Sonstiges

Barack Obamas Hochsicherheits-Handy

Ein Geheimdiensthandy für Barack Obama

Er ist das erste multimediale Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika. Egal ob auf der Videoplattform YouTube, in unzähligen Weblogs, bei Twitter oder in Videospielen – der künftige Mr. President Barack Obama präsentiert sich derzeit als wahrer Technik-Fan. Neben einer ganzen Reihe an Beratern und Bodyguards begleitet auch ein Blackberry den Hoffnungsträger auf Schritt und Tritt.

Sehr zum Missfallen der amerikanischen Sicherheitsbehörden, die seine Kommunikationszentrale im Taschenformat durch ein neues, sicheres Gerät austauschen wollen. Grund dafür seien Bedenken, dass der mobile Alleskönner samt den darauf gespeicherten Daten gehackt werden könnte. Unterstützung kommt jetzt vom Rüstungskonzern General Dynamics. Das Unternehmen hat mit dem „Sectera Edge“ ein vom US-Nachrichtendienst NSA zertifiziertes Smartphone im Angebot. Ausgestattet ist das Geheimdienst-Handy mit einem 2,8-Zoll großen Display mit 64.000 Farben, mit einem Kartenslot für MicroSD-Speicher sowie einem USB-Anschluss.  Auch Schmutz, Wasser und Stürze aus geringer Höhe können dem präsidialen Spielzeug nichts anhaben. Laut Hersteller beherrscht das Handy neben dem GSM-Standard auch UMTS und WLAN. Als Betriebssystem setzt der Hersteller auf Windows Mobile von Microsoft plus jede Menge vorinstallierter Software wie dem Windows Media Player, dem Internet Explorer und dem Windows Messenger.

Verwunderlich ist das schon, wenn ich bedenke, dass das sichere Geheimdienst-Handy mit Programmen eines Richmonder Redmonder Software-Riesen ausgestattet und die Software für ihre teilweise kritischen Sicherheitslücken eigentlich bestens bekannt ist. Vielleicht sollte Obama einfach bei seinem alten Blackberry bleiben … oder auf ein Apple iPhone umsteigen.

(Michael Friedrichs)


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Über den Autor

Michael Friedrichs

Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.

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