Sonstiges

Hosting des Blogs

einige hatten nachgefragt, nachdem das Blog wegen der Last von Plusserver gestemmt wird, wie denn der Server aussieht. Wie er aussehen tut, weiß ich nicht, Server waren noch nie sonderlich hübsch:) Habe aber die Frage an Plusserver weitergeleitet. Es handelt sich dabei um einen Cluster bestehend aus 2 Root-Servern, Modell „PlusUltra“ + 1 Loadbalancer. Siehe Beschreibung:

Hardware je Server
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– Intel Xeon E5345 2x QuadCore 2,3 GHz
– 16GB RAM
– 4 x 300GB SAS, 15.000 rpm
– LSI MegaRAID SAS 8888ELP (512MB Cache) + Battery-Backup Unit
– HW-Raid 10

Uplink je Server
=================
– 1 x GBit
– Load-Balancing via redundanten F5 BigIP 6400 LTS

Software
=========
– CentOS 5.2 64-Bit
– Apache und MySQL
– Apache auf Server 1 aktiv und auf Server 2 als Standby
– Server 2 zieht sich per Cronjob alle 2 Minuten neue Dateien von Server 1
– MySQL ist als Master-Slave-Replikation mit IP-Failover konfiguriert

Ein vollständig redundantes Active-Active Setup der Webserver war in der Kürze der Zeit nicht realisierbar, daher wurde auf ein Shared-Storage für die Webserver und ein von diesen getrenntes Datenbank-Setup verzichtet.Wir konnten zusammen mit Herrn Basic innerhalb weniger Stunden die Server für WordPress konfigurieren und seine Seiten vom vorherigen Server übernehmen.

Die technische Neugier dürfte damit gestillt sein?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

46 Kommentare

  • Funktionieren tut es auf jeden Fall – WordPress ist wohl die mit Abstand ressourcenhungrigste Blogsoftware, und trotz wahrscheinlich gigantischen Zugriffszahlen läuft deine Site so smooth wie nie.

    Man muss dem plusserver-Chefe gratulieren, dass er die Situation sofort gecheckt hat und sich wirklich perfekt positioniert hat. Die meisten anderen hätten erst mal wochenlang überlegt, ob sie durch die Aktion nicht doch unterm Strich 50 Euro verlieren.

    Grüße
    stephan@spamschlucker.org

  • krasse konfiguration für *nur* *ein* blog! mal so ne frage: wieviel pis hast du pro tag ca.? (kann man sicherlich nachlesen, bin faul :)) und wie stark ist der server ausgelastet (load)?

  • @1 Das stimmt und vor allem wurde damit auch gleich demonstriert das man in der Lage ist sehr schnell Lösungen für solche „Probleme“ bereit zu haben und wenn man davon ausgeht das dieses bei den eigenen Kunden nicht anders ist, kann man sich keine bessere Werbung wünschen, zumal das ja auch in die Hose hätte gehen können, wenn bei dem Umzug irgendwas in die Hose gegangen währe, auch wenn das nicht besonders wahrscheinlich ist.
    Je nachdem wer das Blog kauft springt ja evtl. noch ein neuer Kunde bei raus, da das Blog ja schon bei Plusserver ist.

  • Wahaaaa … solche Hardware für ein WordPress Blog mit deinen Zugriffszahlen? Absoluter Overkill, da hätte mit Optimierung an der Software auch ein Vserver von Hinz&Kunz gereicht 😉

    Grüße

  • Wenn es schnell gehen muss, muss man eben mit Hardware zuschlagen.

    Ab einem gewissen Zeitpunkt (vor allem bei hohen Kommentaraufkommen) tut es aber eben kein VServer von Hinz&Kunz. Da reicht dann auch kein dedicated mehr.
    Außerdem soll ja Rober nicht optimieren, sondern Artikel rechachieren 🙂

  • Moin,

    gibt es einen Grund warum man die MySQL nicht vom Apache trennen konnte? Normal sollte das doch kein Problem sein, und die Last sollte dadurch zumindest auf der Apache-Seite sinken.

  • Was hatte die alte Kiste denn für Leistungsparameter? Ich denke doch, eine der zwei Maschinen hätte (spätestens mit Caching?) den Dienst verrichtet?!

  • Krass oversized, aber heftig.

    Wozu brauchen die Webserver 16GB RAM?

    Naja, das ist wohl mehr eine Werbeveranstaltung von Plusserver als alles andere.

    16GB im Datenbankserver wären wohl sinnvoller als 32GB für HTTP.

    Edit: Merke gerade, dass auf beiden Maschinen MySQL läuft. Naja, dann ist es kein Wunder dass man mit einem solchen Haufen Hardware auf das Problem wirft.

    Saubere Trennung auf physikalisch getrennte Maschinen von HTTP- und SQL-Server bringt erheblich mehr.

    Bringt man dann noch memcached ins Spiel um Zugriffe auf die Datenbank von vornherein zu vermeiden dürfte sich das Ganze auch mit 2 „normalen“ Servern bewerkstelligen lassen ohne hier groß die Werbetrommel für Hosting-Buden rühren zu müssen.

  • hehe, wenn WP bei solch einer Besucherzahl nach sowiel Hardware schreit läuft wohl irgendwas falsch… Imho sollte das auf dem Strato-Server auch ohne Probleme zu bewältigen gewesen sein – so dynamisch ist das Blog jetzt ja auch nicht.

  • Ich glaube nicht, dass das System zu Spitzenzeiten „overpowered“ war. Da waren auf einmal Berichte bei Bild, tagessau, sueddeutsche, Hunderte von Blogs. Ich nehme an, dass bt an einigen Tagen eine Million PVs/Tag generieren musste. Das ist mit WordPress keine Leistung, die ein Firlefanzserver aushält; und bt ist ja schon in die Knie gegangen, bevor die Berichte auf den wirklich dicken Seiten kamen.

    Grüße
    stephan@spamschlucker.org

  • Momentschen mal… Die Serverkonfiguration ist doch erst seit ein paar Tagen vorhanden, *davor* ging der Server in die Knie! Und wir wissen nicht, was damals dran war. Also nix durcheinanderbringen :).

    Ich halte das System *jetzt* für „overpowered“ – aber wenn ich nix dafür zahlen müsste, warum nicht? Nicht wahr, Mr. Basic?

  • „Die Serverkonfiguration ist doch erst seit ein paar Tagen vorhanden, *davor* ging der Server in die Knie! Und wir wissen nicht, was damals dran war.“

    Ein Stratoserver, habe ich gehört. Und der ging ziemlich schnell in die Knie, deshalb meinte ich ja: bei WP geht’s schnell mal in die Knie (bt lief ja auch nie besonders flüssig). Ich wollte dich nicht rhetorisch verwirren 🙂

    Grüße
    stephan@spamschlucker.org

  • mmhh … mit Kanonen auf Spatzen fällt mir da ein. Solch Hardware bei 250k PageImpressions pro Monat? Wir haben bei einigen Systemen weniger Leistung bei der doppelten Abfragemenge – aber pro Tag -.-

    Das ist wohl eher ein Luxusproblem 😉

  • @netzmeister:
    Dem kann ich nur zustimmen. In diesem Blog wäre softwaremäßig noch erhebliches Optimierungspotenzial gewesen. Allein wenn ich schon sehe, dass auf jeder einzelnen Blogseite das nicht gerade resourcen-unhungrige cForms-Plugin eingebunden wird…
    Aber auch ansonsten hätte es so viel zu optimieren gegeben, was nur minimaler Zeitaufwand gewesen wäre… bspw. einfach mal GZIP aktivieren, JavaScripts komprimieren, CSS minimieren etc. pp
    Und wahrscheinlich wäre auch über KeepAlive-Einstellungen und die MySQL-Config (Query-Cache) noch viel zu machen gewesen.

  • wirklich beeindruckende config für ein blog.

    andererseits kostet die optimierung der software im zweifel mehr nerven und zeit als die server … so what?

  • Meine Fresse, die Kiste ist VOLLKOMMEN überdimensioniert.

    Völlig daneben so viel Strom für deine popeligen 15-20k uniques am Tag zu verbrauchen, ich würde mich lieber mal mit der Konfiguration und ordentlichem Caching auseinander setzen!

  • Schön anzusehen, wie selbst die überdimensionierten Kisten hier durch das vermurkste WordPress in die Knie gehen. Oder liegt es gerade an meiner Leitung?

  • @Michael: ohne zu wissen, was der Bottleneck beim alten Server war (CPU zu schwach oder zu wenig RAM) ist es müßig, darüber zu spekulieren. Fakt ist, dass die Aktivierung von GZIP die CPU-Load nur minimal erhöht (wenn man die niedrigste Kompressionsstufe wählt) und es gleichzeitig eine nicht unerhebliche RAM-Entlastung durch GZIP gibt, weil die Apache-Prozesse schneller wieder beendet werden und somit weniger Prozesse gleichzeitig im Speicher liegen, da die Seiten doppelt so schnell ausgeliefert werden.

  • also ein caching dauert ja nicht wirklich lange und die DB wäre somit entlastet gewesen…ich denke der Apache hätte das auch mit weniger Ram geschafft aber wenn die eh nicht gebraucht wurden, ist natürlich die investierte zeit zur optimierung nicht nötig…tolle Reaktion vom Host!

  • Alles in allem ist obige Konfiguration ein „wir erschlagen ein Problem mit Technik“ und nicht ein „Wir wissen, wie man mit wenig KOSTEN ein Problem löst“. Naja, für den Marketingeffekt kann man protzen, aber Werbung für technische Know-How und schnelle Umsetzung von Problemlösung durch die Techniker ist das ganz sicher nicht.

  • Plusserver war und ist sicher eine gute Wahl. Werde ich auch gern mal im Auge behalten 😉

    Kurze Anmerkung noch zum Xserve von Apple – schick und Leistung satt – aber ein vergleichbarer Server von Apple würde mindestens 10.000 Euro kosten. Bei einem Xserve in Vollausstattung landet man schnell bei weit über 20.000 Euro für wohl bemerkt 1 Server.

  • Krasser Server 🙂

    Sicherlich hätte man das auch anders regeln können, aber wenn wie gesagt kaum Zeit zur Verfügung stand, was soll man machen? Und wenn es dazu noch kostenlos ist umso besser 😀

    MfG

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