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WordPress Design zur Verfügung stellen: Vorteile für den Designer?

auf Warspire findet man einen Bericht von Kyle Meath, der über die Vorteile berichtet, die sich aus der zur Verfügung Stellung des WordPress-Templates Hemingway ergeben haben.

1.500 Downloads = Besucherzunahme, Kommentarzunahme, immense Linkzunahme (Name des Templates wird häufig im Footer per Link auf Quelle genannt, also gut für Google). Man kann das nun in zweierlei Hinsicht positiv sehen: Kommen wirklich mehr Besucher auch dauerhaft zu Stande, wenn das Interesse an Hemingway abgeklungen ist? Trafficspitzen für tatsächlich nicht nur zum fifteen-minutes-of-fame Effekt, sondern auch zu einer dauerhaften Zunahme, anteilig vielleicht +1/10. Was sicherlich bleibt, ist der Google-Push aus der hohen Verlinkung, auch wenn es uU bedeutet, daß man in der Sandbox landet zunächst (kA, wie alt seine Seite ist).

via ProBlogger

Kann mich an einen Artikel bei Perun (finde ihn nicht mehr) erinnern, der u.a. auch von negativenErfahrungen berichtet hat: Wenn Blogleser den Template-Link im Footer sehen, denken sie manchmal, daß müsse der Inhaber der Webseite sein. Also bekommt man als Designer wildfremde Anfragen von Leuten zu Blogs, von denen man noch nie etwas gehört hat 🙂

Für einen freischaffenden Webdesigner schätze ich, daß die Vorteile aber bei Weitem überwiegen und wenn es nur der Linkpush für die eigene Webseite wäre, um in Google-Rankings hochzukommen. Wenn das Template besonders beliebt ist, kann man natürlich damit auch für Aufträge sorgen. Aber angesichts der Vielzahl der WordPress Templates fällt das nicht mehr leicht. Da muss schon was Besonderes her (Schlichtheit, Schönheit, Effizienz, …).

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

4 Kommentare

  • Einen ähnlichen Effekt wie Perun ihn da beschreibt, habe ich auch schon erlebt. Ich habe eine Erweiterung für einen IRC-Bot geschrieben, die auch einen Footer auf jede Ausgabeseite setzt.

    Von Zeit zu Zeit fragen mich seitdem Leute Fragen, die eindeutig an den jeweiligen Bot-Betreiber gerichtet sind („warum wurde ich aus Channel XYZ gebannt?“).

    Immer wieder verblüffend. 🙂 Aber auch nicht weiter schlimm…

  • den push durch backlinks kann ich aktuell bestätigen; allerdings ist auch nach nunmehr fast drei wochen seit der erstveröffentlichung von binary blue nicht wirklich ein nachlassen des interesses zu spüren, sondern eher im gegenteil eine konsolidierung der besucherzahlen auf diesem niveau. dazu trägt sicher auch bei, daß ich aktuell noch viel an binary blue arbeite und daher regelmäßig updates veröffentliche, keine frage. aber unterm strich würde ich sagen, hat das ganze schon eine menge gebracht. ich überlege derzeit, mein blog entweder zweisprachig weiterzuführen oder komplett auf englisch umzusteigen, da die zielgruppe so schlichtweg deutlich größer würde und nicht mehr auf den google-translator angewiesen wäre 😉

  • Schattenseite einer Weblog-Template PR-Aktion
    berichtet dazu und

    hier ist der fehlende Link von:
    Perun

    PS: Ich habe diese Woche in einem Blog mit solchem Theme nach einem bestimmten Beitrag gesucht und habe mir fast die Finger gebrochen. Keine Kategorie-Navigation, Suche mit nur einem Ergebnis (ohne weitere Treffer) …

    Es kommt eben immer darauf an, wie man ein Theme verschlimmbessert, habe gerade die Original-Demo verglichen und festgestellt, dass die wesentlich besser ist, obwohl die Suche noch etwas Tuning vertragen könnte.

  • WordPress Theme Hemingway Bright!

    Nach dem großen Anklang des WordPress Themes Hemmingway gibt es nun auch ein lesefreundliches adaptiertes Theme dazu: WordPress Theme Hemingway Bright! Am besten beiden Themes vergleichen und auf der Seite des Original des interessante PR-Effekt der S…