löwen“ ist Entertainment mit einem gewissen wirtschaftlichen Anstrich. Oder mit anderen Worten: Ja, es ist eine Unterhaltungs-Show, aber mit realistischen Elementen. Es geht tatsächlich um Geld und Investments in junge, innovative Unternehmen.

Die Investoren – die sogenannten „Löwen“ – sind echte Unternehmer, die ihr eigenes Geld investieren. Insoweit besteht also ein echtes finanzielles Interesse der Löwen. Doch die Show folgt auch den Regeln des Fernsehens: Dramaturgie, Spannung und Emotionen stehen – neben dem finanziellen Aspekt – häufig im Vordergrund.

Allerdings gibt es Unterschiede zu echten Investment-Situationen. Ein wichtiger Unterschied zur Realität ist beispielsweise, dass die Löwen vor einem Pitch nichts über die Start-ups erfahren.

In echten Investorengesprächen sind Pitch Decks, Finanzpläne und Marktanalysen hingegen Standard und werden den potenziellen Investoren vorab ausgehändigt. Die TV-Investoren reagieren somit spontan, was im Fernsehen für Spannung sorgt, aber in der realen Geschäftswelt unüblich ist.

Die Realität hinter den Deals

In der Sendung wirken die Deals oft wie besiegelt: Präsentation, Handschlag, Lächeln, Deal! Doch die Wahrheit ist komplexer. Denn nach der Show beginnt die sogenannte Due Diligence – eine gründliche Prüfung des Unternehmens. Sie ist der Moment der Wahrheit, da die Prüfung zeigt, ob ein Start-up wirklich bereit für ein Investment ist.

Im Rahmen der Due Diligence werden Geschäftsmodelle, Finanzen und rechtliche Aspekte genau unter die Lupe genommen, insbesondere werden die Behauptungen der Gründer beispielsweise hinsichtlich Kunden, Gewinnen und Patenten untersucht.

Laut einer Analyse von Business Insider kommen etwa 40 Prozent der in der Sendung geschlossenen Deals letztlich nicht zustande. Gründe dafür sind unter anderem unvollständige oder ungenaue Unterlagen, Differenzen bei Vertragsdetails oder das Entdecken von Konkurrenzprodukten.

Einige Investoren ziehen sich schließlich auch zurück, weil sie feststellen, dass die Gesellschafter- oder Unternehmensstruktur nicht ihren Erwartungen entspricht.

TV-Pitch vs. Real-Life-Pitch

In der Show haben Gründer nur wenige Minuten, um ihre Idee zu präsentieren. Emotionale Geschichten und einprägsame Präsentationen, die die Zuschauer der Show ansprechen, sind gefragt. In der Realität hingegen sind Investorengespräche oft mehrstufiger und im Ergebnis länger und detaillierter. Hier zählen fundierte Analysen, belastbare Zahlen und eine klare Strategie.

So hört man beispielsweise immer wieder von Ex-Kandidaten der Show, dass „Die Höhle der Löwen“ ein verzerrtes Bild der Gründerrealität zeige. Die Show konzentriere sich auf den Pitch, während wichtige Aspekte wie Vertragsverhandlungen und langfristige Strategien kaum thematisiert würden.

Das ist in meinen Augen korrekt – aber wenig überraschend. Die harte Realität von Verhandlungen mit Investoren ist halt nicht nur „all that glitter and all that jazz“, sondern es geht um Geld, was bedeutet dass die Details eines Unternehmens eine besondere Bedeutung bekommen.

Letztendlich wollen Investoren wissen, was es mit Risiko und Ertrag auf sich hat, und in diesem Zusammenhang spielen die Details eine herausragende Rolle. Im Fernsehen dagegen behindern diese Details den Flow der Sendung und bremsen die Emotionen aus.

Das zeigt sich dann übrigens auch an den Präsentationen. Ich selbst begleite Gründer:innen bei Präsentationen vor echten Investoren. Wenn diese Gründer dann meinen, die Realität bei den Pitches vor diesen Investoren ist so wie bei den Präsentationen wie in „Die Höhle der Löwen“, dann besteht eine meiner ersten Aufgaben immer darin, ihnen die Realität zu erläutern und ihre Pitches an diese Realität anzupassen, also weg von der TV-Show zu kommen.

Fazit: Wie realistisch ist „Die Höhle der Löwen“?

Trotz aller Kritik bietet die Show „Die Höhle der Löwen“ Start-ups eines, nämlich eine enorme Reichweite. Ein Auftritt kann die Markenbekanntheit signifikant steigern und den Umsatz entsprechend ankurbeln – selbst ohne Deal. Einige Unternehmen, die keinen Zuschlag erhielten, konnten dennoch erfolgreich durchstarten. Die mediale Präsenz wirkt wie ein Turbo für Marketing und Vertrieb.

„Die Höhle der Löwen“ ist zwar keine exakte Abbildung der Start-up-Welt, aber sie bringt das Thema Unternehmensgründung in die breite Öffentlichkeit. Die Show vereint Unterhaltung mit echtem Unternehmertum. Für Gründer:innen kann ein Auftritt – bei entsprechender Vorbereitung – wertvolle Chancen bieten.

Mein Fazit und meine Empfehlung für dich: Wenn du glaubst, dass dein Start-up eine Interessante Story hat, bewirb dich! Aber sei dir bewusst: Der TV-Pitch ist nur der Anfang. Die eigentliche Arbeit beginnt danach – mit Due Diligence, Vertragsverhandlungen und dem Aufbau deines Unternehmens. Mach also, auch wenn du zur Präsentation in der Show eingeladen wirst, deine Hausaufgaben, bereite dich gründlich vor und nutze dann die Bühne, die dir geboten wird.

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vonCarsten Lexa
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Rechtsanwalt Carsten Lexa berät seit 20 Jahren Unternehmen im Wirtschafts-, Gesellschafts- und Vertragsrecht. Er ist Lehrbeauftragter für Wirtschaftsrecht, BWL und Digitale Transformation sowie Buchautor. Lexa ist Gründer von vier Unternehmen, war Mitinitiator der Würzburger Start-up-Initiative „Gründen@Würzburg”, Mitglied der B20 Taskforces Digitalisierung/ SMEs und engagiert sich als Botschafter des „Großer Preis des Mittelstands” sowie als Mitglied im Expertengremium des Internationalen Wirtschaftsrats. Er leitete als Weltpräsident die G20 Young Entrepreneurs´Alliance (G20 YEA). Bei BASIC thinking schreibt Lexa über Themen an der Schnittstelle von Recht, Wirtschaft und Digitalisierung.
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