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Startups: Wie macht man sich beliebt?

liebe YouStar.de-Startupler, mein Blog ist wie jedes andere Blog auch keine Mülldeponie für Werbebotschaften, die ungefragt hinterlassen werden dürfen. Einfach mal die URL irgendwo in den Kommentaren abladen und einen vor vollendete Tatsachen stellen, das läuft so nicht hier. Ich entscheide hier, was ich vorstelle und was nicht! Diva? Nein, mein Blog, mein Besitz, mein Wille. So easy ist das! Eine nette Frage, via Mail oder welche Möglichkeiten auch immer, schadet normalerweise nie. So aber ist das angesichts der Spam-Massen, die täglich auf Blogs einprasseln, eine Sache des äusserst mangelnden Fingerspitzengefühl und Ihr könnt Euch denken, dass mich das daher sehr happy macht.

Und wenn Ihr schon mal darauf hinweist, dass es Euch gibt, möchte ich gerne auf Eure AGBs verweisen, die mit Sicherheit nichts mit Zeitgeist zu tun haben:

KM-Line gewährt dem User die Angebote und Dienste der Plattform zu nutzen. Mit Löschung des Useraccounts erlischt das Recht zur Nutzung der Dienste. Mit dem Hochladen von Inhalten überträgt der User die Nutzungsrechte an dem von dem User auf die Plattform eingestellten Inhalt an KM-Line. Das Nutzungsrecht, umfasst das widerrufliche Recht zur weltweiten Vervielfältigung, Verteilung, Übersendung, öffentlichen Wiedergabe, Veröffentlichung oder sonstigen vergleichbaren Nutzung. Dieses Recht ist ausschließlich beschränkt auf die Nutzung im Rahmen der Angebote von KM-Line, ohne jedweden Anspruch auf Vergütung durch den User oder Dritte. Das Widerrufsrecht kann jederzeit durch Löschen der Inhalte ausgeübt werden.

Lösungsvorschlag? Wie seht Ihr das? Reicht eine simple Rechnung iHv 250 Euro netto für ungefragte Werbung oder wie stellt Ihr Euch das vor?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

16 Kommentare

  • Naja, die Nutzungsrechte anderer Plattformen sehen ja auch nicht gross anders aus, z.B. sevenload:

    Der Nutzer überträgt sevenload mit dem Hochladen von Inhalten die Nutzungsrechte an den von dem Nutzer auf die Plattform eingestellten Inhalt. Das Nutzungsrecht, umfasst das widerrufliche Recht zur weltweiten Vervielfältigung, Verteilung, Übersendung, öffentlichen Wiedergabe, Veröffentlichung oder sonstigen vergleichbaren Nutzung der übertragenen Inhalte, ausschließlich im Rahmen des Angebots von sevenload, ohne jedweden Anspruch auf Vergütung durch den Nutzer oder Dritte. Das Widerrufsrecht kann jederzeit durch Löschen der Inhalte ausgeübt werden.

    Edit/Nachtrag: Hmmm, irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Nutzungsbedingungen via Cut&Paste von Sevenload übernommen wurden. Sogar derselbe Kommafehler findet sich darin…

  • Ich kann dort nirgendwo ein Impressum entdecken. Und warum ein weiteres per http://www.sonoho.com/ gezimmertes System im Netz gebraucht wird, erschliesst sich mir auch nicht wirklich … vielleicht soll aber auch nur Link-Content für singletreffen.de, erotiksingles.de oder massenfaxversand.com generiert werden?

  • Entscheidend und entschärfend ist doch der letzte Satz:
    „Das Widerrufsrecht kann jederzeit durch Löschen der Inhalte ausgeübt werden.“

    Solche AGBs findet man überall. Von YouTube bis zum letzten Flickrclon. Nichts Außergewöhnliches und imo auch nicht Schlimmes, da man mit Löschen seiner Inhalte seine Rechte durch Widerruf zurückerhält. Oder?

  • @marcel, Du würdest also mich Deine Videos gegen Geld verscherbeln lassen, während Du leer ausgehst? Mir wäre das irgendwie nicht egal.

  • Die Seite sieht irgenwie auch ein bisschen nach Sevenload aus, meint ihr nicht? Aber plumpes Kopieren macht ja bekannt, wie man auch an diversen hier nicht weiter genannten Werbenetzwerken sieht. Menschen mit eigenen Ideen müssen dafür umso mehr rackern, um überhaupt mal wahrgenommen zu werden. In diesem Sinne habe ich jetzt aber auch ein wenig ein schlechtes Gewissen, weil ich Robert heute vier Emails geschrieben habe. Einfach 1-3 löschen und nur die letzte lesen. 😉

  • Zitat Youstar.de (Nutzungsbedingungen / AGB, Nr. 4): „Der User darf keine Daten versenden oder auf einem Datenträger von KM-Line speichern, die nach ihrer Art oder Beschaffenheit (z.B. Viren), Größe oder Vervielfältigung (z.B. Spamming) geeignet sind, den Bestand oder Betrieb der Services und Datennetzes von KM-Line zu gefährden. KM-Line ist berechtigt, für den Fall in dem der User solche Daten auf den Datenträger versendet, eine Vertragsstrafe in Höhe von EUR 3.000,00 (in Worten: dreitausend Euro) vom User zu verlangen. Die darüber hinaus durch die Versendung von unerlaubten Daten entstanden Schäden hat der User KM-Line zu erstatten.“

    Ergo kannst Du auf 3000,- EUR aufrunden.

    Mit sportlichen Grüssen

  • Robert, nein, das würde mir natürlich nicht gefallen. Aber wie ich schon sagte, das kann ich ja sofort unterbinden, indem ich den Inhalt von der Seite lösche und dem Betreiber damit jede rechtliche Grundlage nehme.
    Aufruhr um solche Sätze in den AGBs gab es vor ein paar Monaten auch einmal auf Boingboing als sich jemand die youtube-AGBs näher angeschaut hatte. IIRC wurde das von youtube damals -imo einleuchtend- damit erklärt, dass man die Videos der User auf der eigenen Seite anderen zum Konsum zur Verfügung stellt. Und drumherum Werbung bastelt. Genau dem stimmt der User zu, mehr nicht. Soweit ich sehen kann.
    Und wie gesagt, wenn’s einem nicht passt, löscht man seinen Kram von der Seite und dann ist Schluß mit Einverständnis zur Verwertung.

    Spamkommentare finde ich btw äußerst daneben. Nur mal so noch. 🙂

  • Ich seh doppelt…

    Das kannte ich und nutze es auch, sevenload.de

    Aber das hier sieht doch aus, wie Dolly das Clone-Schaf, oder?

    Der Clone bietet auch noch einen vergleichbaren Dienst an.

    Update: Jetzt lese ich auch noch bei Robert, dass der Clone a…

  • Zum Nutzungsrecht: Anders geht es rechtlich gar nicht. Ohne Nutzungsrecht könnte die entsprechende Website den Content nicht veröffentlichen. (Ich bin Rechtsexperte.) Zumindest nicht, ohne in folge dessen mit Aufforderungen zur Vergütung bombardiert zu werden. Sevenload, Qype usw. alle haben diesen Passus in ihren AGBs. Das Nutzungsrecht kann der Urheber jederzeit wieder entziehen.

    Spam in den Kommentaren ist nicht in Ordnung! Nett, dass sie jetzt trotzdem ihre gewollte Aufmerksamkeit erhalten.

  • Sorry Rob, IMO **muss** das so dastehen, denn sonst
    a) können die das gar nicht online nehmen
    b) könnte jeder Uploader denen einfach mal spontan ne Rechnung schicken.

    Aber: IANAL 😉

    c) Tät ich denen ne rechnung schicken an deiner Stelle 😉 Ggf. wegen „Reinngungsarbeiten zur Entfernung Ihrer off-topic-Werbung“ oder so 😉

  • Hallo Zusammen,

    nur zur Info: sevenload wird niemals eure Videos an andere verkaufen. Wenn es solche Pläne geben würde, dann würdet ihr das sofort erfahren. Aber dann natürlich auch nur, wenn man es selbst möchte.

    Es ist lediglich in den AGB´s weil wir das externe einbetten des sevenload Players erlauben.

    Liebe Grüße

    Ibo

  • […] Da kommt auch nur jemand drauf, der sich mit dem Thema beschäftigt. Fast so wie beim Klonschaf YouStar. Ich denke nicht, dass die normalen Nutzer sich soetwas antun möchten. Aber auch hier viel Erfolg bei dem “Verscherbel die Domain”-Businessmodel! Da röhrt der Hirsch im Wald vor Freude. […]