Google motzt die Suche auf: Zwei verbesserte Features

André Vatter

Wie heute im offiziellen Google-Blog zu lesen ist, haben sich die Entwickler wieder einmal die Suchfunktion vorgeknöpft. Neu in die Ergebnisseiten implementiert wurden damit eine verbesserte Version der Hilfsliste „Verwandte Suchvorgänge“ sowie längere „Snippets“. Was das bedeutet, verrät unser kleiner Überblick.

Wer ab heute beispielsweise nach „Quantenphysik“ sucht, wird künftig mehr verwandte Suchvorgänge präsentiert bekommen. Die reguläre Ergebnisliste bleibt dabei unbelassen, am Ende der Seite findet sich aber eine Liste, die Vorschläge zum gesuchten Themenkomplex macht: Bei unserem Beispiel zählen dazu unter anderem „Relativitätstheorie“, „Stringtheorie“, „Kernphysik und „Schrödingers Katze“ (s.o.). Nettes Feature, allerdings stellt sich die Frage, ob jemand, der nach etwas Bestimmten sucht, tatsächlich bis zum Seitenende scrollt, um sich von Google unter die Arme greifen zu lassen. Wie auch immer: Ab heute soll die Funktion in 37 Sprachen zur Verfügung stehen.

Die zweite Verbesserung betrifft die Ergebnisanzeige an sich. War es bisher so, dass Google den Seitentitel und maximal einen Satz der Fundstelle zitierte, dann wird dieses „Snippet“ ab sofort über mehr Länge verfügen. Bei einzelnen Keywords war der eine angezeigte Satz fast nie ein Problem, da sich der Kontext direkt erschließen ließ – bei Suchanfragen, die aber aus mehreren Wörtern bestanden, kam man schon hin und wieder ins Grübeln, ob die vorliegende Seite denn tatsächlich relevant ist. Das folgende Ergebnis gibt es nun, wenn zum Beispiel „Quantenphysik ist eigentlich eine tolle Sache“ eingegeben wird:

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.