Apple vs. Adobe – Nächster Stopp: Gerichtssaal

Dass zwischen Apple und Flash-Entwickler Adobe schon längere Zeit die Fetzen fliegen, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Apple hat von Anfang an Adobe Flash den Einzug auf das iPhone und den iPod Touch verboten – es war selbsterklärend, dass das proprietäre Plugin auch nicht den Sprung auf das iPad schaffen würde.
Adobe bleibt nichts anderes übrig als zuzusehen, wie Steve Jobs mit eiserner Hand dass Internet in zwei Hälften teilt: Wer auf Apples Seite ist, verabschiedet sich ein für alle mal von Flash und setzt fortan auf HTML5, CSS3 und JavaScript. Alle anderen können im Internet der Neunziger Jahre verhaftet bleiben. Um seine Forderung zu unterstreichen, hat der Apple-Chef eine plakative Lob-Übersicht veröffentlicht, in der die ‘Guten’ Erwähnung finden. Auch Entwickler, die sich vorstellen können, als Überläufer einen Neubeginn zu wagen, werden mit einem warmen Händedruck empfangen.
Sicherlich gibt die Entwicklung dem Plugin-Platzhirschen Adobe ein wenig zu knabbern – doch seien wir ehrlich: Auch viele andere Smartphones können heute mit Flash nichts anfangen und die wenigen, die es können, unterstützen nur die abgespeckte Lite-Version. Doch das ist es auch nicht wirklich, was Adobe auf die Palme bringt.
Was Adobe derzeit wirklich wütend macht, sind die veränderten Entwicklungsrichtlinen für das SDK, in denen Apple kurzerhand angeordnet hat, dass sämtliche Apps, die für das iPhone oder den iPad geschrieben werden, direkt in C, C++ oder Objective-C zu erstellen seien. Und zwar originär. Mit dieser kleinen Änderung wischte Apple nicht nur Flash, sondern auch Silverlight, C# und .NET mit einer Handbewegung von der Karte. Die letztgenannten Umgebungen werden gerne von Programmierern für den Aufbau von iAnwendungen genutzt, einmal erstelle Software wird dann in eine iPhone-App (in Objective C) konvertiert. Das ist nun laut neuer App Store-Politik nicht mehr möglich. Die aufgebrachte Entwicklergemeinde klopfte daraufhin empört bei Steve Jobs an, doch der gab nur nüchtern zu Protokoll: “Störende Zwischenstufen zwischen Plattform und Programmierern erzeugen minderwertige Apps und verhindern den Fortschritt der Plattform.” Bumms. Aus. Ende. Lee Brimelow, ein Software-Evangelist bei Adobe, hat bereits auf den Rauswurf reagiert und zwar mit einem ebenso simplen: “F*ck dich selbst, Apple.”
Das Unternehmen Adobe, das gerade seine Creative Suite 5 (in der Flash CS5 enthalten ist) extra für diesen Zweck auf den Markt gebracht hat, sieht nun rot. Wie ITWorld erfahren haben will, zieht der wohl größte Apple-Kritiker im Hintergrund seine Anwälte zusammen, um ein Gerichtsverfahren gegen Cupertino anzustrengen. Wie verlässlich die Quelle der ITWorld wirklich ist, lässt sich schlecht abschätzen, doch ihre Aussage lässt niemand mehr verwundert zurück. Vorne herum gibt sich Adobe jedenfalls noch höflich: “Uns sind die neuen Regeln des SDK bekannt und wir beschäftigen uns derzeit damit”, sagte eine Sprecherin. “Wir werden weiterhin an unserer Technologie für das iPhone-OS arbeiten, die wir in Flash CS5 veröffentlichen werden.”
(André Vatter / Foto: theedinburghblog)
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Was mir gerade in den Sinn kommt: kann man überhaupt nachweisen, wer auf welcher Plattform was geschrieben hat? Werden da Logs mit in den Maschinencode geschrieben?
Ach ja, da kommen noch lustige Zeiten auf uns (und Apple) zu. Wie hat mein Kumpel erst vorgestern noch im Hinblick auf Apple gemeint: “einen Zwei-Fronten-Krieg kann man nicht gewinnen. Und erst recht kein Mehrfrontenkrieg”. Mal schauen, ob er recht behalten wird.
Für mich hat dieser Kerl einfach den Knall nicht gehört und tendiert immer mehr zum Größenwahn. Letztendlich will er doch wieder sein Monopol zurück… waren die Zeiten doch so schön für ihn, als die dumme Apple Gemeinde für ihre exklusiven Rechner nur in die Apple Stores pilgern konnten und seine Taschen füllten.
Adobe sollte reagieren.. am besten mit einer Erkennung ob eine Seite von einem Apple/iIrgendwas aufgerufen wird und dann einfach den Zugriff sperren. Weiter sollten Adobe CS und Acrobat nicht mehr für die Apple Gemeinde zur verfügung stehen.
Das wäre der richtige Weg dem Ober Guru mal klar zu machen, das er nicht Gott ist.. auch wenn seine Produkt Inszenierungen immer gleich zu stellen sind, wie ein Wunder..
Ich finde den Weg den Apple (mit HTML5, CSS3 und Javascript) geht gut, Flash war mal vor 10 Jahren noch hip, ist aber für Mobile Devices denkbar ungeeignet, teilweise sogar auch für aktuelle Quadcore PC Systeme. Bei Seiten mit Flashinhalten geht einfach die Prozessorauslastung ziemlich nach oben. Wenn du ein iPhone mit Flash verwenden wolltest, müsste der Neupreis eher in Richtung 5000 Euro gehen.
Flash ist genauso Properitär wie z.b. eine iPhone Anwendung. Sie ist nicht offen, und auch kein Standard. Alles was kein Standard ist, ist eher schlecht als recht.
Frank hat es ja schon geschrieben. Das wäre ein Schuß ins eigene Knie. Der überwiegende Teil der Lizenzen geht an die Medienindustrie. Alleine bei uns, einem internationalen Verlag würde das bedeuten, dass einige tausend (!) Lizenzen wegfallen würden. Dann die Probleme, das ganze Workflows auf der CS aufgebaut sind, ich wüßte nicht wie da die rechtliche Seite aussieht.
Mein Gedankenspiel geht dahin, dass Apple versuchen wird, Adobe zu schlucken. Adobe gibt sich auch nicht mehr viel Mühe bei der Programmierung der Mac-Programme, viele Bugs, keine einheitliche GUI, viele Fehler in der GUI…
Grundsätzlich finde ich aber die Entscheidung kein Flash auf dem iPhone/iPad-OS zu zulassen, nicht gut. Wie o.g. sollte es dem Anwender, mir alleine, überlassen bleiben. Andererseits ist die Stärkung von offenen Standards ja löblich, aber das Argument sollte in diesem Fall nicht von Apple kommen. Ich sage nur Wallet Garden.
@frank Stockholm-Syndrom in Perfektion
Also ich muss dich enttäuschen, ich bin noch nicht entführt worden :)
@#8 Ohne jetzt in eine “Selber-selber-” Diskussion verfallen zu wollen: Da kommt man wieder zu der Frage, was das Elementare ist: Die Hardware oder das was ich mit der Hardware mache?
An Adobe führt im graphischen Bereich Nichts (oder nur sehr wenig) vorbei! an Apple… ?
Warum sollte sich adobe selbst schaden?
Die Agenturen können auf CS nicht verzichten.. auf den Apple schon (und die Zeiten des großen Vorsprungs im Medienbereich sind noch aus den 68000er Motorola Prozessoren Generation, alles was danach kam ist mehr Glaube als Fakten).
Aber es würde jetzt wieder in dieser Endlosen “PC vs Mac” Diskussion enden.
Es sollte jeder selbst entscheiden können, was man mit seinem Eigentum macht. Ein Bill Gates hat sie oft genug auf die Fresse bekommen für den Versuch sein Monopol zu ettablieren und einem Steve Jobs sollte man schon längst für seine Monopol Treiberei auf die Fresse gehauen haben.
Darum ende der Schonfrist.. und knallhart Sanktionen folgen lassen.
Ihr wollt nicht, dann wollen wir mit euch auch nicht mehr.. und Adobe ist gross genug.
Nicht Apple heißt auch nicht automatisch Windows.. Apple sind die Monopolisten, nicht Microsoft (auch wenn es der Apple Besitzer nicht gerne eingesteht).
Die Vorzüge die Du beim OSX ansprichst = der Mensch und seine kontraevolutionäre Entwicklung = da kommen selbst die SuperDAUs zu einem Ergebnis. siehe bunte Bilder mit Finger treffen und schon hat man ein Erfolgserlebnis.
Oder ist es nicht doch nur ein Mini Schwanzverlängerer, wenn das Geld zum Porsche oder zur Dominator noch nicht reicht?
Die Agenturen würden gut daran tun, sich endlich von dieser Fussfessel Apple zu befreien. Die Software wird doch eh als erstes für den lohnenderen PC Markt released.. das hat Adobe auch schon vor vielen Jahren erkannt (bedenkt man das es damals Photoshop NUR für den Mac gab und seit vielen Jahren die Mac Version nach der PC Version released wird).
Und zu den Vorzügen, kleines Beispiel, das Verschieben und Umbenennen von Dateien während sie in einem Programm geöffnet sind. Und da bei uns Gigabyte an Daten täglich durchlaufen, reden wir von einer großen Zeitersparnis. Weiterhin Colormanagment, Softproof, um nur noch ein paar Dinge zu nennen. Ist also ein wenig mehr als eine schöne bunte Oberfläche.
Und wie oben breits geschrieben, ich könnte mir vorstellen, dass Apple Adobe schluckt?!
@frank
Kannst du das mal erklären, warum Apple Auf Hard- als auch Softwareebene Zeitersparniss bringt?
Kann ich mir nur ganz schwer vorstellen was du damit meinst.
Es jammern doch eh nur einige kommerzielle Anbieter von Stream Inhalten, Webseiten Programmierer die Flashanwendung Programmieren und nun fürchten das künftig ihr Wissen nicht mehr Gefragt ist und natürlich Adobe die um den Verkauf ihrer Entwicklungssoftware fürchten.
Nun soll den Nutzern eingeredet werden das ihnen ohne Flash etwas Fehlt , was aber nicht stimmt, je mehr Besucher von Webseiten keine Flashinhalte mehr sehen können umso eher werden sie Überflüssig .
Langsam kann ich ‘BonVoyage’ nur zustimmen
Stockholm-Syndrom in Perfektion
Vor allem gefällt mir die integrierte Suche, mit der du wirklich alles finden kannst. In Windows musst du gleich mehrere Programme verwenden, um wirklich alles finden zu können. Die Suche um Dateien zu finden, Outlook um eine Mail zu finden, oder den Browser um Sachen in der Cloud zu finden. MAC OSX hat eine Suche, die dir alles auf einmal anzeigt, egal ob es eine Datei, Mail, oder Daten in der Cloud sind.
Das zweite was mir gut gefällt ist die Time Maschine, die integrierte Backuplösung, die im Hintergrund ohne Zutun mitläuft.
Ergo: Allein die Backuplösung hätte mir den ein oder anderen Tag Zeit erspart. Denn wer sichert schon seine Daten händisch stündlich.
@23 frank
Du redest hier aber schon von Organsisationen, oder?
Zeig mir ein Unternehmen (mit “vernünftiger” IT-Struktur), das die eingesetzten Rechner nicht mit Images betankt.
Und Time Machine – so geil ich das Produkt finde (im Consumer-Bereich) ist mitnichten eine gescheite Backup- geschweige denn Recovery-Lösung.
Solltest Du plötzlich nicht mehr von Organisationen wie z.B. Agenturen gesprochen haben vernachlässige diesen Kommentar bitte.
Apropos Agenturen: @18 frank
Es gibt mittlerweile wohl ausreichend Beispiele die belegen, dass der Einsatz von Software aus dem Graphikbereich (bspw. Adobe CS) keine oder kaum Performance-Einbussen durch Einsatz bestimmter Hardware zu fürchten hat. Markenkult hat widerum wenig mit Effizienzsteigerung zu tun.
Das Apple dies nun als erster Konsequent mit dem iPad einführt und auf eigene oder proprietäre wie Flash , Silverlight ect. verzichtet ist das eigentlich nur gut. Selbst Google stellt deshalb sein google gears wieder ein.
Denn ohne diese Konsequenz würden wir vieles dann sicher noch jahrelang “mitschleppen” müssen, was die Browser und Rechner nur verlangsamt.
Das sie nun erst einmal dafür Gescholten werden , weil viele nur denken sie müssten auf Flashinhalte Verzichten.
In einigen Jahren wird man denk ich Froh darüber sein.
das ist doch der Witz. Auch 3 Jahre nach Vorstellung des 1. iPhone gibt es von Adobe ganz schlicht und ergreifend noch keinen erwachsenen Flash-Player für Smartphones, zumindest kein finales Release.
Außerdem denkt scheinbar kaum jemand daran, dass sich ein großer Teil der heutigen Flash-Anwendungen mit touch-only Geräten schlichtweg nicht bedienen lässt, u.a. weil der Mouse-Over-State fehlt und weil sie auch sonst durch die Bank weg für die Nutzung mit Maus und Tastatur gemacht sind.
Wenn Adobe endlich mal einen Player für NexusOne & Co. veröffentlicht, werden sich einige ganz schön wundern, wie beschissen sich Flash auf derlei Geräten bedienen lässt. Die User-Experience, die das iPhone so stark macht, würde m.E. durch Flash ruiniert.
Die Klage-Gerüchte halte ich für völligen Mumpitz. Auf welcher Grundlage sollte Adobe denn bitte Klage einreichen? Von einem Monopol im Smartphone-Segment kann bei Apple wohl kaum die Rede sein. Dem schnellen Aufholen von Android sei Dank.
Die Regeln zur Einreichung im AppStore schreibt letztlich Apple. Kaisers kann ja auch nicht dazu verklagt werden, die “Ja”-Produkte von Lidl(?) zu vertreiben, oder?
Flash hin oder her. Apple sperrt mit seinen neunen Richtlinien wesentlich mehr Entwickler aus, als den meisten hier bewusst ist.
Zum Beispiel werden fuer die Vielzahl der 3Dspiele Tools wie Shiva oder Unity verwendet, die dann Scriptsprachen wie Lua, C sharp, oder Javascript fuers iPhone compilen. Und das schon seit langem.Und nun faellt Apple ploetzlich ein, diese Leute alle abzusaegen. Leute die den Appstore erst gross gemacht haben.
Es ist nicht mal Apple. Sondern einfach der Wahnsinn von Steve Paul Jobs. Da laufen im Moment eine ganze Menge Leute auf die Barrikaden. Nicht nur Adobe.
Frank.
Du redest dir Appleprodukte auch ziemlich schoen. Schon plakative Begriffe wie “DLL Hoelle”….
Ich schreibe selbst gerade von meinem MacBook Pro. Und ich kenne die Vorzuege von OSX. Du siehst aber alles etwas zu Schwarzweiss. Apple ist auch nicht unfehlbar. Auf der anderen Seite ist Windows 7 auch nicht so schlecht.
Appleprodukte zumindest haben alle einen signifikanten Nachteil. Sie sind schon vom Start an veraltet und verglichen mit Konkurrenzprodukten ueberteuert. Es kann zum Beispiel nicht sein, dass die neuen MacBook Pros so schwache Grafikkarten haben fuer diese Preise. Das Apple es bis heute noch nicht mal geschafft hat, den neuesten DirectX-Standard einzusetzen, lasse ich dabei mal aussen vor. Aber wahrscheinlich ist es mit Hinsicht auf die Zielgruppe besser 10 Stunden Akkulaufzeit zu propagieren.
Ich kriege schon ein Sony VAIO mit Intel i7 Chip und einer Geforce mit 1GB Grafikpower fuer rund 1300 Euro. Und ich rede von Sony und nicht irgendeiner Aldi-Computerfabrik.
Etwas Vergleichbares kostet dann bei Apple dann mehr als 2000 Euro.
Wenn ich dann noch einen vernuenftigen HighRes Bildschirm haben will, der nicht spiegelt, dann muss ich da noch noch mal 100 Euro draufpacken. Von einer gaenzlich fehlenden HDMI Schnittstelle ganz zu schweigen.
Und dann soll niemand kommen, von wegen “Aber Appleprodukte sind viel hochwertiger” Das ist auch nur Effekthascherei. Wenn ich mir die Unterseite meines Macbooks angucke, steht da auch “Assembled in China” Und eingefroren ist mein OS auch schon diverse Male.
Ich finde der Stockholm Syndrom Vergleich hinkt. Aber es ist in der Tat so, dass die meisten Appleuser ein wenig (oder auch so richtig) mit Scheuklappen durch die Welt laufen.
Ich meine gelesen zu haben, dass die Umstellung der Richtlinien für das SDk mit den 7 API’s für das Multitasking des iPhone OS 4.0 zu tun haben? Kenne mich da aber bei weitem nicht gut genug aus, um dazu nähere Aussagen machen zu können. Kann mir gut vorstellen, dass das ein vorgeschobener Grund ist…
….Das Apple es bis heute noch nicht mal geschafft hat, den neuesten DirectX-Standard einzusetzen, lasse ich dabei mal aussen vor…… *lol*
Meinst du Microsoft würde für ein anderes OS eine Lizenz dafür Vergeben? Wenn das überhaupt möglich wäre denn DirectX ist ein wesentlicher Bestandteil von Windows und tief im OS Verankert.
Zudem, DirectX ist noch ihr größter Trumpf in Windows.
…Appleprodukte zumindest haben alle einen signifikanten Nachteil. Sie sind schon vom Start an veraltet ….
Du gehst wie die meisten bei der Einschätzung der Hardware Leistung nach Windows Gesichtspunkten aus, das ist aber für andere OS wie Apple oder Linux nicht unbedingt Übereinstimmend.
Ich Behaupte einmal das die X86er Prozessorarchitektur eigentlich Veraltet ist und nur wegen Windows am Leben bleiben muss, da dieses auf anderen Prozessoren nicht läuft.
Der Anwender muss dieses mit einen teure Preise im hohen Stromverbrauch und viel Kühlleistung bezahlen.
Eigentlich wären neue Prozessor Architekturen nötig statt zig x86er Kerne, aber hier behindert Microsoft den Fortschritt, weil sie nicht bereit sind einen OS “Schnitt” zu machen und auf Abwärtskompatibilität zu verzichten und Windows modularer aufzubauen.
Gerade hier hat Apple gezeigt was mit einem 1Ghz ARM Prozessor möglich, was wiederum deutlich der Akkulaufzeit zu gute kommt.
Stockholmsyndrom, bezogen auf Apple bedeutet, dass einige Apple- insbesondere iPhone-Anhänger, Kritik an diversen Nachteilen/ Defekten ihrer Produkte ähnlich vehement verteigen wie die Stockholmer Gefangenen ihre Geiselnehmer 1973.
Ein Beispiel von Frank: “Flash war mal vor 10 Jahren noch hip, ist aber für Mobile Devices denkbar ungeeignet, teilweise sogar auch für aktuelle Quadcore PC Systeme. Bei Seiten mit Flashinhalten geht einfach die Prozessorauslastung ziemlich nach oben. Wenn du ein iPhone mit Flash verwenden wolltest, müsste der Neupreis eher in Richtung 5000 Euro gehen.”
Ich weiß nicht was der Steve mit der Psyche einiger seiner Kunden anstellt, aber langsam bekomme man einen Einblick wie einige Lemmingen 1933 unserem Adolf ohne nachzudenken alles nahchgeplabbert haben.
Zumindest im Ansatz ein rationaler Einwurf. Keine Parrallelen zum Stockholm-Syndrom vorhanden. #28 darf somit weiter Apple-Produkte konsumieren und Reden des Steve J. lauschen. Sobald Persönlichkeits-Veränderungen, insbesondere mangelendes Einschätzungsvermögen von Gut und Böse auftreten sollte, bitte umgehend zum Arzt gehen und sich für die nächsten Wochen von jeglichen Apple-Zeugs fern halten.
Wacht mal auf und schaut mal genau hin, wieviel HTML5 und CSS3 der Internet Explorer 8 unterstützt.
Wir müssen ja immer noch teilweise den IE6 beim Coden berücksichtigen. Bis Internet Explorer – der unbestritten beliebteste Browser weltweit – HTML 5 ordentlich unterstützt, ist der Rest der Welt schon bei HTML6.
Dieser “Krieg” nützt jedenfalls keinem Wass. Aber es ist total lustig, den Apple Fanboys zu zu sehen, wie sie alle Adobe verteufeln, nur weil der gute Steve das macht.
Sie erinnern mich irgendwie an Mormonen oder Zeugen Jehovas.
http://www.chromeexperiments.com/
Mal als Beispiel was mit HTML 5 so alles machbar ist.
Was mir gerade einfällt, hat nicht Google letzens die Kompatibiltät zu dem IE 6 eingestellt und rät allen Nutzern einen anderen Browser zu benutzen?
#BonVoyage: Nette Entgegnung auf meinen Post, sehr aufschlußreich ;-)
Dann sorry.
[...] auf die Inhalte und Apps sind allerdings katastrophal. Nicht vergessen darf man den Streit zwischen Adobe und Apple. Sicherlich müsse HTC einiges an der Infrastruktur, sprich Apps und Dienste bereitstellen, um [...]
Ich habe nichts gegen Flash, setze es aber selbst nicht ein. Vor allem auch wegen der nicht vorhandenen Suchmaschinentauglichkeit. Flashinhalt können nicht von Crawlern indiziert werden, und wenn, dann nur beschränkt.
Ich selbst Kritisiere auch hin und wieder Apple, z.b. fand ich das letzte MacBook Pro Update vor einigen Tagen ziemlich enttäuschend und überteuert.
Ich finde aber, das Apple durch die Flashverbannung auf iPhone/iPod/iPad den richtigen Weg eingeschlagen hat, und dadurch auch automatisch HTML5, CSS3 etc. nach forne bringt.
Welche Einsatzmöglichkeiten bietet Flash, die HTML5, CSS3 und Javascript nicht bietet? Mir ist nichts bekannt. Vor kurzem wurde soagr Doom 2 von Google in Javascript implementiert.
Gerade im Gaming, Entertainment Bereich war vor einigen Jahren Flash im Einsatz, die nächsten Jahre werden zeigen, ob diese veraltete Technologie weiterhin zum Einsatz kommt. Ich denke eher nicht.
[...] sich zwischen Adobe und Apple etwas Düsteres zusammenbraut, war allen klar: Schon seit Jahren versucht Adobe, Flash als Browser-Plugin auf das [...]
[...] Vielleicht war es auch der Sturm der Entrüstung aus der Entwicklergemeinde oder die drohende gerichtliche Auseinandersetzung mit Adobe. Jedenfalls sprach er heute das erste Mal [...]