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Zukunft von Google: Innovationsfähigkeit alleine reicht nicht

Marketwatch beschäftigt sich mit der Wettbewerbsfähigkeit von Google: Google eyes new markets — and takes a beating

At a time when Google can do little wrong in the market for text-based Internet search ads, the upstarts like YouTube, Technorati and MySpace are proving that the online search leader can be beaten in fast-growing and potentially-lucrative areas of the Web. „The problem with Google is everyone associates them with being a search engine, but nothing beyond that,“ says Richard Fetyko of Merriman Curhan Ford & Co., an independent equity research firm. Google’s motivation is to both diversify, and to protect its brand cachet by extending its Internet search engine into the red-hot new Web services of the future. .. Eric Schmidt, chief executive of the Mountain View, Calif.-based company, has openly spoken of Google’s need to diversify its revenue stream because the hyper growth of search-based advertising will slow down some day. But for the time being, that move to diversify is running into significant competition in from the likes of Technorati in blog searching and YouTube in video searching. And in the Web’s wildly popular world of social-networking, Google’s eating the dust kicked up by MySpace

Steve Rubel meint dazu:

History is repeating itself and Google would be wise to learn from Yahoo’s experience. The cacophony over click fraud has never been louder. At the same time, marketers are beginning to pony up huge sums to reach audiences that are gravitating towards social networks. The center of gravity in online marketing is beginning its slow shift to an entirely new format that Google is currently not monetizing. It has some great assets here, but it better figure out how to start making money from them. For now, Google seems to be asleep at the wheel much like Yahoo was back in 2001.

Siehe aber Markus Breuer, der meint, dass Google weder Suchmaschine noch die größte Litfasssäule im Netz ist: Google ist keine Suchmaschinen-Firma!

Nun könnte man sich auch fragen, ob überhaupt MySpace oder YouTube für Google Konkurrenten sind? Oder Google für Microsoft? Oder warum es Google nicht mehr gelingen mag, so ein dickes Ding wie die Suche und AdWords wieder auszupacken? So ein dickes Ding wie MySpace (Googles Orkut ist lachhaft dagegen und interessiert keine Socke mehr, nachdem für die bloggenden Nerds im Sinne von Brot und Spiele das Spielzeug Orkut schnell langweilig geworden ist). Wie es sich zeigt, scheint Erfolg nicht systematisch planbar zu sein. Schon gar nicht mehr in der Welt des Internets. Zu schnell sind die Entwicklungen, zu wirr die Zufälle, zu niedrig die Eintrittshürden. Egal wie gut sich eine Firma wie Google mit den Besten der Besten seitens der Angestellten kleidet, man kann Erfolg nicht klonen. Umso beachtlicher ist der Erfolg von Firmen, die seit über einen Jahrhundert existieren und denen es gelungen ist, mit der Zeit mitzugehen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

2 Kommentare

  • ich denke, der abgesang auf google kommt zu früh. google diversifiziert sich zunehmend und versucht sich, von der suche unabhängiger zu machen (s. base, maps, earth…). nur ist suche bzw. adwords ein so überdimensional erfolgreiches produkt, dass sich der erfolg schlecht wiederholen lässt. die geschäftsmodelle von youtube und myspace sind noch nicht wirklich definiert, zur zeit basieren sie jedoch ausschließlich auf online werbung. und somit ist auch google bei diesen plattformen fett im geschäft…

  • Wie innovativ ist Google wirklich?…

    Fragt sich Robert, Meister des Basic Thinking in Anbetracht der Tatsache, das andere Unternehmen das Feld des Social Networking oder des Videopublishing im Netz erfolgreicher beackert haben als Google. Egal wie gut sich eine Firma wie Google mit den Be…