Die USA und Europa entfremden sich immer mehr. Aber was wäre, wenn wir keinen Zugriff mehr auf US-Technologie aus Übersee hätten oder freiwillig auf sie verzichten wollen würden? In diesem Fall ständen uns die Alternativen aus unserer Liste zur Verfügung.
Auf der einen Seite wehrt sich die westliche Gesellschaft seit Jahren aktiv gegen Technologien aus China, um nicht zu abhängig von dem asiatischen Giganten zu werden. Auf der anderen Seite nutzen die meisten von uns in vielen Lebensbereichen Services und Software aus den USA. Der europafeindliche Kurs von Donald Trump wirft die Frage auf, ob eine Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten nicht auch Risiken birgt. Zum Glück gibt es Alternativen.
So machen wir uns unabhängig von US-Technologie
Viele Nutzer suchen nach Wegen, die Abhängigkeit von großen US-Konzernen wie Google, Microsoft oder Apple zu verringern und ihre Daten in europäischen Händen zu lassen. Die sicher geglaubte Verlässlichkeit der USA als Partner Europas ist im Jahr 2026 nicht mehr gegeben.
Zudem befürchten Experten eine zunehmende Verflechtung von Politik und Wirtschaft in den Vereinigten Staaten, die zulasten des Datenschutzes und der Nutzerinteressen gehen könnte. Unternehmen wie Meta, Amazon oder Google verfügen über eine enorme Macht, die sie teilweise durch wettbewerbswidrige Praktiken absichern. Zwar versucht die EU, diese Firmen zu regulieren, doch aus den Staaten wird Druck ausgeübt, diese Maßnahmen zu unterlassen.
Immerhin bietet Europa mittlerweile technisch ausgereifte Alternativen, die vor allem in den Bereichen Datensicherheit und Privatsphäre punkten können. In den folgenden zehn Kategorien zeigen wir, wie man im digitalen Alltag auch ohne Software und Hardware aus Übersee auskommt. Über die Links bekommt ihr noch mehr Informationen zu den jeweiligen Bereichen.
Übersetzer-Apps
Bei Übersetzungen haben europäische Anwendungen in Sachen Genauigkeit oft die Nase vorn. Das Kölner Unternehmen DeepL nutzt neuronale Netzwerke für besonders natürlich wirkende Texte und gilt weltweit als führend in der Branche. Hinzu kommen die App iTranslate aus Österreich, das französische Reverso und das Online-Wörterbuch Linguee.




