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KI-Strategie von Meta: Mark Zuckerberg packt die Brechstange aus

Fabian Peters
Meta /Montage: BASIC thinking

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Meta hinkt der Konkurrenz im KI-Wettstreit hinterher. Unternehmenschef Mark Zuckerberg hat deshalb den Bau von Rechenzentren mit der Größe Manhattans angekündigt – für “Hunderte Milliarden US-Dollar”. Wir haben die Hintergründe entschlüsselt und das Thema für dich in seine Bestandteile aufgebrochen.

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Meta hinkt der Konkurrenz im KI-Wettstreit hinterher. Unternehmenschef Mark Zuckerberg hat deshalb den Bau von Rechenzentren mit der Größe Manhattans angekündigt – für “Hunderte Milliarden US-Dollar”.

Hintergründe: Die KI-Strategie von Meta

  • Die Namen der Rechenzentren sind bombastisch: Der Energieverbrauch von “Prometheus” und “Hyperion” ist es aber auch. Sie könnten vier Millionen US-Haushalte mit Energie versorgen.
  • Zuckerberg hat bereits KI-Experten der Konkurrenz mit sieben- bis achtstelligen Jahresgehältern und bis zu 100 Millionen US-Dollar Unterschriftsbonus gelockt.
  • Meta plant allein dieses Jahr mit einer Investition von satten 70 Milliarden US-Dollar alleine für KI.

Einordnung

Weil Meta im KI-Wettstreit hinterherhinkt, hat Zuckerberg das dicke Portemonnaie gezückt. Dabei fährt er eine Doppel-Strategie: Einerseits will er Meta auf den KI-Thron hieven. Andererseits aber gleichzeitig auch die Konkurrenz mit seinen Abwerbungsversuchen schwächen.

Zudem will Zuckerberg bei den KI-Modellen von Meta eine Kehrtwende vollziehen. Der Quellcode des Sprachmodells Llama war bislang etwa frei einsehbar. Der Grund: Ein solcher Open Source-Ansatz kommt in puncto Image, Transparenz und Datenschutz gut an – lässt die Kasse aber nicht klingeln.

Um sein Vorgehen und die damit verbundenen Investitionen zur rechtfertigen, will Meta bei seinem neuen KI-Modell “Behemoth” deshalb scheinbar auf ein geschlossenes System setzen, um es besser vermarkten zu können. Sprich: Um Umsatz zu generieren. Ganz getreu dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?

Stimmen

Meta investiert absurd hohe Summen in Rechenzentren und KI-Experten. Warum Mark Zuckerberg so viel Geld in die Hand nimmt? Offenbar schlichtweg, weil er es kann: “Wir haben das Kapital aus unserem Geschäft, um dies zu tun.”

Vor allem hochrangige OpenAI-Mitarbeiter haben unmoralisch hohe Angebote erhalten. Unternehmenschef Sam Altman hat es in einem Podcast mit seinem Bruder gelassen genommen: “Die Strategie, eine im Voraus garantierte Vergütung zu zahlen, in dem sie sich darauf konzentrieren und nicht auf die Arbeit und die Mission – ich glaube nicht, dass das eine großartige Kultur schaffen wird”.

Meine Meinung: “Was wie ein finanzieller Paukenschlag in der KI-Branche wirkt, entpuppt sich als purer Verzweiflungsakt. Das Umgarnen von KI-Talenten durch Mark Zuckerberg erinnert an die absurden Transfergeschäfte aus der Sportwelt”.

Ausblick: Die neue KI-Strategie von Meta

Mark Zuckerberg versucht sich den Erfolg in der KI-Branche zu erkaufen. Seine horrenden Abwerbungsversuche habe teilweise sogar Früchte getragen. Meta konnte etwa einen ranghohen KI-Entwickler von Apple für seine Truppe gewinnen – für ein Vergütungspaket von satten 200 Millionen US-Dollar. Auf der anderen Seite: Für so viel Geld müssen manche Fußballer nur ein Jahr in der Hitze Saudi Arabiens kicken.

Zudem macht Zuckerberg das, was er schon immer getan hat: Andere Unternehmen aufkaufen. Aktuell: den Stimmgenerator PlayAI. Ob seine Pläne aufgehen, steht jedoch in den Sternen. Denn: Geld ist nicht immer gleichbedeutend mit Innovation und Erfolg – und vor allem nicht mit einer gesunden Unternehmenskultur.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).