Der Preis eines Fahrzeugs sagt erst einmal wenig darüber aus, ob sich die Investition lohnt. Wer sich ein E-Auto zulegt, will vor allem eine hohe Reichweite haben. Der ADAC hat deshalb ein Ranking erstellt, das verrät, welche Modelle im Verhältnis zu ihrem Kaufpreis am weitesten fahren können.
Bei einem Auto ist es deutlich schwieriger zu eruieren, ob sich der Kauf lohnt, als bei anderen Produkten. Und dabei handelt es sich in der Regel auch noch um deutlich höhere Summen. Aspekte wie Versicherung, Steuer und Werkstattservice spielen alle eine Rolle, doch bei E-Autos ist vor allem die Reichweite wichtig. Aber bei welchem Modell kommt man für sein Geld am weitesten? Das klären wir in diesem Ranking.
Fast 6.000 Euro für einen Kilometer
In einer aktuellen Liste des ADAC wird der jeweilige Kaufpreis eines Elektroautos durch seine Akkuleistung geteilt. Dabei werden immer die Angaben der Hersteller herangezogen: einerseits der Grundpreis und andererseits die Reichweite nach WLTP. Diese weicht in der Praxis oft etwas ab, doch das gilt für alle Modelle gleichermaßen.
Weit abgeschlagen dreht der Lotus Evija am unteren Ende der Liste seine Kreise. Ein Kilometer Reichweite kostet bei diesem Modell 5.829 Euro. Bei einem Kaufpreis von über zwei Millionen Euro und einer Laufleistung von lediglich 354 Kilometern ist das aber auch kein Wunder. Auch der Rolls-Royce Spectre (731 Euro), der Maserati GranCabrio Folgore (456 Euro), der Porsche Taycan Turbo GT (437 Euro) und der Maserati GranTurismo (432 Euro) schneiden in der Rechnung schlecht ab.
Das sind alles Luxuswagen, doch auch einige massentaugliche Modelle kommen nicht gut weg. Darunter der Ford E-Transit (296 Euro) und der Toyota Hilux (273 Euro). Ihr hoher Verbrauch sorgt für eine entsprechend geringe Reichweite. Es sind also nicht unbedingt die billigen Fahrzeuge, die ganz vorne stehen. Auch kostspieligere Modelle können mithalten, solange die Effizienz stimmt. Das zeigt auch die folgende Top Ten.
Platz 10: Leapmotor T03
Das günstigste Auto im Ranking schafft es nur auf den zehnten Platz. Der Leapmotor T03 kostet lediglich 18.900 Euro, schafft dafür aber nur 265 Kilometer – das ist der niedrigste Wert der Liste. Gegengerechnet ergibt das 71 Euro pro Kilometer.









