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Wasserstoff aus Luft Energiewende grüner Wasserstoff Erneuerbare Energien
GREENTECH

Deutsches Start-up produziert Wasserstoff und E-Fuels direkt aus der Luft

Maria Gramsch
Aktualisiert: 28. November 2025
von Maria Gramsch
Greenlyte Carbon Technologies
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Ein Start-up aus Essen hat in Duisburg eine Anlage in Betrieb genommen, die aus Luft und Solarstrom klimafreundliche E-Fuels und Wasserstoff herstellt. Dafür werden CO2 aus der Umgebung und Wasser im selben System verarbeitet. Die Technik soll künftig eine günstige und saubere Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen bieten.

Wasserstoff stellt einen zentralen Bestandteil der Klimaziele der Bundesregierung dar. In der „Nationalen Wasserstoffstrategie“ ist verankert, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland Wasserstoffelektrolyseure mit einer Leistung von 5 Gigawatt installiert werden sollen.

Dabei könnte Wasserstoff entscheidend sein für das Erreichen der Klimaziele, denn er kann vielseitig eingesetzt werden und stößt bei der Nutzung kein CO2 aus. Besonders in Bereichen, in denen aktuell noch stark auf fossile Brennstoffe Brennstoffe gesetzt wird, kann Wasserstoff zur Senkung von Emissionen beitragen.

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Gleichzeitig ermöglicht Wasserstoff es, erneuerbaren Strom speicherbar zu machen und dadurch Schwankungen von Wind und Sonne auszugleichen. Prognosen zufolge wird daher die Nachfrage nach grünem Wasserstoff bis zum Jahr 2050 auf insgesamt 598 Millionen Tonnen ansteigen.

Weltweit arbeiten Forscher daher an Technologien, mit denen grüner Wasserstoff effizient und klimafreundlich hergestellt werden kann. Eine solche ist nun in Duisburg an den Start gegangen. Hier hat das Essener Start-up Greenlyte Carbon Technologies seine erste E-Fuel-Fabrik eröffnet, die grünen Wasserstoff aus der Umgebungsluft erstellen kann.

So entstehen in Duisburg Wasserstoff und E-Fuels direkt aus der Luft

Das Start-up aus Essen hat seine LiquidSolar Anlage in Betrieb genommen. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei um weltweit um die erste Anlage, die Wasserstoff und E-Fuels direkt aus der Umgebungsluft erstellen kann.

In der LiquidSolar-Plattform fasst das Unternehmen zwei Prozesse zusammen. Hier findet zum einen das Verfahren Direct Air Capture (DAC) statt, bei dem Kohlendioxid direkt aus der Umgebungsluft herausgefiltert wird.

Hierbei wird die Luft über chemische Stoffe geleitet, um CO2 zu binden. Anschließend wird das Gas wieder freigesetzt, gereinigt und kann gespeichert oder weiterverarbeitet werden.

Bei Greenlyte wird das CO2 in einer speziellen Flüssigkeit gelöst, wodurch ein hochkonzentriertes Salz entsteht. Dieses dient dann als wiederum als Elektrolyt für den zweiten Prozess, der gleichzeitig in der LiquidSolar-Plattform abläuft.

Hierbei wird Wasser mit der Hilfe des selbsterzeugten Elektrolyts durch elektrolytische Spaltung in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Beide Prozesse laufen parallel und mit direkt an der Anlage erzeugtem Grünstrom ab.

Anlage soll jährlich 40 Tonnen CO2 filtern

Während dieser parallel ablaufenden Prozesse erstellt die Anlage ein Synthesegas aus CO2 und Wasserstoff. In einem weiteren Schritt entsteht synthetischem Erdgas, das sich dann wiederum je nach Bedarf in E-Fuels, E-Methanol oder E-Kerosin umwandeln lässt.

Die in Duisburg nun in Betrieb genommene Anlage kann jährlich 40 Tonnen CO2 aus der Luft filtern und so fünf Tonnen synthetisches Erdgas erzeugen. Zuvor hat das Start-up das Verfahren nach eigenen Angaben bereits in mehr als 13.000 Betriebsstunden in der Pilotphase getestet. Jetzt soll die Marktreife der Technologie bewiesen werden.

Bis 2030 will das Unternehmen den Eintritt in internationale Märkte schaffen. Bis 2050 sollen dann jährlich CO2-Abscheidung in Höhe von 100 Millionen Tonnen umgewandelt werden.

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vonMaria Gramsch
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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.
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