Sonstiges

WordPress 2.7 ist da

und damit zeichnet sich endlich ab, dass womöglich die Updates von WordPress wesentlich vereinfacht werden. Zumindest hat Automattic (Entwicklerfirma hinter WordPress) einen wichtigen Baustein eingebaut: WordPress wird ab dieser Version Updates einfacher zu gestalten versuchen. Dazu gehört nicht nur wie bisher die Meldung, die anzeigt, ob eine neue Version vorliegt. In der Adminoberfläche erfolgt das Herunterladen des neues Packages (wie bei den Plugins seit Version 2.5), der Check auf inkompatible Plugins und der dann manuell angestoßene Updateprozess selbst. Kritischer Punkt sind und bleiben die Plugins, denn das System kann unmöglich zu 100% sagen, ob ein Plugin tatsächlich mit der neuen WP-Version kompatibel sein wird. Doch wer die Bemühungen in der letzten Zeit beobachtet, kann sehen, dass bereits im Vorfeld zahlreiche, populäre Plugins von Auttomatic eine Kompatibilität bescheinigt wird. Wie weit das eines Tages soweit geht, dass ein System sehr zuverlässig von sich aus beim Update damit umgeht, ist schwer zu sagen. Entscheidend wird es dabei sein, ob WordPress-Plugins einem gewissen Kompatibilitätsstandard unterliegen und Automattic nicht erneut Funktionen verändert, die bestimmte Plugins aushebeln. So oder so können all diese Maßnahmen WordPress zu einer weiteren Popularität verhelfen.

Zu den Features von 2.7 „Coltrane“ ein Video (wie ich finde, sind einige Funktionen sehr lecker, insb. das erweiterte Kommentarsystem):

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

23 Kommentare

  • Also die News ist jetzt aber schon wirklich alt .. Kommst vor lauter xBox zocken wohl nicht mehr dazu Dich um wirklich aktuelle Dinge zu kümmern 🙂 ..

  • Ich finde, man kann sich über das neue WP gar nicht oft genug und lange genug freuen…ich nutze 2.7 schon eine Weile in der Beta bzw. RC-Version und finde die Änderungen sehr gelungen. Möchte nicht mehr drauf verzichten. Die Kompatibilitätsprobleme sind wohl bei Opeb Source nicht zu vermeiden. Kann ja niemand daran gehindert werden, sich Plugins zu basteln und die „Macher von WP“ (die ja nicht nur die Automatic Leute sind, sondern alle, die im Rahmen von Open Source dran arbeiten) können wohl kaum auf alles Rücksicht nehmen. Es ist ja noch nicht mal zu erwarten, dass jemand alle Plugins kennt und weiß, auf welche Funktionen da gerade zurückgegriffen wird. Und manchmal sind Änderungen auch einfach nötig.

    Ich habe absolute Hochachtung vor allen, die sich an der Entwicklung von Open Source Projekten beteiligen…und ich finde es unglaublich, wie man so ein Projekt mangagen kann! Wenn ich alleine an die Projekte im Job denke – da läuft so manches nicht so rund und termingerecht. Ja, ich weiß, dass sich 2.7 extrem verzögert hat…aber im Vergleich zu Kommerziellen Developern ist das immer noch schnell…ich denke nur gerade an die vielleicht 1,5 Jahre Verzögerung bei Warhammer…andere Liga, OK, aber trotzdem sollte man doch zumindest Zeitpläne aufstellen können.

  • Einzig die automatische Updatefunktion empfinde ich als Unverschämtheit. Ich selbst bin erfahren genug, um meine FTP oder gar Shell-Zugangsdaten nicht ohne SSL durch’s Netz zu jagen. Aber da fehlt jeglicher Hinweis darüber… ich möchte nicht wissen, wieviele Zugangsdaten seit gestern unverschlüsselt durch die Weltgeschichte wandern.

    Das hätte man auch anders lösen oder zumindest einen entsprechenden Aufklärungstext für die Nutzer anzeigen können.

  • @André: Wenn Du Dich so per FTP einloggst wandern Deine Zugangsdaten auch durchs Netz und zwar auf keinem anderen Weg als wenn Du Deine Zugangsdaten im WP-Admin eingibst…

    Was anderes: Irgendwie steht bei mir nach dem Update oben noch immer die Zeile „WordPress 2.7 ist verfügbar! Jetzt aktualisieren..“ nur bei mir?!

  • Demy – das steht bei mir auch die ganze Zeit. Hab das auch schon im WP Forum nachgelesen, ist wohl ein Bug.
    Hab die Anzeige einfach unter Wergzeuge -> Autoupdate ausgeblendet.

  • Naja, ich hätte zwar auch dies schon gestern erwartet, aber wer weiß, er hat ja die XBox nur als Testkonsole, soll er doch spielen so weit er dies kann.

    Aber wie man sieht, die Aufmerksamkeit hat er trotzdem… 221 mal gelesen 🙂

  • So hab ich den Fehler behoben:
    In der Datenbank Tabelle deinprefix_wp_options den Eintrag update_core gelöscht (war 2x vorhanden -> 2x gelöscht). Einmal Reload im Dashboard und alles läuft wieder 🙂

    Übrigens: der Fehler ist bei einer anderen WordPress-Installation von mir nicht aufgetreten – merkwürdig…

  • Die Updatefunktion für die Plugins finde ich auch recht nervig. Sollte sich ja auch direkt per PHP auf Filesystemebene updaten lassen, also ohne FTP-Umweg. Es wäre auch hilfreich, wenn man einen Direktlink zur Updatefile sehen könnte, so muss man immer erst über die Pluginwebseite zur WordPressseite und dort dann auf Download gehen.

  • @Demy: Mach ich aber nicht. Ich verbinde nur verschlüsselt zu meinem Server. FTP ist noch fast harmlos, aber ich sehe so manchen Hobby-Admin schon seine Shellzugangsdaten ins Netz strahlen, natürlich als „root“… so ist man es ja von Windows gewohnt.

  • Der ganze Hickhack mit der Updatebenachrichtigung kommt daher, dass WordPress jetzt die locale von WordPress checkt. Aktualisiert man also mit der Version von WordPress Deutschland, steht de_DE in der config aber nicht in der version.php und WordPress bietet deswegen ein Update auf 2.7-de_DE an. Nur bekommt man mit diesem Update dummerweise die Sprachdatei von de.wordpress.org, die einen a) Siezt und b) „Sticky“ mit „Schwimmer“ übersetzt und c) viele Begriffe anders nennt. Viel Spaß all den Buchautoren rund um WordPress, wenn sie Menupunkte beschreiben wollen. Zumal es von WordPress Deutschland auch eine Sie-Version gibt. Die dürfte wohl auch bald erscheinen. Sollen die von wordpress.org doch WordPress Deutschland die deutsche Version machen lassen. die haben wenigstens ne große Community, die auch mal Einfluss auf die Entwicklung nehmen kann.

  • Igitt! „Schwimmer“ statt „Sticky“ wäre für mich ein Grund, de.wordpress.org die Lizenz zu entziehen. Aber Spaß beiseite: Zwei verschiedene deutsche WordPress-Versionen braucht kein Mensch, die stiften bloß Verwirrung.

  • Langsam wird WordPress wieder brauchbarer. Waren früher bei jedem Update für mehrere Blogs gleich Stunden verloren (der Besucher bemerkt davon ja meist nichts, außer vielleicht längere Ladezeiten), könnte es nun in die richtige Richtung gehen.
    1. Automatische Updates klappen richtig gut.
    2. Man kann bei wichtigen und komplexen Seiten die angezeigten Boxen einfach einstellen (das wäre bei allen Boxen wünschenswert, aber immerhin).
    3. Auch habe ich bzgl. des Admins (wunderschön übrigens) das Gefühl, dass es wieder schneller geworden ist.

  • WordPress & Drupal & Performance…

    Das hier soll aufkeinen fall ein Vergleich werden zwischen den beiden CMS / Blog Systemen. Nur da ich in letzer Zeit viel mit Drupal arbeite vermiss ich teilweise ein bisschen die Performance von WordPress ( das deutlich weniger Code beherber…

  • 2.7 ist ja richtig schön ajaxy, auch recht flott. Zum Glück konnte ich auch PlugIns mit upgraden…

    Bin schon gespannt auch das Autoupdate. Ob das mal funktioniert…

    Es gibt zwei deutsche WordPress-Versionen? Hm, als doofer User wird man natürlich auf de.wordpress.org geleitet… wo liegt denn diese mysteriöse andere?

  • Ich hab mein Blog auch schon auf 2.7 umgestellt und bin bis jetzt begeistert. Ich hab die Autoupdate-Funktion noch nicht ausprobiert, ist mir noch zu risk. Werde ich erstmal testen. Aber das Admin-Panel ist wirklich nice. Ich habe auch das Gefühl, dass WP schneller geworden ist. Mal schauen wann 2.7.1 rauskommt. Einige Bugs sind schon bekannt.

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