Beton als Stromspeicher Batterie Akku

Neuartiger Beton soll Gebäude und Brücken in Batterien verwandeln

Felix Baumann
Bild: MIT EC³ HUB

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen neuartigen Beton entwickelt, der als Stromspeicher fungieren kann. Er könnte Gebäude, Gehwege und Brücken zu Batterien machen. 

Wissenschaftler des MIT haben eine Beton-Variante entwickelt, die Gebäude in Superkondensatoren verwandeln könnte. Die Forscher nutzen für das Material mit dem Namen ec3 eine Mischung aus Zement, Wasser, ultrafeinem Ruß und Elektrolyten.

Diese Kombination erzeugt ein leitfähiges Nanowerknetzwerk innerhalb der Struktur, wodurch architektonische Elemente wie Wände, Gehwege oder Brücken elektrische Energie aufnehmen und wieder abgeben könnten. Bisher stand die Technologie vor Herausforderungen wie einer zu geringen Spannungen und Problemen bei der Skalierbarkeit.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Beton als Batterie

Mit hochauflösenden 3D-Bildern gelangen es den Forschern zu sehen, wie das Kohlenstoffnetzwerk und die Elektrolyte miteinander interagieren. Diese Erkenntnisse ermöglichten es, die Speicherkapazität zu steigern, damit sich herkömmliche Baumaterialien als aktive Stromspeicher nutzen lassen.

Ein Volumen von etwa fünf Kubikmetern des Spezialbetons würde bereits ausreichen, um den täglichen Energiebedarf eines Haushalts zu decken. Das ist etwa so viel Beton wie für eine typische Kellerwand.

Obwohl die Energiedichte nicht an die von herkömmlichen Batterien heranreicht, bietet das System den Vorteil einer direkten Integration in Wohnstrukturen, was keinen zusätzlichen Platz erfordert.

Einsatzmöglichkeiten und Langlebigkeit

Ein Vorteil von ec3 ist die theoretische Lebensdauer, da das Speichersystem so lange halten kann wie das Bauwerk selbst. Die Forscher entdeckten zudem, dass eine breite Palette an Elektrolyten für das Material infrage kommt, darunter sogar Meerwasser.

Das eröffnet Chancen für küstennahe Gebiete oder für den Einsatz als Stützstrukturen für Offshore-Windparks. Zur Demonstration bauten die Wissenschaftler bereits einen kleinen Bogen aus dem leitfähigen Beton, der eine LED-Leuchte mit Strom versorgte.

Auch interessant:

Zins-Knaller bei der NIBC!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – bei täglicher Verfügbarkeit!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.
Keine Kommentare