Sonstiges

Daimler sucht Follower

na ja, sie suchen überhaupt nach der Klärung der Frage, ob man twittern soll und wenn ja, ob zB Externe ein Interesse an dedizierten, twittertenden Daimler-Personen hätten. Basic-Antwort: Alles was dazu beiträgt, dass Mitarbeiter nach innen und nach außen kommunizieren können, gehört ins Haus. Wer nicht miteinander spricht und zuhört, geht vor die Hunde, früher oder später. Ausnahmen wie zahlenjonglierende Controller bestätigen die Regel:)

Wundere mich sowieso, dass die Firmen ewig einen herunterrechnen, was Kommunikationssysteme eigentlich kosten. Die Kosten sind immer und überall vernachlässigbar, wenn es darum geht, dass sich Mitarbeiter in Verbindung setzen können. Je größer die physischen Laufwege sind und je größer eine Firma, umso mehr sollte man sich das gesamte state-of-the-art Waffenarsenal ins Haus holen. Das Problem ist eher andersherum zu sehen und zu suchen: Bei der Einführung von Kommunikationssystemen brechen sich die verantwortlichen Fachabteilungen dermaßen den Ast bei den Planungen ab, um die Sauce ja so kompliziert zu machen, damit die Mitarbeiter dann keinen Bock mehr haben, es zu nutzen. Schulterzuck.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • Volle Zustimmung: Mitarbeiter sollten möglichst unkompliziert und direkt miteinander sprechen und kommunizieren können. Deshalb plädiere ich ja auch schon seit Jahren für die Einführung von IM in Unternehmen. Zudem sollte jeder Mitarbeiter, für den es sinnvoll und zielführend ist, via Skype – alternative Netmeeting oder sonst. Videoconferencing Systemen direkt vom Arbeitsplatz aus kommunizieren können.

    Sicherlich wird es zu Beginn Leute geben, die überwiegend privat „quatschen“, dies wird sich jedoch relativ schnell einstellen. Sobald es alltäglich geworden ist, wird es ein echtes Arbeitsmittel mit dem enstprechenden Mehrwert.

  • „Die Kosten sind immer und überall vernachlässigbar, wenn es darum geht, dass sich Mitarbeiter in Verbindung setzen können.“

    Stimmt nicht bis völliger Quatsch. Zuviel Kommunikation kann nicht nur unnötige Kosten verursachen, sondern für den Arbeitnehmer auch einen enormen Druck und viel Stress bedeuten. Gerade in grossen und internationalen Unternehmen kann es oft einfacher sein mal schnell zum „klassischen“ Telefon zu greifen, anstatt E-Mails (gerade mit vielen Leuten in CC) oder den internen IM zu nutzen. (Confcalls mit zehn oder mehr Teilnehmern mal ausgeschlossen 😉 )

  • @Valentin: Seh ich auch so.
    Es gab da mal mehrere Studien zu dem Thema. Kommunikation ist wichtig, kann aber Stress und Druck verursachen: 90 % der E-Mails werden nur kurz angeschaut und geraten in Vergessenheit. Das Stresspotential von Mails liegt bei mehr als 80 %. Allein ein kurzes Signal das eine Mail eingegangen ist, löst bei vielen Stress/Druck aus. Sie müssen ihre Arbeit unterbrechen und schauen nach den neuen Mails. Gleiches ist mit dem Telefon. Muss jemand aufgrund eines Anrufs seine Arbeit unterbrechen, so dauert es im Schnitt 10-20 Minuten sich wieder in seine unterbrochende Arbeit reinzudenken.

  • Stimme Robert Basic zu, dass es möglichst viele und einfache Wege geben sollte zu kommunizieren, in einem Unternehmen.

    Gleichzeitig sollte es einen einfachen Weg geben jede Kommunikation zu unterbinden für denjenigen, der einfach mal eine Stunde ungestört arbeiten will.

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