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Elektroauto: Was passiert, wenn die Batterie leer ist?

Maria Gramsch
Adobe Stock / xiaoliangge

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Aufladezeit und begrenzte Reichweite sind für viele Menschen noch immer Argumente gegen die Anschaffung eines E-Autos. Doch wie weit reicht die Batterie von einem Elektroauto in der Notreserve tatsächlich und wann ist sie wirklich leer? Der ADAC hat den Test gemacht.

Die Batterietechnologie in der Elektromobilität hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Dennoch haben viele Menschen noch immer Zweifel gegenüber E-Autos.

Das bestätigt eine weltweite Umfrage, bei der neben Ladezeit und eingeschränkter Reichweite auch Unsicherheiten gegenüber der Lebensdauer der Batterie als Argumente gegen den Kauf eines E-Autos angegeben wurden.

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Auch die Verfügbarkeit von Ladesäulen gilt immer noch als Unsicherheit bei der Nutzung von Elektroautos. Doch was passiert tatsächlich, wenn der Akku fast leer und die nächste Ladesäule zu weit entfernt ist?

Der ADAC hat genau das untersucht und hierfür sechs verschiedene Elektroautos getestet. Eines haben alle gemeinsam: Ist der Strom alle, bleiben die Autos irgendwann stehen. Allerdings gibt es Unterschiede bei der sogenannten Notreserve.

Wie verhält sich das Elektroauto, wenn die Batterie leer ist?

Wie beim Tank eines herkömmlichen Verbrenners gilt auch für das Elektroauto, dass der Akku nicht leer gefahren werden sollte. Denn damit riskiert der Fahrer nicht nur, dass er mit seinem Fahrzeug liegenbleibt. Auch ein Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg können daraus resultieren.

Der ADAC hat nun untersucht, wie sich verschiedene E-Autos verhalten, wenn der Strom im Akku langsam zur Neige geht. Denn die verschiedenen Modelle verhalten sich hierbei unterschiedlich.

Eine erste Warnung erhalten Fahrer bei allen Modellen relativ zeitig. Bei einer Restreichweite von 40 bis 80 Kilometern, also rund 15 bis 20 Prozent Akkustand, weist das Auto darauf hin, dass die Batterieladung kurz vor ihrem Ende ist. Das geschieht meist über eine farbliche Veränderung der Batterieanzeige oder über einen schriftlichen Warnhinweis.

In der nächsten Stufe kann es dann schon etwas lauter werden. Denn nun kommen zum Teil auch akustische Warnsignale hinzu. Auch Vorschläge wie der Wechsel in den Eco-Modus oder die Drosselung von Heizung oder Klimaanlage können nun hinzukommen.

Viele Fahrzeuge drosseln die Leistung

Während in den ersten beiden Phasen das Elektroauto noch ganz normal gefahren werden kann, setzt in Stufe drei bei vielen Modellen die Drosselung der Leistung ein. Dies sei „spürbar“, wodurch das E-Auto „träge“ wirke.

Ein Verkehrshindernis ist man damit üblicherweise noch nicht. Aber: Auf der Autobahn hat man zu diesem Zeitpunkt nichts mehr verloren.

Es folgt die Null in der Restkilometeranzeige und beim Batterieladestand – bei einigen Modellen wird dies durch ein Schildkrötensymbol untermalt. Doch trotzdem hielten die E-Autos hier noch nicht an.

Denn in der Notlaufreserve fuhren die getesteten Modelle alle noch zwischen 15 und 20 Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Allerdings werde hierbei die Leistung immer stärker reduziert, wodurch Beschleunigung träge und das Fahren „zunehmend schwieriger“ werde.

„Wenn man Glück hat, reicht es gerade noch bis zur nächsten Ladesäule“, heißt es im Testbericht. Auf diese Notlaufreserve könne man sich allerdings nicht verlassen, da das Fahrzeug jederzeit komplett ausgehen könne.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.