Leistungsmodul Energiebedarf Rechenzentren

Winziges Leistungsmodul könnte weltweiten Energiebedarf reduzieren

Felix Baumann
Bild: Brook Buchan/NREL

Anzeige

Forscher haben ein neues Leistungsmodul entwickelt, um die Effizienz von Rechenzentrum zu optimieren. Es verspricht eine bis zu fünfmal höhere Energiedichte bei geringem Widerstand.

Der globale Energiebedarf steigt kontinuierlich an. Ein Grund ist die zunehmende Verbreitung von KI-Systemen. Forscher des NREL stellten deshalb kürzlich einen Ansatz vor, um den Energiebedarf von Rechenzentren zu reduzieren: ein neues Leistungsmodul auf Siliziumcarbid-Basis.

Die Wissenschaftler erzielten Effizienz- und Speicherdichte-Werte, die es bisher in dieser Form bisher nicht gab. Das System hört auf den Namen Smart-Power-Modul mit extrem niedriger Induktivität (ULIS). Es soll eine bis zu fünfmal höhere Energiedichte als bisherige Ansätze auf Siliziumcarbid-Basis haben.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Im Ergebnis könnten Hersteller kompaktere, leichtere und energieeffizientere Systeme herstellen. Darunter fallen Datenzentren, Stromnetze, Mikroreaktoren oder Flugzeuge.

Neues Leistungsmodul könnte die Energiekrise bewältigen

Insgesamt kann das ULIS bis zu 1.200 Volt und 400 Ampere bereitstellen. Ein weiterer Vorteil ist eine außergewöhnlich geringe parasitäre Induktivität. Dabei handelt es sich um den internen Widerstand, der die Geschwindigkeit begrenzt, mit der sich Strom verändern lässt.

Durch eine Reduktion um den Faktor sieben bis neun kann so mehr Energie aus der gleichen Stromquelle extrahiert werden. Zudem soll sich ULIS besonders für sich stark verändernde Umgebungen eignen. Das Leistungsmodul soll kontinuierlich seinen eigenen Zustand überprüfen, um Fehler vorzubeugen.

Forscher denken Design neu

Der Hauptfaktor des neuen Leistungsmoduls ist ein komplett neues Design. Bei bisher gängigen Modulen sind die Bauelemente in einem Ziegelstein-ähnlichen Gehäuse untergebracht.  Im Gegensatz dazu sind die Schaltkreise von ULIS um ein flaches, achteckiges Design gewickelt. Dieses schirmt externe Störfaktoren ab und kann auf dem gleichen Raum zusätzliche Komponenten unterbringen.

Ein weiterer Vorteil liegt in dem Material des Gehäuses. Es basiert auf einem Kunststoff und hat dadurch ein geringeres Gewicht. Zudem kann das System komplett kabellos betrieben werden. Das macht es flexibler einsetzbar.

Auch interessant: 

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.
Keine Kommentare