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Temporären Chat bei ChatGPT aktivieren: Alles, was du wissen musst

Maria Gramsch
OpenAI (Screenshot)

Wer ChatGPT nutzen will, ohne Spuren im eigenen Verlauf zu hinterlassen, kann den temporären Chat nutzen. Das Feature verspricht mehr Privatsphäre und eignet sich besonders für Anfragen, deren Inhalte nicht dauerhaft gespeichert werden sollen.

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 haben sich die Nutzerzahlen des KI-Modells kontinuierlich vervielfacht. Im September 2025 belief sich die Anzahl der Visits auf rund 5,9 Milliarden, ein Plus im Vergleich zum Vormonat von rund einem Prozent.

ChatGPT kann dabei in vielen Lebenslagen aushelfen und unterstützt unter anderem bei bei Formulierungen, schnellen Recherchen oder dem Strukturieren komplexer Aufgaben. Dabei kann ChatGPT auf bereits geführte Gespräche zurückgreifen und so auch kontextbezogene Antworten geben.

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Das ist allerdings nicht in jeder Situation von Nutzern gewünscht ist. Genau dafür hat ChatGPT den temporären Chat eingeführt. Dieser Modus kommt ohne dauerhafte Speicherung aus und bietet so eine datensensible Alternative zum regulären Modus.

So kannst du den temporären Chat bei ChatGPT aktivieren

Hast du den temporären Chat bei ChatGPT aktiviert, greift das System nicht auf frühere Unterhaltungen und Erinnerungen zurück. Auch im Verlauf deines Kontos werden diese Unterhaltungen nicht angezeigt.

Diese Einsstellung eignet sich für sensible Themen und ist auch als Inkognito-Modus bekannt. Willst du den temporären Chat bei ChatGPT nutzen, musst du zunächst erst einmal ein neues Gespräch eröffnen.

Anschließend siehst du in der oberen rechten Ecke deines Bildschirms einen gestrichelten Kreis. Fährst du mit der Maus darüber, erscheint der Schriftzug „Temporären Chat aktivieren“.

Mit einem Klick auf den Kreis ist der Modus aktiviert, in dem Kreis erscheint nun ein Häkchen und im Chat-Fenster eine Information zum Modus. Hier wird noch einmal bestätigt, dass das Gespräch nicht in deinem Verlauf gespeichert wird. Auch Erinnerungen werden damit nicht aktualisiert und die Inhalte werden nicht zum Trainieren der OpenAI-Modelle verwendet.

Temporärer Chat bleibt trotzdem bis zu 30 Tage gespeichert

Der temporäre Chat bei ChatGPT bietet Nutzern zwar mehr Privatsphäre, geht aber auch mit Einschränkungen einher. Da vorherige Gespräche oder persönliche Einstellungen nicht einbezogen werden, startet jeder neue Chat ohne Kontext.

Das kann dazu führen, dass die Antworten weniger tiefgehend sind, da dem System vorherige Informationen fehlen. Aber auch die Bildgenerierung ist eingeschränkt, diese funktioniert im Inkognito-Modus nicht.

Auch werden die Antworten nicht in der Chat-Übersicht gespeichert – es ist also nicht möglich, hier später noch einmal nachzulesen. Aus Sicherheitsgründen speichert ChatGPT eine Kopie der Chats jedoch trotzdem bis zu 30 Tage.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.