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Interview mit "TSG" auf Twitter

Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD Hessen, Anwärter auf den Posten des Ministerpräsidenten) hat nicht nur wie bisher als einer der wenigen Spitzenpolitiker (auf Landesebene) Twitter als Medium genutzt, sondern darüber hinaus nun auch sein sein erstes Twitter-Interview geführt, was wohl überhaupt eine Deutschland-Premiere in dieser Form sein dürfte oder zumindest für einen Politiker im Wahlkampf eine absolute Premiere darstellen müsste. Witziges Randdetail: Da TSG unterwegs ist und zum Zeitpunkt des Interviewbeginns in einem McDonalds weilte, hatte er die erste Antwort und Frage während seiner Bestellung handhaben müssen;))

Warum das Interview per Twitter?
1. Erstens fiel es mir auf, dass TSG Twitter als einer von ganz wenigen Politikern überhaupt nutzt. Zweitens nutzt er das Tool, um Feedback zu bekommen. Drittens, er nutzt das Feedback, um darauf auch unmittelbar einzugehen. Sprich, er ist dialogbereit und nicht nur sendend unterwegs.
2. Von einer anderen Warte aus stellt so ein Interview in meinen Augen eine Demo für Dritte dar, sich darüber Gedanken zu machen, ob das nicht eventuell nachahmenswert sein könnte. Immerhin zwingt Twitter zur Kürze und verringert den Abstand zwischen einer Privatperson und einem Politiker auf virtueller Ebene ungemein. Da im Gegensatz zu einem Chat das Gespräch öffentlich nachvollziehbar ist und jedem offenen steht (was bei IRC nicht der Fall sein muss, je nach Einstellung des Admins), bietet es einen weiteren Vorteil. Selbsverständlich geht es darum, Twitter als ein sehr direktes Dialoginstrument zu testen, das im Gegensatz zu Blogs bei Weitem nicht so schwerfällig daherkommt.
3. Zudem, niemand kann in diesem Moment den Gesprächspartnern im Gegensatz zu einem Chatverlauf hineinfunken, da es bei Twitter kein Threading gibt, das die Bemerkungen Dritter öffentlich anzeigen würde. Was sich nur dann ändert, wenn man ein gemeinsames Hashtag nutzt und der Mitleser über die Suchfunktion die Zwischenbemerkungen einsehen kann (siehe Verlauf hier). Für den Mitleser, der sich ausschließlich auf beide Gesprächspartner konzentrieren möchte, bietet sich idealerweise Twialogue an. Wenn man wie in dem Praxisbeispiel „tsghessen“ und „robgreen“ eingestellt hatte, wurden die anderen User-Bemerkungen ausgeblendet, egal welches Hashtag man nutzt, da das Tool nicht darauf aufbaut.

Zur Interviewvorbereitung und dem Einstieg
Da ich vorgewarnt war, dass TSG unterwegs ist und ein Handy zum Antworten benutzenwird (im Verlauf des Interviews ist er auf einen Schleppi gewechselt), musste ich erstmal schauen, wie schnell die ersten Antworten reinkommen. Nachdem klar war, dass wir nicht genügend Zeit für 10 Fragen haben würden, da 15 Minuten vorgegeben waren, hatte ich mein Fragen-Set umgestellt. Ich hatte vorab rund 40 Fragen in vier Gruppen unterteilt. Die ersten beiden Fragen waren jeweils gleich, um den Einstieg abzuwarten und einzuschätzen, wie schnell TSG reagieren kann. Zwei Gruppen von Frage-Sets waren so aufgebaut, dass sie aufeinander aufbauen und eine Art Geschichte erzählen könnten. Ein weiteres Set entsprach komplexeren Fragen, mehr in die politische Richtung gehend und sah vor, dass ich auf seine Antworten mit weiteren, passenden Fragen spontan reagieren kann. Und ein Set bestand aus relativ einfachen Fragen, die abwechselnd auf die Nutzung von Twitter und auf seine Politperson eingehen. Für das Letztere Set hatte ich mich entschieden, nachdem die ersten beiden Antworten ungefähr 4 Minuten in Anspruch nahmen. Und nachdem wir bei der siebten Frage schon nach 13:00 Uhr hatten, hatte ich die zwei letzten Fragen gekickt und das Interview mit einem Dialogsignal an TSG ausklingen lassen.

Das Interview
[Beginn meinerseits: 12:44 Uhr]

@TSG Fertig zum twitterinterinterview mit @robgreen. Sind im auto.

@robgreen @tsghessen Hallo, freut mich, dass Sie sich die Zeit genommen haben für ein Interview auf Twitter.
@robgreen @tsghessen eine kleine Bitte vorab: Auf Fragen weder mit einem Ja noch einem Nein auch nicht einem Vielleicht antworten;)

@tsghessen legen wir los? Sind im drivethrough mcdonalds

@robgreen @tsghessen bereit?
@robgreen @tsghessen and you use the force luke, hashtag =#tsg

@robgreen @tsghessen 1. Viele kennen Twitter nicht, wie würden Sie Twitter einem Mitmenschen erklären?
@robgreen @tsghessen gehen wir zur zweiten Frage, wenn die erste zu schwer ist

@tsghessen Die komprimierteste kommunikationsform aller zeiten.

@robgreen @tsghessen, cool next question

@robgreen @tsghessen 2. Wer ist Schäfer-Gümbel in 140 Zeichen, als Mensch und Politiker?

@TSG @RobGreen Mix aus bayrischer lebensfreude und preussischen tugenden.

@robgreen @tsghessen 3. Wie kam es, dass Sie Twitter nutzen? Von PR-Beratern gewzungen worden oder rief Obama an?

@tsghessen Keine agentur. Mein obama heisst @oliverbarracuda der gehoert zur familie.

@robgreen @tsghessen use the force luke, hashtag = #tsg 😉

@robgreen @tsghessen 4. Wäre TSG der beste MP von Hessen, den wir je hatten oder nur Mittelmaß?

@TSG @RobGreen Auf jeden fall besser als der geschaeftsfuehrende. Georg august zinn war der ueberragende mp in hessen. Empfehlung: Googlen

@robgreen @tsghessen 5. Was stört sie an Politikern an meisten? Machtgeilheit? Volksferne? Was ist es?

@TSG @RobGreen inhaltsleeres geschwaetz und fehlende ziele.

@robgreen @tsghessen 6. Werden Sie auch nach der Wahl weiter twittern oder wars das mit der volksnahen Sendung?

@TSG @RobGreen auch als MP in hessen moechte weiter twittern. ich muss halt nur sehen, in welchem umfang das geht.

@robgreen @tsghessen 7. Warum soll man sie wählen? Knapp und knackig, in 140 Zeichen:) Und bitte kein Koch-Vergleich jetzt

@TSG @RobGreen weil es um die chancen und talente von „ottilie“ geht. http://tinyurl.com/a4a6a8

@robgreen @tsghessen was ist Ottilie?

@TSG @RobGreen Es ist das maedchen, dass ich jeden abend in meinen reden erwaehne. Ich erklaere an ihrem beispiel unsere bildungspolitik.

@robgreen @tsghessen abschließende Frage: Welche Fragen haben Sie an uns Twitter-Nutzer, nicht nur die in Hessen? Was interessiert Sie?
@robgreen @tsghessen (kleiner Dialoghinweis für after the interview;)

@TSG @RobGreen wenn wir twitterinterviews jetzt haeufiger machen, wie koennen wir sie verbessern?

@robgreen @tsghessen und für mich als Wähler stört in den Tweets der häufige Koch-Bezug… you not him… 😉
@robgreen @tsghessen danke sehr für das Interview und wünschte mir, dass sie uns auf Twitter weiterhin erhalten bleiben. Auch so ein Test…

@TSG @RobGreen Ich bleib twitter erhalten. Das kann ich zusagen. Was ist ihr neues projekt, wenn Sie das blog verkauft haben?

@robgreen @tsghessen, die Fragen der anderen an Sie zwischendurch würde ich mir wünschen, dass sie beantwortet werden könnten, wäre KLASSE!!!
@robgreen @tsghessen später natürlich:) Wünsche ein angenehes Wochenende!
@robgreen @tsghessen es wird einen PrivatBlogger geben und einen Fachblogger (so wie bei Poliitkern…den Privatmensch und den Publich Mensch:)

@TSG @RobGreen Danke fuer das interview. Danke fuers mitlesen. Werde mir jetzt die reaktionen ansehen. Schoenes wochenede

@robgreen @tsghessen wünsche ich Ihnen auch und ich bin stolz auf mich, Sie nicht geduzt zu haben. Gewinne die Wahl = Wunsch, kein Befehl;)

@TSG @RobGreen danke. auf bald.

[Ende: 13:19 Uhr]

Eindrücke
Netzfeuilleton
Basicblogger
Zweipunktnull
Stefan Waidele
Spitblog
eMaster

Ich denke, der Test hat aufgezeigt, dass durchaus was machbar ist. Bürger können auf recht unkomplizierte Art Politiker ansprechen, die ntaürlich umgekehrt auch (und sich zugleich Feedback einholen, indem sie ganz simpel tweets scannen), ohne jetzt gleich an ein Interview zu denken. Offensichtlich haben einige bei dem Test „was inhaltliches“ á la Washington Post erwartet. Das wäre bisserl viel, um in Twitter eine Art Haiku-Plattform zu sehen, das war beim Erstversuch sekundär, ob inhaltlich ein Tiefgang rauskommt. Primär stand die Tatsache im Fokus, dass man es per Twitter versuchen sollte und auch kann, um das nach draußen zu senden. Bei dem weiteren Vorantasten sollte man zunächst imho mehr auf die technischen Aspekte achten, die die unmittelbaren Gesprächspartner betreffen und auch die Mitleser im weiteren Umfeld. Während dem Gespräch und nach dem Gespräch. Das scheint mir noch sehr wackelig zu sein, da viele weder mit Hashtags noch mit parallelen Fenstern etwas anzufangen wissen, um ein Zweiergespräch in Twitter verfolgen zu können. Twialogue könnte dazu nützlich sein, allerdings hat das Tool nicht alle Tweets eingescannt, wie es aussieht. Unter dem Strich aber: Für den Bürger halte ich das für eine extrem gute Chance, sich die Politiker öffentlich ins Wohnzimmer zu halten. Und Politiker sollten darüber verstärkt nachdenken, dass Microblogging womöglich wesentlich leichter als ein Blog zu nutzen ist. A little revolution…

Sachar in seinen Worten:
Bei allem Respekt, aber wenn TSG Robert, die auch an guten Tagen keine 100.000 Leser hat, ein Interview gibt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass TSG neue Medien anscheinend wirklich halbwegs ernst nimmt. Dann von ihm zu verlangen, dass er acht Tage vor der Wahl seine Wahlkampftour unterbricht, finde ich undank- und auch nicht nachvollziehbar. Neue Medien und ihre Protagonisten sind nicht der Nabel der Welt – auch wenn wir das gerne hätten.
Manche meinen, TSG habe mir ein Interview gehalten, weil er gewusst hätte, dass ich das verbloggen würde, nur, dass war dem absolut nicht klar, konnte er eh nicht wissen. Bürger können Politiker im Netz ranholen, egal wer, wenn man sich auf gleicher Kommunikationsebene bewegt, in dem Fall von Twitter zu Twitter.

Update (23:00, 10.01.): Markus Beckedahl hat sich via Radiointerview bei Radio Fritz (Trackback) von einer Boulevaridisierung gesprochen, auf die Frage hin, was er denn von dem Interview mit TSG auf Twitter halte. Nun muss man natürlich verstehen, dass er ein höheres Grünen-Tierchen ist und Parteikollegen anderer Lager wohl kaum loben würde. Nehme ich mal an, dass ein Teil auf Parteistutenbissigkeit beruht:) Mit Boulevardisierung meint er, dass Twitter nicht ausreicht, Inhalte von Politköpfen und Politprogrammen zu vermitteln. Nicht in 140 Zeichen. Inhalte vermitteln… sein Anliegen selbst ist prinzipiell gut. Markus ist da aber bisserl zu weit vorangesprescht. Denn zuerst einmal müssen Kanäle im Netz etabliert werden, die anerkannt sind. Da stehen wir am Anfang im Netz. Um mit Politikern jeder Stufe Kontakt aufnehmen zu können. Um die Bürgernähe virtuell zu festigen. Um das Misstrauen, die Entfernung und Verdrossenheit zu überbücken. Das geht nur mit Anfassen. Ob man nun Bürgernähe mit Verlogenheit abtun will, liegt nicht an mir. Das etablieren der Kanäle sollte das primäre Ziel sein. Bürgernähe erreicht man durch reden, miteinander. Anschließend dürfen mich dann auch die beckedahlschen Grünen mit ihren Ideen inhaltlich zu beglücken versuchen:))

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

147 Kommentare

  • Ich weissnicht, ich weiss nicht – so richtig viel kommt da nicht rüber. Die wirklich brennenden Fragen kann man wahrscheinlich mit 140 Zeichen nicht beantworten. Ausserdem ist twitter noch zu „geekig“ und deshalb trifft es auch nicht alle belange. @tsg ist jedenfalls sympathisch, das kam rüber, McDonalds ist auf jeden Fall volksnah. Wenn da nicht die rot-rote Gefahr in der Luft liegen würde…

  • @Martin, hatte im Blog-Artikel zuvor die Leser darauf hingewiesen, dass sie per suche und abfrage des Hashtags das Interview mitverfolgen können.

    Inhaltlich kam da imho schon gar nicht mal sooo wenig rüber… für Nachhaken war einfach keine Zeit. Das ist aber ein wichtiger Faktor, um Inhalt nach oben zu pushen.

  • @3: Das Bedeutet im Klartext:

    „Hallo Robert, Hallo Herr Schäfer-Gümbel. Bitte nutzt Twitter so, dass wir das Interview über die Twitter-Suche mitlesen können und schreibt in jeden Tweet das Hashtag #tsg. Grinsegesicht, nicht böse gemeint.“

    oder so ähnlich.

  • für die idee beide daumen hoch

    aber sonst, naja – der großteil wird über so etwas nicht in twitter lesen sondern wie hier in einer auswertung. da kann man gleich ein klassisches interview führen.

    interessanter wäre evtl. eine art öffentliche fragerunde: 140 zeichen => kurze fragen – prägnante antworten – so hätten alle was davon

    was auch schwer ist ohne http://twialogue.net ist der Unterhaltung kaum zu folgen

  • @Ahmet, dann würde man aber die Fragen per Suche nicht mehr sehen.. hm…. aber

    @Robert, ja, organistarisch wohl etwas schwerer, wenn aber kein zentraler Moderator bzw Interviewer vereinbart ist, dann warum nicht…

  • @Robert #7
    Ich habe es ohme twialogue gemacht, leicht gings einfacher: öffne einfach einmal twitter.com/robgreen, einmal twitter.com/tsghessen
    Und dann habe ich auch sofort ein Artikel geschrieben: http://tinyurl.com/twittersgrb, also gleich als ne Frage kam, habe ichs kopiert und eingefügt 🙂
    Dass ging schnell, und ich glaube ich war der erste der einen Artikel gepostet hat (ich glaube)

  • Ein interessantes Projekt. Auch gut zu lesen.

    Allerdings bin ich mit dier Tiefe nicht unbedingt zufrieden. Ich fürchte, twitter ist das falsche Medium, um echte politische Diskussionen zu führen. Da sind 140 Zeichen vielleicht doch ein wenig zu kurz.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass Politiker twitter als Kommunikationsinstrument nutzen sollten. So lernen wir sie von einer anderen Seite kennen (das macht TSG in der Tat ganz gut) und erhalten die Möglichkeit zum Dialog (auch das macht TSG sehr gut).

  • @Ahmet klar kann man beiden twitter seiten aufhaben aber ist das userfreundlich und dau-kompatibel?

    naja aber es war ja auch mehr ein proof of concept

  • ist es nicht ein wenig lächerlich, wenn sich ein Politiker, welcher sich so Volksnah gibt , nicht mal 15 min. richtig Zeit nehmen kann. (Immerhin war der Termin abgemacht, da kann man doch erwarten, dass er sich die 15 min. richtig Zeit nimmt)
    Sorry, ein Politiker welcher zwischen seiner Hamburger-Bestellung Interview-Fragen beantwortet, kann ich nicht ernst nehmen.

    mach bitte das nächste mal einfach ein richtiges Interview über Skype und veröffentliche es hier, ist 100x interessanter….

  • roger, das Argument lasse ich nicht gelten. Hast Du eine Ahnung, wie lang der Tag eines Politikers ist? Erst recht im Wahlkampf. Bei allem Respekt, aber wenn TSG Robert, die auch an guten Tagen keine 100.000 Leser hat, ein Interview gibt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass TSG neue Medien anscheinend wirklich halbwegs ernst nimmt. Dann von ihm zu verlangen, dass er acht Tage vor der Wahl seine Wahlkampftour unterbricht, finde ich undank- und auch nicht nachvollziehbar.

    Neue Medien und ihre Protagonisten sind nicht der Nabel der Welt – auch wenn wir das gerne hätten.

  • Twitter-Interview mit Thorsten Schäfer-Gümbel…

    Robert Basic, bekannt aus Funk und Fernsehen, weil er gerade sein Blog auf Ebay versteigert, hat heute ein Interview mit dem SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel über Twitter geführt. Es ist das erste Mal, dass ein Spitzenpolitiker in Deutsc…

  • @Robert
    da stellt sich mir die frage, ob twitter überhaupt dau kompatibel ist 😉
    wer nicht versteht, dass da zwei twits parallel laufen und sich beide öffnet, dem ist glaub ich nicht mehr zu helfen. natürlich ist das ganze geekig … wenn ich in meinem bekanntenkreis mit twitter anfangen würde bekäme ich große augen und fragezeichen über den köpfen als antwort. allein durch das medium war die aktion auf eine spezielle zielgruppe gemünzt. aber auch die musst du als politiker bedienen. wenn das mit so wenig aufwand möglich ist: umso besser 😀

    ich fand es eine gelungene sache.
    allein, dass tsg sich so spontan dazu bereit erklärt hat zeigt doch, dass er offen ist für neues.
    dass in der kurzen zeit auf diesem medium kein gesamtkonzept mit neuen offenbarungen dargestellt werden konnte, hätte auch jedem vorher klar sein sollen.
    was erwartet ihr? das er einen konfuzius-spruch nach dem nächsten ins twibble hackt?

  • Ich finde nicht, dass Twitter das geeignete Medium ist um Interviews zu führen. Seien wir mal ehrlich: Was habe ich als interessierter Wähler aus dem obrigen Interview erfahren? Das TSG Twitter kennt und es verwendet, weil Obama damit erfolgreich war? Schlussendlich bist du beim Werbeblogger auf ein anderes Medium gewechselt – in Twitter hätte ich das Gespräch mit Sicherheit nicht bis zum Schluss verfolgt.

  • Twitterinterview TSG mit Robert Basic …

    Politische Inhalte oder „the medium is the message“: Auf die Frage nach dem Sinn eines Interviews (zum Nachlesen) auf Twitter im Wahlkampf antworteten die Beteiligten unterschiedlich. Dazu Basic in seinem Blog: „Twitter als ein sehr direktes Dialogi…

  • Frage 3 von Robert hat mir gefallen und die Übersetzung im Post #6 von Stefan. DANKE dafür. Mensch Ihr (alle, die diese Insidersprache sprechen und nicht daran denken, zu übersetzen) seid manchmal derart abgefahren mit Euren Abkürzungen. 😉

  • Aus meiner Sicht war die einzig interessante Frage die von TSG:

    wenn wir twitterinterviews jetzt haeufiger machen, wie koennen wir sie verbessern?

    Interessantes Experiment, welches zeigt, dass man mit Twitter solche Interviews zumindest so nicht führen kann 🙂

  • @robert:
    ja klar ist essen erlaubt, soll er ja auch 😉
    sorry, aber mir kam es rüber wie er das ganze gar nicht richtig ernst nimmt. So nach dem Motto, die 140 Zeichen kann ich auch nebenbei schreiben (eben, mir kam es so vor). Falls es aber so wäre, so würde ich dies Dir gegenüber nicht Fair finden, ich gehe mal davon aus, dass Du für diesen kurzen Spass einiges mehr Zeit für die Vorbereitung investiert hast.

    Hmm, und wenn ich deine Antwort auf meinen ersten Kommentar studiere, so komme ich zu der Schlussfolgerung, dass Du für ein Interview so nebenbei in der Mittagspause gut genug bist. Richtig Zeit nimmt er sich dann doch Lieber für ein Interview mit den „richtigen Medien“
    (Und warum Mitarbeiter? hat der Chef nicht selber geschrieben?)

    @sachar:

    ist ja schön, wenn Sie neue Medien ernst nehmen, wer dies aber nicht tut – ist schlichtweg selber schuld und verpasst eine Möglichkeit Wähler zu erreichen. Klar hätte er Robert auch einfach eine Absage geben können, aber hey , er ist im Wahlkampf – hätte er dies getan , so wäre er auch selber schuld (und für Wahlveranstaltungen hat er sicherlich auch genügend Zeit und erreicht aber weniger Leute, oder taucht er da auch immer nur für 15 Minuten auf?)

    Ich verlange ja gar nicht, dass er gleich seine Wahlkampftour unterbricht – denn genau das ist ja auch Wahlkampf!

    sorry, aber muss man einem Politiker dankbar sein, wenn er sich zu uns herablässt und mit einem Spricht?
    Sie tun dies (Ihr Amt) ja alles Freiwillig…..
    klar erreicht Robert keine 100’000 Leser – aber es ist kostenloser Wahlkampf – ist das etwa nichts? (Ein Politiker spricht auf seiner Wahlkampftour auch nicht immer in einem Stadion mit 20’000 Personen)

    (Anmerkung: ich bin kein politischer Gegner oder so. Ich war echt gespannt auf dieses Interview – als ich es sah – kam die Enttäuschung , so habe ich (in meinem ersten Kommentar) nur versucht meinen (ersten) Eindruck wiederzugeben. ) Take it easy…..

  • Auch interessant der reflex anderer politiker, wie Volker Beck mit seinem Vorwurf: inhaltsleer. Aber darum ging es primär nicht, wie du ja schreibst. eher ein medienexperiment, mit einem kleinen buzz für #tsg. und aufmerksamkeit ist nun mal die währung in der politik. reputation ist es noch nicht.

  • roger, ich sage ja nicht, dass er diese Möglichkeit hätte auslassen sollen. Zumal es ein weiteres Zeichen dafür ist, dass TSG verstanden hat, wie digitale Kommunikation versteht.

    Nur verstehe ich noch immer nicht, was so schlimm daran ist, dass er twitter mobil und von unterwegs nutzt. Wenn ich twitter nutze, dann mache ich das auch nicht exklusiv – und Du wohl auch nicht. Wenn es ein Interview am Telefon oder per Skype gewesen wäre, dann hätte TSG bestimmt auch nicht gegessen. Nur: Wo ist das Drama, wenn er es getan hat, während die Beiden sich per twitter unterhalten haben?

    Ich denke, wir sollten nicht vergessen, dass unsere Politiker auch nur Menschen sind – und manchmal die gleichen Bedürfnisse haben wie wir auch. Auch Angela Merkel sitzt hin und wieder auf dem Pott, liest dabei entweder Spiegel oder die Brigitte und schreit „Besetzt“, wenn jemand an der Tür ruckelt.

  • Also das Denglisch dazwischen („für after the …“) finde ich ja schon etwas albern. Pardon, aber so ein bisschen mehr Selbstbeherrschung … Ansonsten Respekt für die Idee zu der Art und Weise des Interviews.

  • @ cle50000 Manchmal nervt aber der Fokus allein auf Aufmerksamkeit schon sehr. Im Internet funktionieren doch auch tiefergehende Dialog. Wie auch immer, als Experiment fand ichs gut.

  • @ datenkind Sorry, was ist da jetzt wirklich spannend? kurze Dialoge mit Politikern via Twitter nutzen doch viel schon länger. Wie gesagt, als Experiment und Hinweis an wenig webaffine (Politiker) fand ichs ganz gut. Das erreicht jetzt wieder ein paar mehr Leute, die Twitter noch nicht kannten.

  • Nur mal so: Auch Obama twitterte nicht nur selbst, wie denn auch? Es gibt bald viele Jobs für Ghost-Twitterer und schon ist es aus mit dem authentischen bloggen und twittern… #Wahl2.0

  • Nettes Experiment, mit dem TSG weiter auf Punktejagd in bisher für Berufspolitiker kaum erreichbare Sphären geht. Aber vor allem auch Beweis für den Hype um eine Holperplattform. Vor einem Jahr hättet ihr es in Second Life geführt.

  • Ein Grundsatz von mir lautet:

    Was keinen Nachteil hat sollte man ausprobieren, denn es könnte ja einen Vorteil haben.

    Meines Erachtens wurde auf dieser Basis das Interview geführt.

    Den Vorteil (Nutzen) haben

    Robert (Publicity)
    TSG (Publicity)
    und Twitter (Publicity)

    Der Wähler hat keinen Nutzen.

  • „@TSG @RobGreen inhaltsleeres geschwaetz und fehlende ziele.“
    Das sagt ausgerechnet Schäfer-Gümbel?
    Mehr als Lügen und dem Argument „Koch ist doof“ habe ich von ihm noch nicht gehört.
    An dieser Stelle empfehle ich allen, die Sendung „Studio Friedmann“ mit Schäfer-Gümbel zu sehen, dabei kann man sich köstlich amüsieren. 😉 (Die Sendung lässt sich kostenfrei auf der Webseite von N24 als VoD ansehen. Titel der Sendung war, glaube ich, „Wer einmal lügt“).

    Ansonsten fällt noch negativ aus, dass der Herr Schäfer-Gümbel scheinbar mit Groß- und Kleinschreibung nicht viel anfangen kann. *hust*

  • @sachar
    ok, in einigen Punkten gebe ich Dir Recht,
    Es ist sicherlich Cool, aber auch Mutig, dass sich TSG darauf (Twitter) einlässt. Er tut dies aber nicht, weil er den Bürgern den Alltag eines Politikers aufzeigen möchte, sondern ganz klar aus Eigennutz. (Seltsamerweise entdecken Politiker solche Tools immer vor Wahlen, dies ist aber ein anderes Thema.)

    Twitter ist ein „schnelles Medium“ welches man auch unterwegs und nicht exklusiv nutzt. Da hast Du sicherlich Recht.
    Sicherlich ist TSG auch ein gescheiter Mensch welcher sich mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen kann, das finde ich gar nicht mal das grosse Problem.
    Das Problem sehe ich eher, dass es in diesem Moment zwischen Robert und dem Mc Donalds-Angestellten keinen Unterschied gab.

    Sprich: Keinem wurde der nötige Respekt entgegengebracht.

    Ich denke, dies liegt aber sicherlich auch an der ungeeigneten Interviewform (und nicht direkt am Politiker)

    Um Freunden ein paar Fragen zu stellen ist es sicherlich geeignet, aber für ein sachliches und seriöses Interview scheint es definitiv nicht das beste zu sein.
    ____

    Als Robert für ein Interview anfragte, war die Antwort:
    „Hab schon viele Termine, Samstag geht, Zeit kommt noch“

    Da dachte ich mir, cool, der nimmt sich noch richtig Zeit und macht sich extra einen Termin. Das hat grossen Eindruck auf mich gemacht.
    Als ich dann las, dass er im Mc Donalds beim Hamburger bestellen die Fragen beantwortete – war ich doch schon sehr verwirrt.
    ____

    Klar sind Politiker auch „normale“ Menschen und bei Ihnen stinkt es mancherorts genau wie bei uns. Nur irgendwie verdienen Sie einfach einiges mehr Geld als wir normale Arbeiter, schon aus diesem Grund geht mir das gejammer mit den Arbeitszeiten ziemlich auf den Sack (wie schon gesagt, Sie tun es Freiwillig).

  • Interessantes Experiment, aber inhaltlich völlig daneben. Belanglos bis zur Ärgerlichkeit. Insofern sehr typisch für Twitter…

    (Zur Ehrenrettung: Die ersten Telefongespräche und die ersten E-Mails aller Zeiten waren auch nicht gerade prickelnd.)

    „Esse gerade einen Keks, während ich das hier schreibe.“

  • Also ich finde diese ganze Aktion grandiös! Bin mal gespannt, was da noch alles daraus gedreht wird… vor allem, wie diese Technologie weiterentwickelt (gerade hier in Deutschland) und bin mit Robert Basic der Meinung: Zwischen den Zeilen lässt sich ’ne Menge raus lesen!

    Allerdings fand ich diese Bemerkung oben:

    „zwei twits parallel laufen“ (pH #23) irgendwie prägend, insbesondere wenn man sich des Englischen mächtig ist… (denke gerade an „nitwit“ was so viel bedeutet wie: dimwit: a stupid incompetent person — also ein dummer und inkompetenter Mensch)…

    Nur noch eine Frage:

    Lässt sich irgendwie feststellen, wie viele Menschen den Twitterview verfolgt haben? (Kommt das Medium tatsächlich beim Volk an?)

  • „Manche meinen, TSG habe mir ein Interview gehalten, weil er gewusst hätte, dass ich das verbloggen würde, nur, dass war dem absolut nicht klar, konnte er eh nicht wissen. Bürger können Politiker im Netz ranholen, egal wer, wenn man sich auf gleicher Kommunikationsebene bewegt, in dem Fall von Twitter zu Twitter.“
    Robert, glaubst Du das? Wo Du doch sonst auch alles veblogst? Ausserdem ist gerade im Moment der Hype um den Blog gross, wenn ich ein technikaffiner Mensch bin, der noch dazu auf Stimmenfang ist, lass ich mir doch die Gelegenheit nicht entgehen mit einem Blogger zu twittern, über den im Moment alle reden…
    Wer gewählt werden will, muss halt alle versuchen zu erreichen, auch wenn die Mittagspause im Auto dran glauben muss. Frage allerdings: hat er eigentlich einen Fahrer, oder twittert er, während er einen Hamburger isst, während er fährt ….;-)

  • Saukurze Angelegenheit – die Anzahl Zeichen beschränkt die Antworten extrem.
    @Robert – hättest du die Möglichkeit gehabt, TSG real zu interviewen? Die verbale Auseinandersetzung Politiker – Bürger fände ich extrem interessant. Der Standard ist Redakteur – Politiker, was einige deutliche Verwässerungen mit sich bringt.
    So betrachtet haben neue Medien vermutlich eine extreme Reichweite – ich würde behaupten, dass die Kommunikation in diese „volksnahe“ Sphäre in Form von 50 Interviews für regionale Blogprojekte (mit definierter Mindestpopularität und medialer Verwertung im Wahlkampf) an Wert kaum zu überbieten ist. Beweis dafür? Gibt es (noch) nicht. Die Bereitschaft scheint allerdings vorhanden.
    Die Idee ist spitze – die Beschränkung auf „Twitterlänge“ wohl nicht jedermanns Geschmack.

  • Ich glaube das der Streueffekt des Interviews zwar nicht riesig ist, aber dennoch spannend. Aus der Sicht von TSG ist naturlich die Frage ob es ueberzeugend ist.

    Auffallend interessant ist auf jeden Fall die kuenstliche Verkuerzung der Antwort. 140 Zeichen sind extrem knapp, probierts mal selbst. Hoffe das soetwas demnaechst wiederholt wird.

  • Man kennt Ihn ja noch nicht den TSG, aber wer twittert und bei Maces speist, scheint aufgeschlossener, innovativer und moderne, als die anderen (grauen) Damen und Herren zu sein. Ob er allerdings eine Chance hat in Hessen, werden wir sehen…(-;

    Lieben Gruß, Martina

  • #34, #35: Oh pardon, dass es auch Twitterneulinge gibt, die nunmal nicht jedem Trend unreflektiert sofort hinterherrennen. Für mich war das neu und interessant, also lebt damit.

  • Ich bin durch Horst Schlämmer zum bloggen gekommen und durch TSG zu twittern. Also hat die ganze Sache doch was gebracht.

  • @ #48
    „…und bin mit Robert Basic der Meinung: Zwischen den Zeilen lässt sich ‘ne Menge raus lesen!“

    Der war gut. Welche Zeilen? Bei Antworten, die aus einem Satz bestehen… Absolut belangloses Web2irgenwas Gehype hier. Aber da lässt sich auch so einiges raus lesen…

  • @Henning, er hat nun einmal den Vorteil, dass er sich mitten im Wahlkampf befindet, wo sowas natürlich noch spannender ist, wenn man ein INterviewsignal damit setzt. In der Hoffnung, dass das andere aufgreifen.

  • @Robert
    Ich kann dir viele grüne Twitterer nennen, die länger twittern als TSG und auch mitten im Wahlkampf sind…
    Die hätten so ein Interview sicher auch angenommen. Frag doch z.B. mal Kordula Schulz-Asche (@K_SA), die weibliche Grünen-Spitzenkandidatin in Hessen. Die macht sicher auch gerne ein Interview.

  • Frag du doch henning, würde uns alle auch freuen… Ein duell via Twitter?
    Mister Basic ist doch nicht in der Politik spezialisiert. War halt was zwischendurch, aber mit Twitter.

  • @Robert
    Wenn ich Grüne interviewe, ist das vielleicht etwas einseitig sieben Tage vor der Wahl. 🙂
    Mich nervt halt, dass bei sowas meist nur auf die großen Parteien geguckt wird.

    @Bloggerin
    Hm? Was siehst du?

    Ich frag sie mal. Aber das Interview sollte jemand von euch machen.

  • @Henning, seit wann sind große Parteien -wozu natürlich auch Deine gehört- so schüchtern? Es wird Dir niemand den Kopf abreißen, wenn Du ein Interview anleierst. Man muss ja lediglich Bereitschaft signalisieren, dass man nicht immer nur den Presseköpfen zur Verfügung steht. Gerade bei Spitzenkandidaten einer Wahl wird der Netzbürger denken, dass er „eh nicht drankommt“, weil er so „unbedeutend“ ist. Unsinn…

  • Für Interviews stehe ich gerne zur Verfügung – vorausgesetzt ich habe in Nordhessen Empfang. Ab Mittwoch bin ich wieder im Rhein-Main-Gebiet mit besserer Netzabdeckung. Liebe Grüße, Kordula

  • hier ist nicht Twitter;) Macht nen Tweet, ganz easy,das lies man auch dort, wo es hingehört. Ist eigentlich eh einfach, die Bereitschaft in Twitter-Userview anzuzeigen, dass man gerne anfragen kann (Hintergrundpic oder direkt im Profil), was das Prinzipielle angeht und auch pull statt push ist (logo, weniger mit der Tür ins Haus…)

  • Als ich das erste Mal durch Zufall auf das Interview gestossen bin, hatte ich bei dem Namen robgreen nicht an Robert Basics gedacht. In Hessen gibt es bei einem bekannten Radiosender (Zielgruppe Jugendliche), bei dem ein Moderator ebenfalls unter dem Namen Rob Green auftritt. Daher dachte ich erst, dass es sich um ein Interview des Moderators mit TSG handelt. Lag einfach näher.

  • @Robert:
    Gibts nach Deinem Blogverkauf nicht die angekündigte Schäfer-Gümbelsche Zwangsanleihe für Dich zu zahlen oder wohnst Du (entgegen meinem Eindruck, Du lieferst ja vglw. viel zur hess. Landtagswahl) gar nicht in Hessen?

  • der Tweet, bzw,. diese Frage hättest Du wirklich zum Zeitpunkt des Interviews stellen sollen, wäre witzig geworden, die weiterzureichen:)) Schad.

    Ja, bin halbechter Hesse! Wohne hier.

  • @ Kordula alias KSA (79)
    Hallo Frau Schulz-Asche, die Möglichkeit, über Twitter auch nur ansatzweise irgendwelche politischen Standpunkte erklären zu können, ist auf Grund der begrenzten Zeichenzahl doch eher dürftig. Warum bieten Sie sich also hier so auffällig für Interviews via Twitter an? Mir drängt sich der Eindruck auf, dass dies lediglich eine Art Populismus für Blogger ist, um sich so kurz vor der Wahl noch den einen oder anderen Bekanntheitspunkt zu schaffen. Die derzeitige Präsenz dieses Blogs hier in den Medien (wegen des Verkaufs) dürfte dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Oder sehe ich da etwas falsch?

  • Sorry, aber die Fragen und Antworten waren ihmo flach. Bleibt einzig die Tatsache, dass der Dialog per Twitter erfolgte. Hätte mit mehr Inhalt erwartet …

  • was wäre denn Deiner Meinung nach so „inhaltlich“ dolle gewesen? Bedenke, du hättest exakt 15 Minuten Zeit gehabt (bei uns wurden es am Ende 25 Minuten, ohne Dialog). Sag an und lass die anderen daraus lernen, ist nicht besserwisserisch gemeint, sondern ehrlich wissenstechnisch.

  • @Argus (89)
    Das siehst du falsch. Ich hab doch hier damit angefangen, dass Robert auch mal KSA interviewen könnte, die schon länger twittert als TSG. Und als Robert dann meinte, dass es wichtig wäre, dass Spitzenpolitiker die Bereitschaft zu solchen Interviews äußern, hab ich ihr den Tipp gegeben, hier doch mal zu kommentieren. (Übrigens, TSG musste sich auch nicht erst anbieten, sondern wurde von dir gefragt, Robert.)

    Ich les Basic Thinking übrigens seit zwei Jahren oder so. Definitiv nicht erst seit dieser Verkaufsgeschichte.

  • @Argus, sorry, aber das ist einfach nur ne Behauptung, die Du schlichtweg nicht verifizeren kannst. Ich sage es geht, Du sagst, es geht nicht, dass man via Twitter pol. Standpunkte nicht erklären kann. Seit wann reden Menschen im Dialog mit mehr als 140 Zeichen? Sprachwissenschaftlich gesehen weisen Dialoge weniger Zeichen auf, nachdem ich herumgefragt hatte,ob den Twitter wirklich so unsere Sprache verkürzt. Viele Tweets machen einen Satz… brbrbrbr.. diese typisch deustche Skepsis ist mühsam…

    @Henning, das ist, was ich angedeutet hatte mit Pull/Push:) Würde mich davon null irritieren lassen. Da draußen sind genug, die das wohl spannend fänden. es gibt nichts, um sich zu rechtfertigen. Machen, Skeptiker wirds eh immer geben. Wenns funzt, werden Skeptiker zu den begeistersten Nutzern, Menschen:)) Und danke für die Mühe mit „KSA“, ich bin trotz all meiner eigenen Skepsis gegenüber Politikern überrascht, dass sie sich dennoch bewegen können und wollen (in kleinen Schritten, das machts aber auch aus).

  • @ Robert Basic (93)
    Vielleicht können wir uns erst einmal darauf einigen, diese „typisch deutsch“-Geschichte wegzulassen. Das ist so ein Totschlagargument, das meiner Meinung nach jede sinnvolle Diskussion kaputtmacht.
    In der Tat: die Meinung, ob man mit Twitter politische Diskussionen führen kann, ist vielleicht wirklich Ansichtssache. Meine Ansicht ist: nein. Deine eben ja. Dennoch empfinde ich die Verkürzung des kommunikativen Daseins auf 10-Sekunden-Wahrnehmungen (im Fernsehen) oder auf 140 Zeichen (in Twitter) gerade in politischen (Wahl-)Fragen als reine Schlagwort-Kommunikation. Überschriften statt Inhalte. Oder kannst Du mir aus Deinem TSG-Interview irgendeine Antwort von TSG nennen, die inhaltlich mehr als reine Schlagworte darstellt?

    @ Henning (92)
    Das weiß ich, ich hab hier alles gelesen. Ändert allerdings nichts an meiner Meinung, sorry.

  • @Argus, der pol. Inhalt war belanglos, da er keine Rolle spielte. Es war eine Premiere mit Signalwirkung. Und TSG hat klar angesagt, dass er in Twitter anfassbar bleibt. Erster Schritt! Ob es dann weitergehend funktioniert und andere die Bohrlöcher tiefer ansetzen können, hey, lets see. Ich sage immer: „Abwarten, zusehen, das beste vermuten, und wenn nicht, war es allemal besser, als nur drüber zu schwadronieren, ohne es jemals getan zu haben“. Ich sag, es klappt:) Ach ja, die Erfahrungen mit dem Blog-Medium zeigen: Man muss Geduld haben, den Blick dafür bringen viele nicht auf. Es wird sich über viele Jahre hinweg entwickeln. Solange mag man nicht denken, da man im Jetzt zu denken gewohnt ist. Wie bei allen neuen Werkzeugen im Netz gilt, dass es eine Mischung aus Übertreibung und Negierung gibt. Die Normalisierung tritt dann ein, wenn man drüber nicht mehr redet, weil man es einfach so nutzt. Wie Telefon. Es ist da. Ob es bis dahin zu einer Art von Habituisierung von Kontaktaufnahmen zwischen Politikern und Bürgen über Twitter/Microblogging kommt, schwer zu sagen, unmöglich eher. Dafür rast das Netz mit seinen Innovationen zu schnell voran. Twitter hat aber eine sehr charmante Eigenheit: Neben seiner Zugänglichkeit (Bedienbarkeit) ist es Trollen nicht möglich (oder nicht so einfach möglich), Diskussionen zu zerhacken, da Twitter kein user-aggregierendes Threading über eine Zeitleiste hinweg anbietet.

  • Ist schon erstaunlich. Da wird so oft über die „Unerreichbarkeit und Abgehobenheit“ von Politikern debattiert, dann stellen sich diese Politker freiwillig für jedermann über eine wahrlich nicht alltägliche Form zur Verfügung (hey, kostet auch Zeit!), und es wird trotzdem weitergemeckert? Ich bleib dabei – wenn auf diese Weise ein Dialog geschaffen werden kann, ohne, dass ein „große“ Aufnäher, wie [enter preferred TV, Radio or Paper here …] oder was weiß ich auf der Brust prangt, dann, ja dann seht zu und macht mit!

  • Also ich finde Twitter als Kommunikationstool ueberragend fuer Politiker, die ansonsten so auschweifenden Reden haelt sowieso fast niemand aus Twitter bringt es auf den Punkt, wobei es zumahl nicht das Ziel war tiefe Einblicke in die Politik, ueber dieses Interview zu bekommen

  • „allemal besser, als nur drüber zu schwadronieren“ – Ja aber. Genau. Wenn diejenigen hier, die das total flach finden, hingingen, sich einen Politiker schnappten – kann ja gern der Dorfbürgermeister sein! – und mit dem ein deutlich „tiefbohrenderes“ Interview mit innovativen Social Media-Ansätzen machen würden als Robert hier bei diesem Versuch, dann wäre was gewonnen.

  • @ Robert Basic (96)
    „Wie bei allen neuen Werkzeugen im Netz gilt, dass es eine Mischung aus Übertreibung und Negierung gibt.“
    Weise Worte, Herr Basic. Dem kann ich mich anschließen. Ich bin lediglich gegen die oft gewaltige Ausmaße annehmende „Hype-isierung“ der so genannten neuen Medien, natürlich nicht gegen deren unspektakuläre Nutzung. Und ich sehe eine Gefahr darin, dass ein Politiker nur deshalb als modern und fortschrittlich wahrgenommen wird, weil er ein Blog hat oder Twitter benutzt oder ein Xing-Profil betreibt. Das alles sind meiner Meinung nach nur Äußerlichkeiten, die nicht den Blick auf Inhalte verstellen sollten.

  • Ist die Frage ob ein geschwafeltes, geplantes, und im nachhinein abgesegnetes 2-Seiten-FAZ Interview mit Worthülsen mehr „Inhalt“ bietet als klare Antworten auf 140 Zeichen…

    Sind Sie für ein Bündnis mit der Linkspartei: „JA/NEIN“ oder
    „Berücksichtigt man die Position der Bundespartei und zieht man in Erwägung dass…können wir nicht explizit ausschließen…wobei beachtet werden muss“

    Mehr ist also nicht immer auch mehr. Abgesehen davon ist die Twitter-Begrenzung ebenso wenig langfristig festgesetzt wie die Youtube-10-Minuten zu Beginn.

  • Schade finde ich hauptsächlich, dass Roberts Idee irgendwie falsch aufgefasst wurde. Viele Kommentare gehen in die politische Richtung, während Robert eher an der Aktion selbst und nicht am politischen Hintergrund interessiert war. Es ging ja erstmal um die „Machbarkeit“.

    Vermutlich war es einfach unglücklich, jetzt einen Politiker herauszugreifen, der sich im Wahlkampf befindet. Da wird wohl grundsätzlich der Fokus auf den politischen Hintergrund gelegt. Natürlich muss man auch berücksichtigen, dass TSG Publicity betreiben möchte – der Mann ist im Wahlkampf, also ist das sein Job. Somit nichts verwerfliches, ebenso der „Einschub beim Mittagessen“. Es war ja eben kein offizieller Pressetermin, sondern eine Demonstration der Erreichbarkeit des Politikers durch die Bürger. Also wieso nicht beim McDonalds? Letztlich ist doch gerade der Smalltalk am Drive-In eher ein „Twitter-Anwendungsbeispiel“ als ein Fernsehduell.

    Ob das Modell Zukunft haben kann? Ich denke Twitter-Interviews an sich nicht, aber eine grundsätzliche persönliche Ansprechbarkeit von Politikern für normale Bürger über ein solches Medium wäre sicher wünschenswert. Mit steigender Nutzung dann aber auch wieder problematisch, da die Zahl der Anfragen irgendwann wohl nicht mehr persönlich zu bewältigen wäre. Sprich: Gute Sache für den kleinen Mann, solange es neu ist.

  • @Argus, ob man Übetreibungen als negativ ansieht oder nicht, das ist mit ein Faktor, wie eine Technik vorankommt. Ich selbst sehe trotz der negativen Aspekte immer eine Chance darin zugleich, eine Übertreibung dazu zu nutzen, um die natürliche Trägheit der Menschen -die unglaublich hoch ist, wenn wir an unsere tradierten, teils uralten Gebräuche denken- zu überwinden. Sonst passiert da nichts. Oder noch viel langsamer eben, wenn man es nicht schmiedet. Im Kern aber bedeutet das, ob man an den grundsätzlichen Nutzen von Kommunikationswerkzeugen glaubt oder nicht. Dass der Mensch naturgemäß extrem misstrauisch ist, dürfte klar sein, aber man sollte das nach vorne gewandt auch immer schätzen, denn es schützt gewissermaßen, dass man sich ständig ummodelt. So funktioniert unsere Gesellschaft nicht, die Halt benötigt, da es sie sonst sprengen würde.

    @Andre, die 1:n Problematik wurde auch zB von Leuten wie Lars-Cords (eine PR Größe in D) angezweifelt, als wir uns damals über Blogs unterhielten. Das könne man nicht bewältigen. Mit allen direkt zu reden. Er hatte nur dabei vergessen, dass man zwar 1:1 mit jemanden spricht, es sich bei Blogs um einen öffentlichen Raum handelt, so dass man quasi über 1:1-Gespräche eine 1:n-Menge erreicht, die sich stellvertretend angesprochen fühlt. Wenn der Blogger/Twitterer dann auch noch diese zusätzlichen „Zwischenrufe“ einflechtet, verstärkt sich dieser Effekt. Sprich: Ja, 1:1 geht extrem gut, ohne dass sich der Ansprechpartner Sorgen machen muss, nie mit allen direkt reden zu können. Wie nennt man das? Stellvertretergespräch auf gleicher Augenhöhe? Schwierig zu beschreiben. Da die Grenze zum „á la Massenmedium“ schnell verschwimmt.

  • @Argus who wrote:

    „Dennoch empfinde ich die Verkürzung des kommunikativen Daseins auf 10-Sekunden-Wahrnehmungen (im Fernsehen) oder auf 140 Zeichen (in Twitter) gerade in politischen (Wahl-)Fragen als reine Schlagwort-Kommunikation. Überschriften statt Inhalte.“

    Bist du der Meinung das in 2 Stunden Maischberger Politik Sendung auch nur irgendetwas an Inhalt rüberkommt auch wenn tausende Worte verwendet werden? Oder in 60-Minuten-Präsidenten-Schlagabtausch wo jedes Wort im vorhinein durchdacht ist? Das Gelabere ist doch austauschbar geworden, sagt alles, aber im Endeffekt auch nichts. Da kannst du Dir eben auch 100-Seiten Parteiprogramm vornehmen, sagen tut es letztlich nichts.

  • „@TSG @RobGreen auch als MP in hessen moechte weiter twittern. ich muss halt nur sehen, in welchem umfang das geht.“

    Naja da wäre der Konjunktiv deutlich angebrachter gewesen. Wenn TSG MP wird fress ich einen Besen. Kann ja gerne als neuer Vorsitzender der Hessen-SPD weiuter twittern.

  • Interview mit TSG. Per Twitter….

    Am Samstag vormittag gab es, zumindest für Deutschland soweit ich das beurteilen kann, eine kleine Premiere im Internet. Ein Blogger führt mit einem Spitzenkandidaten einer politischen Partei über Twitter ein Interview. Der genaue Wortlaut ist schon……

  • @ mariechen (105):

    Nein, bin nicht der Meinung. Ich schau mir sowas schon lange nicht mehr an.
    Aber in 2 Stunden Maischberger *könnte* Inhalt rüberkommen, wenn man es denn wollte. Am Format liegt das nicht.
    In Twitter dagegen kann – meiner Meinung nach – keine tiefgründige Diskussion aufkommen, weil – wieder nur meiner Meinung nach – das Format das eben nicht hergibt.
    Aber das sind Ansichtssachen, die man endlos diskutieren könnte, ohne sich zu einigen.

  • @Robert: Das Argument kann ich ganz gut nachvollziehen (als halber KoWi-Student hab ich mich insbesondere mit den ganzen 1:n, n:n, etc. Geschichten im Internet schon mehrfach auseinandergesetzt). Denn: Wenn einer von 1000 die Frage stellt, bekommen alle 1000 die Antwort. Damit müssten 999 die Frage nicht wiederholen, also: Es gibt kein Problem.

    Nur geht dabei die Theorie klar von der Praxis weg, wie man empirisch nachvollziehen kann. Denn nicht alle 999 werden die Frage und/oder die Antwort sehen, wodurch sich die Frage wiederholt. Zudem kommen immer neue hinzu, die einen vorherigen Dialog nicht mitbekommen haben und auch nicht nachlesen werden (schön in Foren zu sehen – wie oft stehen da plötzlich 3 Threads zum gleichen Thema untereinander… und einen Monat später kommen plötzlich neue 3, wenn das Thema wieder aktuell wird… Suchfunktion & Co. zum Trotz).

    Demnach: Solange man eine einigermaßen geschlossene Nutzergruppe hat bzw. sich diese Nutzergruppe nur im überschaubaren Rahmen wandelt, solange ist auch die Redundanz überschau- und handlebar. Sobald jedoch ein Politiker zu einem Zeitpunkt in einer relevanten Position befindet (z.B. Wahlkampf) und das genutzte Medium eine entsprechende Massenwirkung hat, genau dann wird die Redundanz das Machbare übersteigen.

    Klar, du kannst dann nur noch auf neue Fragen eingehen – aber die Fragesteller der nicht beantworteten Fragen werden dann unzufrieden sein, da sie nicht wissen, dass die Antwort schon gegeben wurde. Oder aber du lässt dich von einem Team unterstützen… doch dann geht die persönliche Komponente verloren.

    Also würde ich deinen Gedanken zwar nicht als falsch abtun, aber er greift nur solange deine 1:n Antwort auf eine 1:1 Anfrage auch wirklich den Großteil der n erreicht.

    *kopfkratz* Klingt vielleicht wirr, aber ich hoffe du verstehst, was ich meine 😉

  • schon verstanden, was Du meinst. Solange wir den Menschen nicht mit perfekten (was ist das überhaupt?) Kommunikationstechniken „bestückt“ haben und der Mensch als solcher nur über einen sehr bescheidenen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsapparat verfügt, ist Redundanz extrem wichtig. Ich seh das daher weniger als Hinderungsgrund, sondern als Element, das einfach da ist, weil man es braucht. Zumal, das alleine auch nicht wichtig ist, hinzukommt der Interpretationsapparat. Ein A verstehen trotz millionenfacher Wiederholung Empfänger als ein B. Was gar nicht mal so olle ist, wenn man an Propaganda denkt (und die wenigen, die ein B noch wahrnehmen… denke gerade witzigerweise an Winston Smith/1984:)

  • @Robert: Ich stimme dir voll zu. Redundanz ist genauso wichtig wie Störungen, denn wir sind keine informationsverabeitenden Maschinen. Genau darüber schreibe ich gerade eine Seminararbeit, wenn du Interesse hast schicke ich dir diese Woche die finale Version (die korrigierte wird in ein paar Wochen auf meinem Blog veröffentlicht, je nachdem wie schnell der Professor durch ist 😉 und ich die Korrekturen drin habe).

    Das gerade Politiker stark auf Redundanz setzen müssen ist ebenso klar. Genau deswegen wird ja im Wahlkampf immer wieder alles wiederholt und nach Möglichkeit entsprechend verpackt (Schlagworte, Corporate Identity). Nur die Notwendigkeit der Redundanz bedeutet nicht, dass ein einzelner Mensch irgendwann die gesamte Redundanz aus einer riesigen Masse alleine verarbeiten kann (Stichwort: Callcenter oder Standardantworten auf Beschwerden).

    Nehmen wir an, eine Tweet-Antwort benötigt nur 10 Sekunden. Bei 1000 Anfragen täglich müsste der Politiker 2,8 Stunden täglich aufbringen, um diese persönlich zu beantworten. Wenn Twitter bekannt genug und der Politiker wichtig genug ist, sind die 1000 Anfragen sicher realistisch… die 10 sec wohl deutlich untertrieben (wenn man sich bei einigen Fragen auch Gedanken machen muss). Nicht mehr machbar! Natürlich sind wir davon noch weit entfernt (durch die Twitter-Nutzung in de), aber bei Erfolg würde es so kommen. Zumindest glaube ich nicht, dass Obama alle Twitteranfragen täglich persönlich beantworten kann – um mal ein Extrem zu nennen.

    Was übrigens aus Twitter-Sicht nicht schlecht wäre: Würde die Menge irgendwann so überhand nehmen, wäre Twitter ein massentauglicher Erfolg.

  • Nichts für ungut, aber meine Karriere als grüne Karteileiche hindert mich nicht daran,mir eine objektive Meinung bilden zu können. Und ich fand Politiker-Chats auch schon immer schrecklich und als Pseudo-Dialog. Da hatte man immerhin noch mehr als 140 Zeichen.

  • […] US-Präsident Barack Obama machte es vor und deutsche Politiker ziehen nach: Wahlkampf wird verstärkt im Netz betrieben. Aktuell kann man diese Entwicklung an den anstehenden Neuwahlen in Hessen erkennen: Die CDU sendet beispielsweise fleißig Videos über den Youtube-Channel „CDU TV“ und SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel wurde am Wochenende als erster deutscher Politiker via Twitter interviewt. […]

  • Hallo,
    Microblogs bzw. die Darstellung von Twitter ist aus meiner Sicht überhaupt nicht für ein Interview geeignet. Da wäre das good old IRC mindestens genau so gut geeignet gewesen.
    Hurra, endlich kann man politiker auch interviewen, wenn sie am scheißhaus sitzen. 🙂 Nein aber im ernst – Wenn Politiker in Social Media etc.. unterwegs sind ist das ein guter anfang, aber um volksnäher zu sein, denke ich müßten sie sich auch mehr zeit nehmen. und solange einer die Fragen stellt und der andere die Antworten gibt mag das zwar auf Augenhöhe stattfinden, aber ein Dialog ist es deswegen noch nicht.. Politiker sollten ohnehin mehr zuhören.
    just my 2cent. &lg.

  • Ein Pionier des Journalismus…

    Ist Euch das auch schon aufgefallen? Robert B. Produziert sich in letzter Zeit sehr gern per Interview. Auf Basicthinking erschien ein langes, und sehr aufschlussreiches Interview mit dem Macher von Turi2, Peter Turi, und vor allem auf Twitter inter…

  • Naja. Twitter und Facebook werden in Zukunft die neue Kundenhotline. Telekom macht das schon so und beatnwortet Kundenfragen in Twitter. Also warum nicht.

  • Twitter Interviews sind ja auch mal was anderes, es ist Live und ganz unverblühmt. Es ist redaktionell nicht bearbeitet und zeigt den wahren Kern des Menschen. UND es ist Realtime. Von daher würde ich mal sagen, dass es eine Bereicherung ist.

  • es denn mit Live-Interviews? Interviews werden ja oft nur noch per Mail, Instand Messenger oder neuerdings sogar Twitter abgehalten. Warum sollte man nicht auf dem eigenen Blog ein Interview “twittern”? Baut

  • Nachdem sie festgestellt Ihren Blog, ich fühle mich happy.I schreibe meine kurzen Kommentar zu diesem Artikel.

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    danke Ihnen noch einmal.

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