Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

9 Kommentare

  • Matt hatte mal gebloggt, daß jeder Benutzer eigene Tabellen bekommt, um diese frei über beliebig viele Datenbankserver verteilen zu können. Ich habe den genauen Artikel nicht mehr, hier schreibt er jedoch ähnliches.

  • Da hat weder Thomas recht noch stimmt die angebliche Auskunft auf WP.com liefe WPMU. Auf WP.com läuft eine erweiterte Version dessen was mal WPMU war und nun wird WPMU immer mal wieder an neue Features von WP.com angepasst (natürlich nicht an alle) und bekommt auch immer mal wieder neue Features. Auf WP.com läuft aber bekanntermaßen eine modifizierte Version. Eine Modifikation in diesem Bereich den Thomas anspricht ist übrigens bei weitem nicht das einzige Hindernis für eine große WPMU-Installation, und auch nicht das größte.

    und: WPMU ist definitiv keine Lösung um „mal schnell“ einen Hostingservice beliebiger Größe aufzuziehen – nur weil ich ähnliches die Tage öfter lese – das ist einfach Unfug. Für ein paar Blogs unter Freunden mag das stimmen, aber nicht für was größeres.

  • Wie schon erwähnt hat Matt mal dazu geposted:

    […]In MU users are divided and can be partitioned easily, for example on WordPress.com we have the users partitioned between 4096 databases, which allows you to scale very cheaply and efficiently to hundreds of thousands and even millions of users and extremely high levels of traffic.[…]

    Und das war stand vor einem halben Jahr…

  • danke soweit für die Infos… kann das jemand etwas näher erläutern, wo der Vorteil darin liegt, die User auf eine Zahl X DBs zu verteilen?

  • hmm zur Verdeutlichung: Mysql legt für jede Datenbank ein Verzeichnis an und darin für jede Tabelle (ich glaube) 2 oder 3 Dateien – habs grad nicht genau im Kopf. In diesen Dateien liegen dann die Tabellenstrukturen und Daten. Bei 1000 Tabellen pro Datenbank sind das also gleich mal 2000 oder 3000 Dateien in einem Verzeichnis. Die Performance geht dann bei den meisten Dateisystemen ziemlich heftig in den Keller wenn die Files in einem Verzeichnis zu viele werden (wann genau kommt auf das Filesystem und die verwendete Hardware an).

    Daher geht man in solchen Situationen dazu über auf mehrere Datenbanken (und damit Verzeichnisse) zu verteilen. Später natürlich ohnehin auf mehrere Server, wobei die Struktur von WPMU hier sicherlich nicht ideal ist – da gäbe es vermutlich wege das besser zu handeln. Ich denke im Falle von WP.com war das nicht nur eine effektivitätsfrage bzgl. der technischen Seite sondern auch die Frage wie man das Venture Capital am schnellsten in brauchbare Zahlen verwandelt (User, Blogs, etc.)

    meine 2 🙂

  • Es stimmt schon, das WordPress MU eine sehr primitive Art hat mit Datenbanken umzugehen. Aber warum darüber meckern, es gibt einige andere sehr gute, auf Multiuserbetrieb ausgelegte Blogsysteme .
    Z.B. pLog was ein ganz hervoragendes Object Model mitbringt aber einen Programmierer nicht Bastler erfordert um es sinnvoll zu erweitern oder b2evolution, was u.a. von blogpod.de oder blog.de benutzt wird, wenn auch in einer sehr stark performanceverbesserten Version.