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Weniger personalisierte Werbung – Meta führt EU an der Nase herum

Fabian Peters
Aktualisiert: 10. Dezember 2025
von Fabian Peters
Bild: Adobe Stock / Ivan
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Meta will Instagram- und Facebook-Nutzer auf Druck der EU-Kommission künftig offenbar mehr Entscheidungsfreiheit bei der Verarbeitung personalisierter Daten und Werbung einräumen. Doch während die Kommission bereits jubelt, scheint der Facebook-Konzern Brüssel an der Nase herumzuführen. Eine kommentierende Analyse.

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Personalisierte Werbung: Meta will zwei Optionen anbieten

  • Die Europäische Kommission hatte im April 2025 eine Strafe in Höhe von 200 Millionen Euro gegen Meta verhängt. Der Grund: Der Facebook-Konzern soll Nutzern nicht genügend Möglichkeiten angeboten haben, sich für eine Nutzung zu entscheiden, bei der weniger persönliche Daten verarbeitet werden.
  • Laut EU-Kommission will Meta Instagram- und Facebook-Nutzern im Januar 2026 die Möglichkeit geben, zwischen zwei Optionen wählen zu können. Entweder sollen sie zustimmen, alle ihre Daten zu teilen und vollständig personalisierte Werbung zu sehen, oder sich dafür entscheiden, weniger personenbezogene Daten zu teilen, aber auch weniger personalisierte Werbung angezeigt zu bekommen.
  • Das bisherige Modell sieht eine volle Datenweitergabe oder ein kostenpflichtiges Abo ohne Tracking und Werbung vor. Kritiker bezeichnen diese Praxis auch als „Pay or Okay“. Dieses Modell soll künftig weiterhin bestehen bleiben. Eine kostenfreie Option ohne Tracking, aber mit Werbung, wird es scheinbar nicht geben.

Meta drängt Nutzer mit Psycho-Tricks zu Datenweitergabe

Die EU-Kommission betont, dass das Verfahren gegen Meta mit den angekündigten Werbeoptionen noch nicht abgeschlossen ist. Einerseits heißt es zwar, dass Brüssel die praktische Umsetzung genau prüfen will. Andererseits jubelt man bereits über „großartige Neuigkeiten“.

Angesichts der Tatsache, dass Meta Strafen bei Verstößen gegen EU-Recht allem Anschein nach bewusst einkalkuliert, erscheint das äußerst naiv. Die aufgebrummten 200 Millionen Euro im aktuellen Verfahren sind für das Unternehmen derweil Peanuts.

Dass die Strafe nicht höher ausgefallen ist, ist offenbar der Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der Trump-Administration geschuldet, die der Europäische Kommission bereits wiederholt gedroht hatte.

Da Meta zudem in der Kritik steht sogenannten Dark Patterns zu verwenden, um Nutzer mit psychologischen Tricks zur Datenweitergabe zu drängen, dürften die angekündigten Option letztlich vermutlich eher Schein sein, um die EU auf dem Papier zu besänftigen.

Stimmen

  • Henna Virkkunen, EU-Kommissionsvizepräsidentin, forderte bereits im April 2025: „Freie Wahl für Unternehmen und Verbraucher ist das wichtigste Ziel der im Gesetz festgelegten Vorschriften. Dazu gehört auch, dass Bürger die volle Kontrolle darüber haben, wann und wie ihre Daten online genutzt werden, und dass Unternehmen frei mit ihren Kunden kommunizieren können.“
  • Ein Meta-Sprecher bestätigte die Pläne, verteidigte aber auch das bestehende Werbemodell: „Personalisierte Werbung ist für die europäische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung – im vergangenen Jahr waren die Anzeigen von Meta mit einer Wirtschaftsleistung von 213 Milliarden Euro verbunden und sicherten 1,44 Millionen Arbeitsplätze in der gesamten EU.“
  • Agustín Reyna, Direktor des Europäischen Verbaucherverbandes BEUC, in einem Statement: „Wir werden genau analysieren, was Meta vorlegt, da es seit November 2023 versäumt hat, Verbrauchern eine faire Auswahl an Anzeigen zu bieten, die den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Die Änderungen, die Meta nun vornehmen wird, dürfen nicht nur kosmetischer Natur sein: Sie müssen den Verbrauchern eine sinnvolle Auswahl bieten.“

Personalisierte Werbung: Meta wird nur minimale Änderungen vornehmen

Die echte Machtprobe zwischen der EU und Meta steht noch bevor. Denn erst wenn Meta seinen neuen Optionen zur Verarbeitung personalisierter Daten und Werbung auf den Tisch gelegt und die EU diese geprüft hat, wird sich zeigen, wer am längeren Hebel sitzt.

Vermutlich wird Meta minimale Änderungen als einen großen Wurf verkaufen – ohne allzu viele technische Details preiszugeben. Die entscheidende Frage wird jedoch sein, wie viel weniger personalisiert die neuen Optionen tatsächlich sein werden.

Aufgrund des skrupellosen Werbemodells Metas ist zumindest zu befürchten, dass sich in der Praxis letztlich nicht viel verändern wird.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).
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