Webseiten: Design oder Undesign besser?

Robert Basic

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diese Frage stellt sich auch Gerrit auf Praegnanz.de: Mir ist es seit Jahren ein Rätsel, wie potthässliche Webdienste derart erfolgreich sein können, allen voran das quasi unbedienbare eBay. Mein Kollege hat des öfteren schon die Vermutung geäußert, dass extrem gut aussehende Seiten manchen Leuten nicht geheuer sind, eher suspekt wirken. Aber muss es denn gleich so unglaublich hässlich sein? (er bezieht sich auf MySpace)

eventuell müssen Webdesigner zur Erkenntnis kommen, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Wenn das blonde Superpüppchen nicht reden kann, schaut man sich bis zu einem gewissen Punkt satt und geht dann irgendwann weiter. Das hässliche Entlein aber, mit dem man Pferde stehlen kann, das fesselt und bindet. Wie heisst es so schön? Schönheit kommt von innen. Wenn dazu dann auch die äussere Schönheit passt, ok, umso besser. Sprich: Gute Inhalte, gute Angebote, gute Services, brauchbare Funktionen werden User immer und stets vor Webseiten vorziehen, die nur mit ihrem Design glänzen. Insofern können auch Webdesigner mE aus faulen oder für den User uninteressanten Inhalten keinen schönen Schwan vorgaukeln. Das obliegt aber nicht dem Webdesigner, das obliegt dem Kunden selbst zu erkennen, woran es hapert. Der Webdesigner kann aber zumindestens den Schaden begrenzen: Eine potthässliche Seite mit 0 Nutzwert ist natürlich nach unten hin betrachtet das Schlimmste, was eine Firma ihren Lesern anbieten kann. Dann doch lieber schöne Verpackung drumherum, damit es nicht ganz so schlimm wirkt.

Letztlih relativiert sich meine Meinung, da ich eigentlich keinen Wert auf Design lege. Das „Teil“ muss klappen, schnell sein, bedienbar und fertig. Wenn es dann schön aussieht, ist das gut für die Kasse des Webdesigners. Webdesigner – wenn wir von den echten reden – sind Ästheten. Die betrachten Webseiten mit gänzlich anderen Augen als der Normalo. So wie Developer die Schönheit und Schnelligkeit ihres Quellcodes bestaunen, dem Nutzer geht das aber völlig am Boppes vorbei, er will nur, dass es klappt 🙂 Ne,… im Auge des Betrachters! Und ich denke, dass sich Profis immer schwertun, die Welt mit den Augens eines Users zu betrachten. Dieses Talent des Perspektivenwechsels findet man in allen IT-Bereichen nicht häufig wieder, imho.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.